Rollt seit ĂŒber 25 Jahren vom Band: Der Mercedes-Benz Vito

Mercedes-Benz Vito

Mit der ersten Van-Generation begann nicht nur eine neue Ära bei den leichten Nutzfahrzeugen der Marke mit dem Stern, sondern auch das traditionsreiche Werk in der baskischen Hauptstadt Vitoria-Gasteiz erlebte einen Neustart.

Vor ĂŒber einem Vierteljahrhundert startete im nordspanischen Mercedes-Benz Werk Vitoria die Produktion des Mid-Size-Transporters Vito. Mit der ersten Van-Generation begann nicht nur eine neue Ära bei den leichten Nutzfahrzeugen der Marke mit dem Stern, sondern auch das traditionsreiche Werk in der baskischen Hauptstadt Vitoria-Gasteiz erlebte einen Neustart: Mit der grundlegenden Modernisierung stieg die jĂ€hrliche ProduktionskapazitĂ€t damals auf 80.000 Einheiten. Durch die Werkserweiterung, ein neues Logistikzentrum und ein hohes Maß an automatisierten FertigungsablĂ€ufen entstand einer der modernsten europĂ€ischen Standorte von Mercedes-Benz.

„Seit ĂŒber einem Vierteljahrhundert ist der traditionsreiche Standort Vitoria untrennbar mit dem Mercedes-Benz Vito verknĂŒpft. Mit jeder Vito Modellgeneration hat Mercedes-Benz konsequent in die Fertigung investiert und die ProduktionsablĂ€ufe modernisiert. Das Ergebnis ist eines der leistungsstĂ€rksten Mercedes-Benz Automobilwerke, das Spitzenprodukte in der Klasse der mittelgroßen Vans liefert“, sagt Dr. Ingo Ettischer, Leiter Mercedes-Benz Vans Operations.

Die Mercedes-Benz ProduktionsstĂ€tte Vitoria beschĂ€ftigt heute rund 4.900 Mitarbeiter. Westlich des Stadtzentrums gelegen, erstreckt sich das WerksgelĂ€nde auf 642.295 mÂČ. Die Produktionsanlagen nehmen seit der erneuten Erweiterung 2001 mit 370.000 mÂČ eine FlĂ€che von rund 50 Fußballfeldern ein. Das Werk beliefert nahezu alle globalen MĂ€rkte. Gleichzeitig ist der Standort eines der wichtigsten Industriezentren im Baskenland. Seit 1995 produzierte das Werk ĂŒber zwei Millionen Transporter.

Der grĂ¶ĂŸte Teil der Fertigung entfĂ€llt auf den 2020 nochmals umfassend aktualisierten Vito. Highlights der Modellpflege sind der lokal emissionsfreie eVito Tourer (Stromverbrauch kombiniert: 26,2 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km)[1] mit drehmomentstarker E-Maschine und 421 Kilometern Reichweite[2], [3] sowie die effiziente und leistungsstarke Vierzylinder-Diesel-Generation der Motorenfamilie OM 654. Neuheiten im Infotainment-Bereich und bei den Assistenz-Systemen sowie Aufwertungen beim Design runden den neuen Midsize-Van ab. Neben dem Vito, der V-Klasse und eVito fĂ€hrt seit 2020 auch die erste batteriebetriebene Premium-Großraumlimousine von Mercedes-Benz, der EQV (Stromverbrauch kombiniert: 26,4-26,3 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km)1, von den BĂ€ndern in Vitoria.

Das Werk Vitoria

Das 1954 erbaute Werk in Vitoria-Gasteiz begann im Jahr darauf mit der Fertigung von Fahrzeugen der Marke DKW. Die damalige Mercedes-Benz AG war in den Folgejahren ĂŒber die Verflechtungen mit der Auto Union eng mit dem Standort verbunden, bevor die ProduktionsstĂ€tte 1981 vollstĂ€ndig in ihren Besitz ĂŒberging. An dem traditionsreichen Standort produzierte Mercedes-Benz von 1988 bis 1995 die Transporterserie MB 100-180, die direkten VorgĂ€nger des Vito und seiner spĂ€teren Schwestermodelle Viano und V-Klasse.

Mit dem Produktionsstart des Midsize-Vans Vito vor 25 Jahren ging auch die grundlegende Modernisierung des Standorts Vitoria Hand in Hand: Im Rahmen der Neustrukturierung erfolgte damals der Ausbau der ProduktionskapazitĂ€ten auf 80.000 Einheiten pro Jahr. WĂ€hrend die alten MB-100-Fertigungsanlagen komplett zurĂŒckgebaut wurden, erweiterte und modernisierte Mercedes-Benz die Montagehallen und errichtete ein neues Logistikzentrum. Weitgehend automatisierte ArbeitsablĂ€ufe in der Lackierstraße, ein Automatisierungsgrad im Rohbau von 80 Prozent sowie eine Vielzahl neuer Montageverfahren steigerten die Effizienz der ProduktionsstĂ€tte. Den grĂ¶ĂŸten Technologiesprung im Werk Vitoria bildete die intelligente Rohbaufertigung des Vito. Die vielseitige Plattform war von Anfang an fĂŒr den Kastenwagen, den Tourer sowie den zu einem spĂ€teren Zeitpunkt eingefĂŒhrten Großraum-Personenwagen ausgelegt.

Um den Mercedes-Benz typischen, hohen QualitĂ€tsstandard sicherzustellen, entstand darĂŒber hinaus ein hochmodernes 3D-Meßzentrum. Dort wurden einzelne Karossen stichprobenartig aus dem Montageablauf herausgenommen und Geometrie, Passgenauigkeit sowie Spaltmaße erneut elektronisch vermessen. Mit der stĂ€ndigen ÜberprĂŒfung stellte Mercedes-Benz bereits in den 1990er Jahren eine gleichbleibende FertigungsqualitĂ€t auf dem Niveau der Pkw-Produktion sicher.

Um auch die Mitarbeiter auf ihre neuen Aufgaben vorzubereiten, wurden sie sorgfĂ€ltig auf die neue Transportergeneration geschult, zum grĂ¶ĂŸten Teil im Werk Sindelfingen. Ebenso wurde bei der Neustrukturierung des Standortes die ergonomische Gestaltung der ArbeitsplĂ€tze Teil des Lastenhefts: Dies trug dazu bei, die Gesundheit der BeschĂ€ftigten zu erhalten und steigerte die Effizienz der ArbeitsablĂ€ufe.

Mit den Folgegenerationen des Vito erfolgten jeweils nicht nur Anpassungen in der Produktion, sondern auch weitere Investitionen in den Standort. Vor allem die FlexibilitÀt der ProduktionsstÀtte stand im Fokus der Modernisierung, die heute den Bau unterschiedlichster Modellvarianten ebenso erlaubt, wie die Integration von klassischen als auch elektrischen Antriebskomponenten.

[1] Der Stromverbrauch wurde auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Der Stromverbrauch ist abhÀngig von der Fahrzeugkonfiguration.
[2] Stromverbrauch und Reichweite wurden auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Stromverbrauch und Reichweite sind abhÀngig von der Fahrzeugkonfiguration.
[3] Die tatsĂ€chliche Reichweite ist zudem abhĂ€ngig von der individuellen Fahrweise, Straßen- und Verkehrsbedingungen, Außentemperatur, Nutzung von Klimaanlage/Heizung etc. und kann ggf. abweichen.

ĂŒbermittelt durch die Daimler AG

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