Rallye Argentinien: Citroën startet mit drei C3 WRC

Als erste von vier aufeinanderfolgenden Schotterveranstaltungen ist die Rallye Argentinien (26.–29. April 2018) mit Sicherheit die anspruchsvollste fĂŒr die teilnehmenden Fahrer und Autos. Das CitroĂ«n Total Abu Dhabi WRT setzt drei C3 WRC fĂŒr die Paarungen Kris Meeke/Paul Nagle, Craig Breen/Scott Martin und Khalid Al Qassimi/Chris Patterson ein.

Das Event in Argentinien hat fĂŒr den Rallyesport beinahe schon eine religiöse Bedeutung. Jedes Jahr fiebern enthusiastische Zuschauer am Wegesrand den Teams entgegen. Nach zehn Siegen aus den vergangenen 13 Teilnahmen spielt die Rallye Argentinien auch fĂŒr CitroĂ«n eine ganz besondere Rolle. Mit seinem dritten Rang im Jahr 2014 und seinem ersten WRC-Sieg an gleicher Stelle ein Jahr spĂ€ter fuhr sich Kris Meeke in den Fokus der sĂŒdamerikanischen Fans. Auch dank seines dritten Platzes bei der Rallye Mexiko im vergangenen MĂ€rz, dem bisher einzigen Schotter-Event in dieser Saison, erhofft man sich im Team eine starke Performance vom Briten. Craig Breen kehrt von einer Pause in das CitroĂ«n Total Abu Dhabi WRT zurĂŒck. Auch der Ire wusste in dieser Saison schon mit Rang zwei in Schweden zu ĂŒberzeugen. Dritter Fahrer im Bunde ist Khalid Al Qassimi. Der Pilot aus Abu Dhabi lenkt zum ersten Mal in dieser Saison einen C3 WRC. Nach dem erfolgreichen Auftritt mit acht PrĂŒfungsbestzeiten in Mexiko wurde die Balance des CitroĂ«n C3 WRC mit einem Update an der Hinterachse noch einmal verbessert.

„Unser Ziel in Argentinien ist die RĂŒckkehr auf das Podium“, so CitroĂ«n Teamchef Pierre Budar. „Wir sind mit den schwierigen Voraussetzungen bei diesem Event sehr vertraut und sind uns deswegen bewusst, dass dort gern auch mal unvorhersehbare Dinge geschehen. Unser Team arbeitet Tag und Nacht daran, den CitroĂ«n C3 WRC noch weiter zu verbessern. Die ĂŒberarbeitete Hinterachse soll unseren Fahrern ein noch konstanteres FahrgefĂŒhl geben, unabhĂ€ngig von der Beschaffenheit des Untergrundes. Auch wenn Craig noch nicht die ganz große Argentinien-Erfahrung vorzuweisen hat, hat er dieses Jahr schon bewiesen, dass er immer fĂŒr eine Überraschung gut ist. Mit Kris haben wir einen Argentinien-Sieger in unseren Reihen. Ich denke, wir können unser Ziel erreichen.“

„Die Tatsache, dass ich erst ein Mal in Argentinien gefahren bin und mir dadurch wichtige Erfahrungswerte fehlen, könnte mir die ganze Sache möglicherweise erschweren“, erlĂ€utert Craig Breen. „Die EindrĂŒcke, die ich im vergangenen Jahr sammeln konnte, haben mich aber sehr ĂŒberzeugt. Ich kann es nicht erwarten, in Argentinien anzutreten. Die Testfahrten sind sehr gut verlaufen. Es ist schon eine Weile her, dass ich den C3 WRC auf Schotter gefahren bin, aber ich habe sofort gemerkt, dass das Fahrzeug noch mal viel stĂ€rker geworden ist.“

Teamkollege Kris Meeke zur kommenden Herausforderung: „Ich möchte die Rallye Argentinien dafĂŒr nutzen, in der Fahrerwertung wieder ein bisschen nach oben zu klettern. Ich weiß aber, dass das Event kein einfaches ist. Auch das Wetter kann ein Faktor werden. Insgesamt mag ich die Rallye Argentinien sehr. Die Fans dort sind einfach der Wahnsinn. NatĂŒrlich erinnere ich mich auch immer noch gern an meinen ersten WRC-Sieg ĂŒberhaupt.“

Auch Khalid Al Qassimi schaut der Rallye Argentinien mit Respekt entgegen: „Mein letzter Start dort ist schon etwas her, aber ich freue mich sehr auf die Veranstaltung. Ich möchte das Team bestmöglich unterstĂŒtzen und auf jeden Fall das Ziel erreichen.“

 

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