Betriebsversammlung Ingolstadt: „Audi muss Audi bleiben“

Betriebsversammlung Ingolstadt Audi

“Schön, dass nach 940 Tagen endlich wieder eine Betriebsversammlung an unserem Standort stattfinden kann und ihr den Weg hier in die Halle B wieder gefunden habt.”

Zu Beginn der Betriebsversammlung begrĂŒĂŸte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende und Vorsitzender der IG Metall Vertrauenskörperleitung bei Audi Jörg Schlagbauer alle anwesenden Audianer_innen: „Schön, dass nach 940 Tagen endlich wieder eine Betriebsversammlung an unserem Standort stattfinden kann und ihr den Weg hier in die Halle B wieder gefunden habt. Das waren lange zweieinhalb Jahre, in denen viel passiert ist“, so der Versammlungsleiter. Corona-Pandemie, Kurzarbeit und Vorstandswechsel – das Alles habe man gut gemeistert, weil man als Audi Familie zusammengehalten habe. Dieser Zusammenhalt und das Engagement aller Audianer_innen in dieser schwierigen und krisengeplagten Zeit sei einzigartig in der Geschichte der Vier Ringe. „Liebe Kolleg_innen, ihr seid ĂŒber euch hinausgewachsen und habt damit Audi am Laufen gehalten. Damit habt ihr alle wieder einmal aufs Neue bewiesen, dass wir zwar krisengeplagt, aber auch mehrfach krisenerprobt sind“, betonte Schlagbauer.

Mosch: „Dann hat Audi nicht nur Zukunft, dann gehört uns die Zukunft“

Der Betriebsratsvorsitzende Peter Mosch bekrĂ€ftigte bei der Betriebsversammlung: „Corona, Putins Überfall auf die Ukraine, angespannte Lieferketten, Kurzarbeit, Klimawandel, digitaler und elektrischer Umbruch der Automobilindustrie – Eine Gemengelage, die viel von der Audi Belegschaft abverlangt. Zwei Jahre befinden wir uns nun schon im Dauerkrisenmodus in Kombination mit dem grĂ¶ĂŸten technologischen Umbruch in der Automobilgeschichte. Doch unser Blick“, so Mosch, „richtet sich nach vorne. Der Betriebsrat hat einen klaren Kurs fĂŒr die zukĂŒnftige Entwicklung in Ingolstadt. Wir wollen den Standort und die ArbeitsplĂ€tze modernisieren, ausbauen und sichern.“ Dazu gehöre neben dem Neubau eines Audi Bildungscampus fĂŒr Aus- und Weiterbildung auch Investitionen in die AufenthaltsqualitĂ€t, Werkinfrastruktur, Produkte, sowie in Forschung und Entwicklung.

Peter Mosch erklĂ€rte weiter: „Wir haben Audi mit der GrundsatzerklĂ€rung Audi.Zukunft aus dem Jahr 2019 wetterfest gemacht.“ Dazu gehöre das EinrĂŒsten der PPE-Plattform in Ingolstadt mit dem Q6 e-tron und weiteren Modellzusagen fĂŒr Elektrovolumenmodelle, wie die elektrischen Nachfolger des Audi A3, A4 und A6. Nun gelte es, diese Projekte Schritt fĂŒr Schritt umzusetzen.

„Ich persönlich glaube fest an die Zukunft des Unternehmens und des Standorts Ingolstadt,“ so Mosch, „Audi muss Audi bleiben – ein mitbestimmtes, weltweit erfolgreiches Unternehmen, in dem die Menschen und ihre gemeinsame Arbeit im Mittelpunkt stehen. Wenn wir alle weiterhin – wie bisher – zusammenstehen und gemeinsam die Herausforderungen der Dauerkrise meistern wollen, dann hat Audi nicht nur Zukunft, dann gehört uns die Zukunft.“

Rittersberger: „ElektromobilitĂ€t ist die beste Lösung fĂŒr die individuelle MobilitĂ€t“

Auf der Betriebsversammlung in Ingolstadt berichtete Audi-Finanzvorstand JĂŒrgen Rittersberger im Namen des Gesamtvorstands ĂŒber die aktuelle Unternehmenssituation. Man blicke dank einer großartigen Teamleistung auf ein starkes erstes Quartal zurĂŒck, so Rittersberger. Er betonte weiter, wie wichtig die deutschen Standorte fĂŒr die ambitionierten Ziele des Unternehmens seien. Ingolstadt sei genau wie Neckarsulm gut vorbereitet fĂŒr die Zukunft: „Das Werk Ingolstadt spielt in unserer Elektrifizierungsstrategie eine entscheidende Rolle. Den Anfang fĂŒr den Standort macht der Q6 e-tron, den wir Ende 2023 vorstellen werden. Die Vorserienproduktion des SUV-Modells lĂ€uft bereits.“ Rittersberger ist ĂŒberzeugt: „ElektromobilitĂ€t ist die beste Lösung fĂŒr die individuelle MobilitĂ€t.“

Hintergrundinformation zur Betriebsversammlung

Insgesamt vier Mal im Jahr finden bei Audi Betriebsversammlungen statt und sind damit fester Bestand der jĂ€hrlichen Terminplanung. Die Betriebsversammlungen dienen der umfassenden Information der BeschĂ€ftigten ĂŒber die TĂ€tigkeit des Betriebsrats und geben der Belegschaft Aufschluss ĂŒber die Situation des Unternehmens.

ĂŒbermittelt durch Audi

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