Verkaufsstart f├╝r den neuen Audi RS 3 LMS

Audi RS 3 LMS

Die Auslieferungen der zweiten Generation des Audi RS 3 LMS beginnen im vierten Quartal 2021. Der kompakte Rennwagen in Limousinenform ist bereits seit Mai homologiert und damit weltweit einsatzberechtigt.

Zum Preis von 137.500 Euro (zzgl. MwSt.) erhalten die Teams den Tourenwagen von Audi Sport in rennfertigem Zustand. Serienm├Ą├čig liefert die Marke den RS 3 LMS in der Farbe Daytonagrau mit dem markanten Audi Sport-Signature-Farbmuster. Das ebenso funktionale wie ├Ąsthetische Cockpit ist noch ergonomischer ausgelegt als das des Vorg├Ąngers. Alle wichtigen Elemente sind in einem Lenkrad-Bedienpanel und in einem Keypad rechts vom Sitz gruppiert. Serienm├Ą├čig montiert Audi ein nach oben offenes Lenkrad. Bei der Sicherheit setzt Audi Sport ├╝ber das Reglement hinaus erneut Ma├čst├Ąbe im Wettbewerbsumfeld: der markeneigene Protection Seat mit Sechspunktanbindung, eine Dachluke zur Erleichterung der Bergung sowie die f├╝r verschiedene Staturen justierbare Pedalbox stehen f├╝r Sicherheit und Komfort. Das Servicekonzept ist passgenau auf die Teams zugeschnitten: Hohe Variabilit├Ąt und ausgekl├╝gelte Schnellverstellungen erleichtern die Abstimmung des Rennwagens. Die fast vollst├Ąndig serienm├Ą├čige Technik des Motors und lange Laufzeiten der ├╝brigen Bauteile erm├Âglichen einen wirtschaftlichen Einsatz. Der Verkauf und die Teileversorgung ├╝ber Audi Sport customer racing in Europa sowie interkontinentale Vertragspartner sichern hohe Standards.

Gegen Aufpreis bietet Audi Sport seinen Teams weitere Optionen: Ein Kit f├╝r Langstreckenrennen umfasst eine vormontierte Verkabelung f├╝r Zusatzscheinwerfer, ein Renn-Antiblockiersystem sowie eine Vorrichtung zur externen Betankung. Front- und Heckscheiben aus Polycarbonat sowie Dreiecks-Sicherheitsnetze, die den Sitz rechts und links begrenzen, runden das Optionsangebot ab.

Die Auslieferungen der zweiten Generation des Audi RS 3 LMS beginnen im vierten Quartal 2021. Der kompakte Rennwagen in Limousinenform ist bereits seit Mai homologiert und damit weltweit einsatzberechtigt.

Noch ho╠łherer Kundennutzen, noch mehr Rennwagencharakter

Die zweite Generation des Audi RS 3 LMS pra╠łsentiert sich in allen Bereichen mit neuen Entwicklungen, die zwei Zielen dienen: Das seriennahe Einsteigermodell zu einem noch besseren Rennwagen zu machen und den Kundennutzen in allen Bereichen zu optimieren. Trotzdem bleibt das Modell kostengu╠łnstig beim Erwerb und im Unterhalt, bietet ein noch ho╠łheres Ma├č an Sicherheit und bereitet mit bis zu 250 kW (340 PS) reichlich Fahrspa├č.

Bereits optisch unterscheidet sich die zweite Generation des neuen Audi RS 3 LMS deutlich von ihrem Vorga╠łnger. Auch weiterhin erreicht das Modell mit 1,95 Metern die im Reglement definierte Maximalbreite, doch die Karosserieverbreiterungen sind harmonischer und aerodynamisch gu╠łnstiger in die Fahrzeugkonturen integriert als bisher. Die Frontschu╠łrze entha╠łlt die Lufteinla╠łsse als Teil eines deutlich u╠łberarbeiteten Ku╠łhlkonzepts fu╠łr Motor und Bremsen. Der erstmals von hinten aufgeha╠łngte Heckflu╠łgel komplettiert die optimierte Aerodynamik des TCR-Rennwagens. Die Ingenieure haben die Aerodynamikbauteile ohne Windkanalarbeiten erstmals vollsta╠łndig durch die Stro╠łmungssimulation, genannt Computational Fluid Dynamics (CFD), am Computer errechnet. Die Rohkarosse stammt aus Ingolstadt, der Zweiliter- Turbomotor kommt aus dem Werk Gyo╠őr in Ungarn. Der Aufbau des Rennwagens erfolgt wie bereits zuvor am Standort Martorell in Spanien. Dort hat der Konzern weiterhin alle Synergien beim Aufbau seiner TCR-Rennwagen gebu╠łndelt. Viele wertvolle Detaillo╠łsungen etwa im Fahrwerksbereich erleichtern die schnelle Anpassung des Modells an die Anforderungen im oftmals hektischen Rennalltag. Und einmal mehr setzt Audi Ma├čsta╠łbe bei der Sicherheit.

Neue Motorgeneration

Im neuen Audi RS 3 LMS lo╠łst die vierte Generation des EA888 genannten Zweiliter- Vierzylindermotors die Vorga╠łngerbaureihe ab. Weiterhin bleiben Motorblock und Zylinderkopf, Kurbeltrieb, Ventiltrieb, Ansaugtrakt, Einspritzung und der neue Turbolader im Rennwagen absolut serienma╠ł├čig. Einzig die Ventildeckelentlu╠łftung weicht mit ihrem O╠łlabscheider vom Serienbauteil ab, ebenso die Abgasanlage. Die U╠łbernahme des Motors aus der Gro├čserie hat sich im TCR-Rennsport bestens bewa╠łhrt. Vielfach erreichten die Aggregate von Audi schon in der vorherigen Fahrzeuggeneration im Kundenbetrieb mehrere zehntausend Rennkilometer Laufleistung. Neu ist die vom Reglement vorgegebene Einheitsmotorsteuerung von Magneti Marelli. Sie erforderte einen hohen Entwicklungsaufwand. Die Kennfelder sind herstellerspezifisch programmiert und bei den Promotern der Rennserien

hinterlegt. Dies garantiert zusammen mit der einheitlichen Hardware Transparenz und Chancengleichheit fu╠łr alle Hersteller. Audi hat die Ku╠łhlung des Aggregats in den Bereichen Ku╠łhlflu╠łssigkeit und Ladeluft optimiert. Die beiden horizontal u╠łbereinander angeordneten Wasserku╠łhler sind nun als separate, federnd in Silentblo╠łcken gelagerte Einheiten deutlich unempfindlicher gegenu╠łber vertikalen Sto╠ł├čen, wie sie etwa bei einem Ausritt abseits der Strecke auf groben Bodenunebenheiten auftreten ko╠łnnen.

Optimierte Kraftu╠łbertragung

Audi Sport customer racing hat die Kraftu╠łbertragung fu╠łr die zweite Generation seines TCR-Rennwagens in allen Bereichen erneuert. Die Zweischeiben-Rennkupplung wiegt nun 800 Gramm weniger als im vorherigen Modell und verringert damit die rotatorischen Massen ebenso wie die Massentra╠łgheit. Das neue pneumatisch aktuierte Sechsganggetriebe von Hewland ist besonders robust und la╠łsst sich sequenziell u╠łber Schaltwippen am Lenkrad bedienen. Die Mechaniker ko╠łnnen die Sperrwirkung des neu entwickelten Lamellensperrdifferenzials mit seinen zwo╠łlf Reibfla╠łchen einfach und zeitsparend von au├čen adjustieren. Sta╠łrkere Antriebswellen leisten ihrerseits einen Beitrag zu ho╠łheren Laufleistungen und einer verbesserten Kostenbilanz.

Ma├čsta╠łbe bei der Sicherheit

Kein anderer TCR-Tourenwagen bietet optional so viele Sicherheitskomponenten, wie sie beim Audi RS 3 LMS serienma╠ł├čig an Bord sind. Der U╠łberrollka╠łfig besteht aus Stahlrohren, die in der Summe knapp 25,8 Meter La╠łnge ergeben. Ein Sechspunkt- Sicherheitsgurt dient dem Fahrer als Ru╠łckhaltesystem. Der in der TCR-Klasse einzigartige Audi Sport Protection Seat mit seiner robusten Konstruktion und der aufwendigen Polsterung bietet ein Maximum an Unfallsicherheit. Er ist an sechs Punkten angebunden und zum besseren Insassenschutz beim Seitenaufprall na╠łher in Richtung Fahrzeugmitte geru╠łckt. Optional verfu╠łgbare, den Sitz umschlingende Sicherheitsnetze rechts und links bieten zusa╠łtzlichen Schutz fu╠łr den Fahrer. Die serienma╠ł├čige Dachluke erleichtert die Bergung des Fahrers nach Unfa╠łllen. Sie erlaubt es, den Helm schonend nach oben zu entnehmen und bei Bedarf senkrecht von oben ein Rettungskorsett (ÔÇ×Kendrick Extrication DeviceÔÇť) zur Stabilisierung der Wirbelsa╠łule des Fahrers einzufu╠łhren. Front- und Heckscheibe sind optional aus Polycarbonat verfu╠łgbar. Dieser Werkstoff senkt das Gewicht und ist extrem sto├čunempfindlich. Fremdko╠łrper ko╠łnnen diese Scheibe etwa bei einem Unfall nur noch schwer durchschlagen. Der Sicherheits-Kraftstofftank gema╠ł├č FIA-FT3-Regularien besitzt ein Volumen von 100 Litern. Die Teams ko╠łnnen fu╠łr Langstreckeneinsa╠łtze einen Befu╠łllstutzen zur externen Betankung im hinteren Dreiecksfenster ordern. Ein Feuerlo╠łschsystem komplettiert die Sicherheitsausru╠łstung.

Verbesserte Ergonomie im neuen Cockpit

Noch sta╠łrker auf den Fahrer hin orientiert und besser bedienbar ist das Cockpit. Das Lenkrad besitzt ein TCR-spezifisches Bedienpanel. In der Mittelkonsole sind zwo╠łlf Funktionen in einem u╠łbersichtlichen Keypad ergonomisch optimal und funktional logisch gruppiert. Zu╠łndung und verschiedene Lichtfunktionen lassen sich dort ebenso aktivieren wie der Lu╠łfter im Cockpit oder die optionale Beheizung der Windschutzscheibe. Auch die Bremsbalance und die Feuerlo╠łschfunktion liegen unterhalb der Mittelkonsole in Griffna╠łhe und sind leicht zu identifizieren. Das neue, fu╠łr den Motorsport entwickelte Bordnetz mit sechs dezentralen elektronischen Sicherungsboxen verringert Gewicht und Kabelkomplexita╠łt und bietet gezielte Redundanzen. Damit haben etwaige elektrische Fehlfunktionen in einzelnen Teilsystemen geringere Auswirkungen auf das gesamte Netz. Die Pedalbox la╠łsst sich mechanisch nach dem Lo╠łsen der Verschraubungen justieren und damit binnen weniger Minuten an unterschiedliche Fahrergro╠ł├čen anpassen.

Anpassungsfa╠łhiges Fahrwerk und standfeste Bremsen

Neue Wege beschreitet Audi Sport customer racing bei der Fahrwerkseinstellung. Die McPherson-Konstruktion an der Vorderachse erlaubt es, A╠łnderungswu╠łnsche an der Kinematik so schnell wie noch nie umzusetzen. Erforderte die vormalige Verschraubung bei A╠łnderungen stets eine Fahrwerksvermessung, so lassen sich jetzt in Minutenschnelle Distanzbaustu╠łcke, sogenannte Shims, in Querlenker und Spurstange einsetzen. In vier verschiedenen Sta╠łrken von 1,2 bis 10 Millimeter am Querlenker lassen sie sich so kombinieren, dass Sturza╠łnderungen von 2 bis 7 Grad an der Vorderachse variabel einstellbar sind. Ohne Achsvermessung kann die jeweilige Session am Rennwochenende fortgesetzt werden ÔÇô ein unschlagbarer Vorteil etwa bei einer kurzfristigen A╠łnderung der Abstimmung im Qualifying. Serienma╠ł├čig bietet der Audi RS 3 LMS zudem an der Vierlenker-Hinterachse Spurstangen, um Bump-Steer- Effekte zu erzielen. Sie unterstu╠łtzen die Agilita╠łt des Rennwagens beim Einlenken. Weitere Gro╠ł├čen der Fahrwerkskinematik wie Anti-Dive und Anti-Lift, die Ho╠łhe von Rollzentren, der Nachlauf oder der Abstand der Subframes zur Karosserie bei einer A╠łnderung der Standho╠łhe bieten alle Mo╠łglichkeiten, die sich ein Team bei der Abstimmung wu╠łnscht. Erstmals besitzen die Stabilisatoren einen Schnellverschluss und lassen sich damit kurzfristig auswechseln. So haben die Techniker noch mehr Freiheiten: Insgesamt ergeben sich neun Stabilisatoreinstellungen an der Vorder- und sechs an der Hinterachse. Unterschiedliche Federn und in zwei Wegen verstellbare Da╠łmpfer komplettieren die Mo╠łglichkeiten der Fahrwerksabstimmung. Die in ihrer Dimension vom Reglement begrenzten Bremsen arbeiten im neuen Modell in einem gu╠łnstigeren thermischen Fenster. Die Belu╠łftung umfasst neben den Scheiben erstmals auch die hoch belasteten Sechskolben-Bremssa╠łttel der Vorderachse. Optional steht fu╠łr Langstreckenrennen ein ABS-System zur Verfu╠łgung. Mit all diesen Neuerungen bietet der Audi RS 3 LMS mehr Rennwagen-Feeling als je zuvor.

 

├╝bermittelt durch Audi

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