SKODA startet bei Hamburg-Berlin-Klassik

SKODA startet bei Hamburg-Berlin-Klassik

Der 81 Jahre alte SKODA POPULAR ROADSTER von 1937 wird bei der Hamburg-Berlin-Klassik von SKODA Markenbotschafter Matthias Kahle pilotiert.

Weiterstadt (ots)

  • Dreit√§gige Norddeutschland-Rundfahrt √ľber malerische Strecken mit Zieleinlauf auf dem Hamburger Fischmarkt
  • Siebenfacher Deutscher Rallye-Meister Matthias Kahle chauffiert einen SKODA POPULAR ROADSTER von 1937
  • SKODA AUTO Deutschland au√üerdem mit legend√§rem SKODA 130 RS von 1976 und FELICIA SUPER des Baujahrs 1960 vertreten
  • SKODA Museum bringt sportlichen SKODA 1100 MBX de Luxe von 1969 und den bildsch√∂nen FELICIA von 1961 an den Start

Die Hamburg-Berlin-Klassik vom 14. bis 16. September gilt wegen ihrer malerischen und abwechslungsreichen Streckenf√ľhrung durch Norddeutschland als eine der sch√∂nsten Oldtimer-Rallyes des Jahres. SKODA wird den Zuschauern an der Strecke gleich f√ľnf automobile Rarit√§ten pr√§sentieren. Das √§lteste gemeldete Fahrzeug der Marke, ein 1937 gebauter SKODA POPULAR ROADSTER, wird vom siebenfachen deutsche Rallye-Champion Matthias Kahle gesteuert. Direkt aus dem SKODA Museum am Unternehmensstammsitz im b√∂hmischen Mlad√° Boleslav kommen der sportliche SKODA 1100 MBX de Luxe von 1969 und ein FELICIA von 1961. Ein ebenso bildsch√∂nes FELICIA SUPER-Cabriolet des Baujahrs 1960 sowie die Motorsportikone SKODA 130 RS starten f√ľr SKODA AUTO Deutschland.

In diesem Jahr f√ľhrt die Fahrtroute der Hamburg-Berlin-Klassik von Bremen entlang der Nordseek√ľste, durch Ostfriesland und √ľber die L√ľneburger Heide nach Hamburg. Die Rallye startet am Schuppen Eins in Bremen direkt an der Weser auf der √úberseepromenade. Am zweiten Tag der Rallye fahren die Teilnehmer vorbei an sch√∂nen St√§dtchen, Windm√ľhlen, Schl√∂ssern und Deichen. Am Samstag f√ľhrt das Finale durch die L√ľneburger Heide bis zum Zieleinlauf auf dem Hamburger Fischmarkt direkt an der Elbe.

SKODA AUTO Deutschland stellt bei dieser malerischen Rundfahrt eines der √§ltesten Fahrzeuge. Nur sieben der rund 170 Starter weisen ein fr√ľheres Baujahr auf als der 81 Jahre alte SKODA POPULAR ROADSTER von 1937. Dass SKODA Markenbotschafter Matthias Kahle, der erfolgreichste Fahrer in der Geschichte der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM), den wei√üen 22-PS-Roadster steuert, passt perfekt. Denn dieses Modell erreichte bei der Rallye Monte Carlo 1936 sensationell Platz zwei in der Klasse bis 1.500 ccm. Nach diesem Erfolg legte SKODA die Version POPULAR MONTE CARLO in den Versionen Roadster und Coup√© auf. Ebenso gro√üe Bedeutung hat der POPULAR f√ľr die technische Entwicklung bei SKODA: Er kam 1934 als erstes Fahrzeug der Marke mit einer neuartigen Fahrwerkkonstruktion auf den Markt. Die Leiterrahmen-Bauweise wurde von einem an der Front gegabelten Zentralrohrrahmen abgel√∂st. Getriebe und Differenzial befanden sich ab sofort vor der Hinterachse, die Kardanwelle verlief durch das Rahmenrohr. Anstelle von Starrachsen kamen vorn wie hinten fortschrittliche Einzelradaufh√§ngungen zum Einsatz.

Der SKODA FELICIA, den viele Zuschauer bei Oldtimer-Events besonders ins Herz schlie√üen, geht in zwei Ausf√ľhrungen auf die Norddeutschland-Tour. Das SKODA Museum bringt aus Mlad√° Boleslav ein Exemplar des Baujahrs 1961 mit. Der zwischen 1959 und 1964 gefertigte 2+2-Sitzer besitzt einen 1.089 ccm gro√üen Vierzylinder, dessen 50 PS Leistung eine H√∂chstgeschwindigkeit von 128 km/h erm√∂glichen. Ab 1961 trat die offene Sportwagenversion FELICIA SUPER an seine Seite, die SKODA AUTO Deutschland an den Start bringt. Sie mobilisierte aus 1.221 ccm eine Leistung von 55 PS, verf√ľgte wahlweise √ľber ein Faltdach oder ein Hardtop und war vorwiegend f√ľr den Export bestimmt.

Mit dem legend√§ren SKODA 130 RS von 1976 schickt SKODA AUTO Deutschland einen weiteren Publikumsliebling auf die gro√üe Schleife von Bremen nach Hamburg. Der ,Porsche des Ostens’, wie der ab 1975 gebaute Hecktriebler liebevoll genannt wird, gilt als das erfolgreichste Rallye- und Rundstreckenfahrzeug des ehemaligen Ostblocks. Zu den gr√∂√üten Triumphen z√§hlen der Sieg in der Markenwertung der Tourenwagen-Europameisterschaft 1981 sowie der Doppelsieg bei der Rallye Monte Carlo 1977 in der Kategorie bis 1.300 ccm Hubraum. Der 1,3-Liter-Vierzylinder mit OHV-Ventilsteuerung und rund 140 PS Leistung beschleunigt den agilen Hecktriebler auf bis zu 220 km/h. Der SKODA 130 RS gilt als Vorl√§ufer der sportlichen RS-Modelle der tschechischen Marke.

Als ebenso kultig gilt der SKODA 1000 MBX de Luxe von 1969, mit dem ein weiteres Team des SKODA Museums aus Tschechien auf die Strecke geht. Das zweit√ľrige Stufenheckfahrzeug mit der gro√üz√ľgig verglasten Karosserie kr√∂nte den Erfolg des ersten tschechischen Gro√üserienmodells, des Viert√ľrers SKODA 1000 MB. Beide zeichnen sich durch eine f√ľr damalige Verh√§ltnisse moderne selbsttragende Karosserie, Hinterradantrieb und 51 PS starken Heckmotor aus. Der ger√§umige F√ľnfsitzer kam im Oktober 1966 auf den Markt und stellte seinerzeit den H√∂hepunkt der 1,0-Liter-Klasse dar.

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