Showcar feierte bei der Monterey Car Week in Kalifornien Weltpremiere

Showcar feierte bei der Monterey Car Week in Kalifornien Weltpremiere: Vision EQ Silver Arrow: Ein emotionaler Wegweiser in die Zukunft des Designs

Vision EQ Silver Arrow: Ein emotionaler Wegweiser in die Zukunft des Designs.

Stuttgart/Pebble Beach. Im kalifornischen Pebble Beach pr√§sentierte Mercedes-Benz das Showcar Vision EQ Silver Arrow bei der Monterey Car Week. Der Einsitzer ist zugleich eine Hommage an den erfolgreichen Rekordwagen W¬†125 von 1937. Die Lackierung in Alubeam-Silber erinnert an die aus Gewichtsgr√ľnden vom wei√üen Lack befreiten historischen Silberpfeile. Im Innenraum dominieren traditionelle, hochwertige Materialien wie Echtleder, poliertes Aluminium und massives Walnussholz. Das digitale Cockpit weist direkt in die Zukunft: Es umfasst einen gebogenen Panorama-Bildschirm mit R√ľckprojektion sowie einen ins Lenkrad integrierten Touchscreen.

‚ÄěMit historischen Silberpfeilen war Mercedes-Benz schon vor √ľber 80¬†Jahren ein Geschwindigkeitspionier – unter anderem dank deren Stromlinienform‚Äú, so Gorden Wagener, Chief Design Officer der Daimler¬†AG. ‚ÄěDaran kn√ľpft der Vision EQ Silver Arrow an. Auf Beschleunigung und Fahrspa√ü ausgelegt, verk√∂rpert er den Progressiven Luxus und gibt einen Ausblick in die Zukunft unseres Designs. Damit treibt das Showcar die Formensprache unserer neuen Produkt- und Technologiemarke EQ auf die Spitze.‚Äú

Die Marke EQ wird durch die avantgardistische, eigenst√§ndige √Ąsthetik des Progressiven Luxus gestaltet. Diese entsteht durch das Zusammenspiel einer bislang unbekannten Sch√∂nheit, dem bewussten Aufeinandertreffen digitaler und analoger Elemente sowie dem nahtlosen ineinander √úbergehen von intuitivem und physischem Design.

Das Exterieur: Sportliche Silhouette

Mit ihrem klaren, nahtlosen Design ist die Formensprache des Vision EQ Silver Arrow eine markenspezifische Ausgestaltung der Designphilosophie der Sinnlichen Klarheit. Die stromlinienförmige Silhouette des rund 5,30 Meter langen und ca. ein Meter flachen Einsitzers ist schlank, aber dennoch sinnlich.

Das Showcar besitzt eine Karosseriestruktur aus Kohlefaser. Die Mehrschichtlackierung in Alubeam-Silber schmiegt sich wie fl√ľssiges Metall dar√ľber. Dieses Konzept entspricht den Design-Polen ‚ÄěHot‚Äú und ‚ÄěCool‚Äú. Funktionale Anbauteile aus Kohlefaser wie beispielsweise der Frontsplitter verk√∂rpern den k√ľhlen und rationalen Aspekt dieser Philosophie. Das gilt ebenso f√ľr die als Display gestaltete Frontmaske sowie das durchg√§ngige Leuchtenband vorne. Auch die Seitenschweller sind von einem Leuchtenband durchzogen, und der gro√üe, vertiefte EQ-Schriftzug vor den Hinterr√§dern ist markentypisch blau beleuchtet.

Zu den weiteren Highlights gehören die Fahrerkanzel, die sich nach vorn aufklappen lässt, sowie die teilweise freistehenden Vielspeichen-Räder. Ein stilistisches und innovatives Highlight sind die nicht rotierenden Nabenabdeckungen sowie die Teilverkleidungen der Räder. Die jeweils 168 Speichen pro Rad bestehen aus leichtem Aluminium und sind EQ-typisch roségoldfarben lackiert.

F√ľr besonders viel Traktion und eine entsprechend schnelle Beschleunigung besitzt der Vision EQ Silver Arrow Slick-Reifen im Format 255/25 R 24 (vorne) bzw. 305/25 R 26 (hinten). Liebe zum Detail beweist das zusammen mit Reifenpartner Pirelli realisierte Stern-Muster auf der Lauffl√§che.

Eine Reminiszenz an den Rennsport ist der Heckdiffusor. Zwei ausfahrbare Heckspoiler fungieren √ľberdies als Luftbremse, indem bei gew√ľnschter Verz√∂gerung der Luftwiderstand entsprechend erh√∂ht wird.

Das Interieur: Zwischen Tradition und Moderne

Das Interieur des Vision EQ Silver Arrow repr√§sentiert die Werte des Progressiven Luxus. Die Designsprache kombiniert zeitlose √Ąsthetik mit futuristischen Visionen.

Wird die Fahrerkanzel nach vorne aufgeklappt, gibt sie den Blick auf den √ľberraschend breiten Innenraum frei. Dieser lebt von einem Kontrast: Einerseits werden traditionelle, hochwertige Materialien eingesetzt. Dazu geh√∂ren sattelbraunes Echtleder an Sitz und Lenkrad, poliertes Aluminium im gesamten Innenraum und massives Walnussholz mit dunkleren Nadelholz-Nadelstreifen im Boden. So wird eine Br√ľcke zu historischen Rennwagen der Silberpfeil-√Ąra geschlagen. Andererseits stehen moderne High-Tech-L√∂sungen wie die gro√üe Projektionsfl√§che des Panoramabildschirms und innovative Nutzer-Erlebnis-L√∂sungen wie die M√∂glichkeit eines virtuellen Rennens (siehe unten) f√ľr den EQ-typischen vision√§ren Charakter. Dieser Kontrast ist eine gewollte Zusammenf√ľhrung von Vergangenheit und Zukunft.

Sitzfläche und -lehne besitzen ein ungewöhnliches Muster, das an die Sitzkontur angepasst ist: Mit Hilfe von Lasergravur wurden Sterne abgesteppt. In den Sitz ist die Nackenheizung AIRSCARF integriert. Ein vom Rennsport inspirierter Vier-Punkt-Gurt fixiert den Fahrer im Sitz. Die Pedalerie passt sich individuell jeder Fahrerstatur an, ein entsprechender Regler befindet sich am Sitz und steuert die Verstellung der Pedale.

Passend zur Außenlackierung in Alubeam-Silber sind die Seitenwände des Innenraums mit luxuriösem, grauem Wildleder bezogen.

Doppel-Bildschirm und virtuelles Rennen

Der Fahrer des Vision EQ Silver Arrow ist umgeben von einem gro√üen Panorama-Bildschirm, auf den ein Beamer von hinten ein 3D-Bild der Umgebung projiziert. Als Fingerzeig f√ľr m√∂gliche k√ľnftige Ladetechnologien wird zudem jene Spur der Fahrbahn, auf der induktives Laden m√∂glich ist, auf den Bildschirm eingeblendet.

Mit Hilfe k√ľnstlicher Intelligenz ist ein virtuelles Rennen gegen historische oder aktuelle Silberpfeil-Rennwagen m√∂glich. Dabei wird im Panorama-Bildschirm eine virtuelle Rennstrecke in die reale Strecke eingeblendet, und der Fahrer sieht den Gegner vor oder hinter sich als ‚ÄěGhost‚Äú. Die Assistenzfunktion ‚ÄěVirtual Race Coach‚Äú hilft, ein besserer Fahrer zu werden, indem sie w√§hrend des Rennens Anweisungen gibt.

Im Lenkrad sitzt zudem ein Touchscreen. Dort kann der Fahrer Programme wie Comfort, Sport und Sport+ mit unterschiedlicher Fahrcharakteristik w√§hlen. Auch Soundeinstellungen k√∂nnen hier konfiguriert werden: Die Auswahl beinhaltet unter anderem den Klang eines aktuellen Formel‚ÄĎ1-Silberpfeils und eines Mercedes-AMG V8-Motors.

Emissionsfreier Antrieb

Der Vision EQ Silver Arrow ist als Elektrofahrzeug konzipiert. Die Leistung des ger√§uschlosen Silberpfeils betr√§gt 550¬†kW (750¬†PS). Der flache Akku im Unterboden hat eine nutzbare Kapazit√§t von ca. 80¬†kWh und erm√∂glicht eine rechnerische Reichweite von √ľber 400¬†km nach WLTP. Gek√ľhlt wird die Batterie mit Hilfe von seitlichen L√ľftungsschlitzen.

Die EQ Konzeptfahrzeuge: Ausblick auf Elektroautos in allen Segmenten

Mit dem Concept EQA hat Mercedes‚ÄĎBenz 2017 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt gezeigt, wie sich die EQ-Strategie in die Kompaktklasse √ľbertragen l√§sst. Der Elektro-Athlet besitzt je einen Elektromotor an der Vorder- und Hinterachse mit einer Systemleistung von √ľber 200¬†kW. √úber eine front- oder hecklastige Momentenverteilung des permanenten Allradantriebs l√§sst sich die Fahrcharakteristik ver√§ndern. Welches Fahrprogramm gew√§hlt wurde, zeigt das Concept EQA mit einem einzigartigen virtuellen Grill.

Mit dem smart vision EQ fortwo hat smart auf der IAA 2017 eine elektrische und autonome Vision f√ľr einen hocheffizienten und flexiblen Nahverkehr pr√§sentiert. Die autonom und elektrisch fahrende Studie pr√§sentiert ein konsequentes Konzept f√ľr zuk√ľnftige urbane Mobilit√§t und das Carsharing der Zukunft. Das Fahrzeug holt seine Passagiere direkt am gew√ľnschten Ort ab und verzichtet auf Lenkrad und Pedale.

Das Concept EQ, vorgestellt auf dem Pariser Autosalon 2016, war der Vorbote der neuen Produkt- und Technologiemarke EQ ‚Äď eine Studie im Look eines sportlichen SUV-Coup√©s, die viele Elemente des Mercedes-Benz EQC, der 2019 auf den Markt kommt, vorwegnahm.

Die Inspiration: der Weltrekordwagen von 1937

Vorbild f√ľr den Vision EQ Silver Arrow ist der W¬†125-Zw√∂lfzylinder-Rekordwagen, den Mercedes-Benz 1937 auf Basis des Grand-Prix-Rennwagens gebaut hat.

F√ľr die neue Karosserie erhielt Mercedes-Benz 1937 wichtige Impulse aus der Flugzeugindustrie: Unter anderem aus den Entwicklungsabteilungen der Flugzeugwerke von Ernst Heinkel und von Willy Messerschmitt kam die Empfehlung, den vorderen √úberhang zu verk√ľrzen und die Front runder zu gestalten. Zudem wurde die Front weiter nach unten gezogen und lief an der Spitze steiler aus. Das senkte wie erw√ľnscht den Auftrieb an der Vorderachse. Ein l√§ngeres und st√§rker angehobenes Heck reduzierte den Auftrieb an der Hinterachse. Markantes Merkmal ‚Äď und Inspiration f√ľr die Designer des Vision EQ¬†Silver Arrow ‚Äď war die runde, dem Grundriss und Querschnitt eines Tropfens nachempfundene Cockpitverglasung.

Rudolf Caracciola erreichte damit auf der Autobahn A5 zwischen Frankfurt und Darmstadt 432,7¬†km/h, ermittelt als Durchschnitt von Hin- und R√ľckfahrt. Dieser Geschwindigkeitsweltrekord auf √∂ffentlichen Stra√üen hatte bis November 2017 Bestand.

√ľbermittelt durch die Daimler AG

%d Bloggern gefällt das: