Auf der ,R√©tromobile’ zeigt SKODA Ikonen der 125-j√§hrigen Unternehmensgeschichte

SLAVIA bis VISION E

Auch der Auftritt des Herstellers auf der internationalen Oldtimer-Messe ,R√©tromobile’ in Paris vom 5. bis 9. Februar 2020 steht ganz im Zeichen dieses Ereignisses.

Mlad√° Boleslav (ots)

  • SKODA AUTO zu Gast auf der internationalen Oldtimer-Messe ,R√©tromobile’ in Paris
  • Messeaufritt von SKODA steht ganz im Zeichen des 125. Gr√ľndungsjubil√§ums des Unternehmens
  • Highlights: Nachbau des SLAVIA-Fahrrads von 1896, einziger erhaltener Laurin & Klement BSC, SKODA Sport von 1949, OCTAVIA von 1960 und batterieelektrische Konzeptstudie SKODA VISION E

Dieses Jahr feiert SKODA AUTO das 125-j√§hrige Jubil√§um der Unternehmensgr√ľndung. Auch der Auftritt des Herstellers auf der internationalen Oldtimer-Messe ,R√©tromobile’ in Paris vom 5. bis 9. Februar 2020 steht ganz im Zeichen dieses Ereignisses. Fahrzeuge aus verschiedenen Epochen verdeutlichen die Entwicklung von SKODA seit der Gr√ľndung. Neben historischen Fahrzeugen verweist die batterieelektrische Konzeptstudie VISION E auf den Aufbruch von SKODA in die √Ąra der Elektromobilit√§t.

Das √§lteste SKODA Exponat in den Messehallen am Porte de Versailles ist der Nachbau des SLAVIA-Fahrrads von 1896. Es erinnert an die fr√ľhesten Anf√§nge des heute weltweit vertretenen Automobilherstellers. Denn die mittlerweile 125-j√§hrige Geschichte von SKODA AUTO begann 1895. In jenem Jahr fingen V√°clav Laurin und V√°clav Klement als Gr√ľnderv√§ter des Unternehmens an, Fahrr√§der zu reparieren. Kurz darauf produzierten sie bereits eigene Fahrradmodelle unter dem Markennamen SLAVIA. Der auf der R√©tromobile ausgestellte originalgetreue Nachbau des ber√ľhmten Modells von 1896 fuhr bereits vergangenes Jahr ins Rampenlicht der √Ėffentlichkeit: Im Rahmen der ,L¬īEtape du Tour’, bei der Hobby-Radrennfahrer eine Originaletappe der Tour de France nachfahren, gelang einem Fan klassischer Fahrr√§der, dem Prager Vladim√≠r Vidim, auf diesem Rad die Bergankunft auf 2.365 Metern H√∂he. W√§hrend die Rennr√§der bei der Tour de France, die SKODA als offizieller Hauptpartner und Fahrzeugpartner begleitet, wahre Leichtgewichte sind, wiegt das SLAVIA mit 18 Kilogramm fast doppelt so viel wie aktuelle Rennr√§der. Das SLAVIA-Fahrrad hat nur einen Gang und verf√ľgt weder √ľber Leerlauf noch √ľber Bremsen – auch bergab muss man sich auf die Kraft seiner Beine verlassen.

Bereits ab 1901 engagierte sich das aufstrebende Unternehmen aus Mlad√° Boleslav auch im Motorsport. Zu den erfolgreichsten Rennfahrzeugen dieser Zeit geh√∂rt der Laurin & Klement BSC. Der Sportwagen, von dem lediglich zw√∂lf Exemplare gebaut wurden, siegte unter anderem beim Rennen Paris-Berlin im Jahr 1908. Auf der R√©tromobile stellt SKODA das einzige erhaltene Exemplar aus. Die Motornummer 5635 best√§tigt die Authentizit√§t des einzigartigen Fahrzeugs, das am 12. Juli 1908 aus den Werkshallen rollte. Nach aufw√§ndiger Restaurierung geh√∂rt es heute zum Bestand des SKODA Museums in Mlad√° Boleslav. Der Sportwagen der Bauart Voiturette wird von einem wassergek√ľhlten Reihen-Zweizylinder angetrieben, der aus 1.399 cm¬≥ Hubraum eine Leistung von 8,8 kW (12 PS) sch√∂pft. Die H√∂chstgeschwindigkeit des Zweisitzers liegt bei 75 km/h.

Vom Rennwagen SKODA Sport entstanden im Jahr 1949 zwei Exemplare auf Basis des Erfolgsmodells SKODA 1101 ,TUDOR’, im Juni 1950 startete das Fahrerduo V√°clav Bobek und Jaroslav Netusil mit dem Fahrzeug beim legend√§ren 24-Stunden-Rennen in Frankreich. Nach gutem Auftakt und 13 Stunden Fahrt beendete ein Defekt eines kleinen Bauteils im Motor das Rennen. Da sich die weltpolitische Gemengelage in den folgenden Jahren zuspitzte, trat das Werksteam von SKODA in Le Mans nicht mehr an. Das in Paris ausgestellte Fahrzeug aus einer privaten Sammlung nahm zwischen 1949 und 1962 trotzdem an mehr als 70 Motorsportveranstaltungen teil. Dieses Jahr kehrt der SKODA Sport im Rahmen der Le Mans Classic 2020 auf die ber√ľhmte Rennstrecke an der Sarthe zur√ľck.

F√ľr die Zeit der erfolgreichen Gro√üserienproduktion bei SKODA steht auf der R√©tromobile der Bestseller der Marke, ein SKODA OCTAVIA. Das SKODA Museum schickt ein Modell von 1960 in der typischen Zweit√ľrerausf√ľhrung mit 1.089-cm3-Motor und einer Leistung von 29 kW (40 PS) nach Paris. In jenem Jahr erweiterte SKODA die Modellpalette durch den ersten OCTAVIA COMBI. Die OCTAVIA-Modelle und das von ihnen abgeleitete, sehr gefragte Cabrio FELICIA wurden in mehrere Dutzend L√§nder exportiert. Mit der Siegesserie bei der Rallye Monte Carlo 1961, 1962 und 1963 in der Klasse bis 1.300 cm¬≥ ging der OCTAVIA TS auch in die Motorsportannalen ein.

W√§hrend die vier genannten Ausstellungsst√ľcke auf der R√©tromobile die lange Tradition des Automobilherstellers aus Mlad√° Boleslav beleuchten, weist das f√ľnfte Exponat den Weg in die Zukunft: 2017 pr√§sentierte SKODA die batterieelektrische Studie VISION E. Das 4.645 mm lange Konzeptfahrzeug verf√ľgt √ľber ein au√üerordentlich ger√§umiges Interieur mit vier drehbaren Sitzen, gegenl√§ufig angeschlagene T√ľren erleichtern den Einstieg. Zwei Elektromotoren mit einer Gesamtsystemleistung von 225 kW (306 PS) treiben alle vier R√§der an und sorgen f√ľr eine H√∂chstgeschwindigkeit von 180 km/h. Die leistungsstarke Lithium-Ionen-Batterie und eine optimale Rekuperation erm√∂glichen eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern.

Die 45. Auflage der Rétromobile findet vom 5. bis 9. Februar 2020 auf dem Pariser Messegelände Porte de Versailles statt. Auf einer Fläche von 72.000 Quadratmetern zeigen 620 Aussteller Рdarunter 120 Markenclubs Рmehr als 1.000 klassische Fahrzeuge sowie Teile, Zubehör und Dienstleistungen.

Original-Content von: Skoda Auto Deutschland GmbH, √ľbermittelt durch news aktuell

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