Zweiradunfall – Was kann davor schĂŒtzen?

Zweiradunfall - Was kann davor schĂŒtzen

Roller- und Motorradfahren sind in der schönen Jahreszeit beliebt, doch das Unfallrisiko gegenĂŒber Autofahren ist 16 Mal höher.

Köln (ots) – Ob auf dem Weg zur Arbeit oder bei einer Spritztour am Wochenende: Roller- und Motorradfahren sind in der schönen Jahreszeit beliebt, doch das Unfallrisiko gegenĂŒber Autofahren ist 16 Mal höher. Neben einem Sicherheitscheck des Zweirads sind defensives und vorausschauendes Fahren lebenswichtig, aber vor allem auch eine gute SchutzausrĂŒstung. Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) gibt in ihrer aktuellen Zeitung “impuls” 03/2019 Tipps zum sicheren Fahrverhalten und zu angemessener Schutzkleidung.

Wer jetzt von seinem Auto auf das Zweirad umsteigt, muss sich erst einmal wieder an die andere Art des Reisens gewöhnen. Umgekehrt mĂŒssen auch Autofahrer wegen der schnellen und wendigen Zweiradfahrer sehr aufmerksam fahren.

Als erstes sollte an den Sicherheitscheck des Zweirads gedacht werden: Licht und Bremsen, SchlĂ€uche und FlĂŒssigkeiten, Reifendruck und -profil (Minimum zwei Millimeter) mĂŒssen in Ordnung sein und die Kette geschmiert werden.

Beim Fahren auf der Straße gilt: Blickkontakt mit den anderen ist das A und O, ebenso wie defensives und vorausschauendes Fahren und eine angepasste Geschwindigkeit. Mit besonderer Vorsicht sind auch die vielen FahrbahnschĂ€den zu genießen, die nach dem Winter noch nicht behoben sind. Schlaglöcher, Erhebungen oder Rollsplitt sind zusĂ€tzliche Gefahren. In 2018 stieg die Zahl der getöteten Kraftradfahrer in Deutschland um neun Prozent auf 699. Das Unfallrisiko ist fĂŒr Zweiradfahrer im Vergleich zu Autofahrern drastische 16 Mal höher.

Eine ausreichende SchutzausrĂŒstung ist lebenswichtig, um schwerwiegende Verletzungen bei Motorrad- und ZweiradunfĂ€llen möglichst gering zu halten. Schutz bietet vor allem der gesetzlich vorgeschriebene Helm. Das Helmvisier darf keinesfalls Kratzer haben, da ansonsten Streulicht bei tiefstehender Sonne das Blickfeld gefĂ€hrlich beeintrĂ€chtigen kann. Extra-Schutz bieten Handschuhe, Stiefel, Nierengurt und die richtigen Protektoren. Protektoren dĂ€mpfen bei einem Unfall den Aufprall und reduzieren Stoß- und Sturzverletzungen an besonders gefĂ€hrdeten Körperstellen wie Knien, Ellbogen, HĂŒften, Schultern oder RĂŒcken. ZusĂ€tzlich sind Fahrsicherheitstrainings empfehlenswert.

Lust auf einen kurzen Film? Stuntman Holger Schumacher zeigt in einem seiner RiskBuster-Clips auf dem Youtubekanal der BG ETEM, wie wichtig gute Schutzkleidung ist. Der komplette Artikel ist in der aktuellen Ausgabe von impuls 03/2019, der Zeitschrift der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM), unter www.bgetem.de und der Eingabe des Webcodes 19102690 nachzulesen.

Hintergrund BG ETEM Die BG ETEM ist die gesetzliche Unfallversicherung fĂŒr rund 4 Millionen BeschĂ€ftigte in gut 200.000 Mitgliedsbetrieben. Sie kĂŒmmert sich um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in den Mitgliedsbetrieben sowie um Rehabilitation und EntschĂ€digung von ArbeitsunfĂ€llen und Berufskrankheiten. FĂŒr ihre Mitgliedsunternehmen ĂŒbernimmt die BG ETEM die Haftung fĂŒr die gesundheitlichen Folgen von ArbeitsunfĂ€llen und Berufskrankheiten gegenĂŒber den BeschĂ€ftigten und stellt diese auch untereinander von der Haftung frei.

Original-Content von: BG ETEM – Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse, ĂŒbermittelt durch news aktuell

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