Toyota Offroad-Tag als Online-Event in der Toyota Collection

Toyota Land Cruiser

FĂŒr viele Allradfans ist der seit fast 70 Jahren in rund 170 LĂ€ndern verkaufte Toyota Land Cruiser nichts weniger als die Offroad-Referenz.

Köln – FĂŒr viele Allradfans ist der seit fast 70 Jahren in rund 170 LĂ€ndern verkaufte Toyota Land Cruiser (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7,8 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 206 g/km) nichts weniger als die Offroad-Referenz. Mehr als zehn Millionen KĂ€ufer vertrauen bereits auf den zuverlĂ€ssigen GelĂ€nde-Klassiker, der die entlegensten Gegenden des Globus erobert hat, aber auch fĂŒr Freizeit, Familie und Business bestens aufgestellt ist. Die Toyota Collection nimmt diesen Meilenstein als Anlass, um die 4×4-Ikone am Samstag, 2. Mai 2020, jeweils um 10, 12 und 14 Uhr bei Facebook in moderierten Videos genauer vorzustellen und spannende Hintergrundinformation preiszugeben: www.facebook.com/toyotacollectiondeutschland

Wie fĂŒr viele GelĂ€ndewagen-Urgesteine schlug die Geburtsstunde des Toyota Land Cruiser bereits im Zweiten Weltkrieg, als das japanische MilitĂ€r 1942 die Entwicklung des Prototypen Toyota AK10 veranlasste. Den Grundstein zur Serienproduktion legte aber erst der 1951 vorgestellte Prototyp „Toyota Jeep BJ“, mit dem sich Toyota an einer Ausschreibung der in Japan stationierten US-StreitkrĂ€fte fĂŒr leichte GelĂ€ndewagen beteiligte. Den Zuschlag des US-MilitĂ€rs erhielt der Allradler zwar nicht, aber Toyota unterzog den BJ aufsehenerregenden Demonstrationsfahrten am Mount Fuji, die Polizei und Forstbehörden zu Bestellungen veranlassten. AusgerĂŒstet mit einem krĂ€ftigen 3,4-Liter-Sechszylinder, massivem Leiterrahmen, Starrachsen, Blattfedern und zuschaltbarem Allradantrieb lief der Toyota BJ in den Folgejahren in verschiedenen Versionen vom Band, ehe er ab 1954 unter dem neuen Namen Land Cruiser eine internationale Karriere startete. Schon 1955 erschien der raue Typ in zweiter Generation als Land Cruiser J2, variantenreicher und mit noch krĂ€ftigerem 3,9-Liter-Sechszylinder fĂŒr eine globale Erfolgsstory. Ob im Mittleren Osten, SĂŒdamerika, Australien oder ab 1958 auch in den USA und in Europa – dort debĂŒtierte der Toyota Land Cruiser als allerstes asiatisches Auto auf der Autoshow Barcelona – der robuste Alleskönner setzte sich durch.

EndgĂŒltig zum Inbegriff des rauen Offroaders wurde der Land Cruiser ab 1960 als Weiterentwicklung J4, diese Baureihe blieb ĂŒber ein Vierteljahrhundert in Produktion und ist fĂŒr viele Fans klassischer GelĂ€ndegĂ€nger bis heute ultimatives Kultobjekt in der Land Cruiser Familie. Es gab den J4 in zahllosen Spezifikationen, von Softtops ĂŒber Hardtops, Station Wagons, Pick-ups, als Fahrgestell fĂŒr spezielle Aufbauten bis zu den berĂŒhmten „Buschtaxis“ mit extralangem Radstand und Platz fĂŒr bis zu 13 Passagiere. Unter der Haube des J4, der im Jahr 1976 erstmals in Deutschland eingefĂŒhrt wurde, arbeiteten nun auch effiziente Dieselmotoren. Einen faszinierenden Blick auf die bunte Vielfalt des J4 bietet die Toyota Collection, dort finden sich sogar RaritĂ€ten wie ein österreichisches Feuerwehrfahrzeug aus dem Jahr 1975.

1967 leitete Toyota mit dem J5 eine strategische Zweiteilung der Offroader-Baureihe ein, die bis heute Bestand hat und die Onroad-QualitĂ€ten ausbaute. Der Land Cruiser J5 „Station Wagon“ bot bahnbrechend luxuriösen Komfort fĂŒr Wildnis und Abenteuer, aber auch Freizeittouren mit der ganzen Familie. Ein Konzept, das die nachfolgenden Station Wagons J6 (ab 1980), J8 (ab 1990) und J10 (ab 1998, erstmals mit höheneinstellbarer Luftfederung und EinzelradaufhĂ€ngung vorn) sowie J20 (ab 2010) konsequent verfolgten. Dieses Talent, stilvoll durch den Dreck zu reisen und anschließend ĂŒber die Autobahn zu gleiten, machte den Land Cruiser J6 zum perfekten Privatfahrzeug des Hollywoodstars und James-Bond-Darstellers Roger Moore. Heute zĂ€hlt Moores J6 zu den Highlights der Toyota Collection.

Eine weitere Gliederung erfuhr die Land Cruiser Ahnengalerie 1984: War der J4 vor allem Nutzfahrzeug, gab es den nachfolgenden J7 auch mit modernem Fahrwerk mit Schraubenfedern fĂŒr Privatkunden. Light Duty nannte sich diese Komfort-Version, wĂ€hrend die fast unzerstörbar robusten Heavy Duty weiter ĂŒberall dort arbeiten, wo sonst fast keiner hinkommt und das gilt bis heute. Etwa als Erntehelfer im Steillagen-Anbau von GemĂŒse oder Kaffee, bei extremen UntertageeinĂ€tzen in Minen und vor allem bei EinsĂ€tzen, die humanitĂ€re Hilfe in Krisengebiete und schwieriges GelĂ€nde bringen. Als erster eigenstĂ€ndiger Light Duty Land Cruiser erschien 1996 der Prado J9. Die Prado-Serie entwickelt ĂŒber den J12 (ab 2002) und den J15 (ab 2009) bis heute immer neue wegweisende Komfort- und Assistenzsysteme, bewahrt aber ebenfalls das einzigartige Land Cruiser Prinzip des „Go anywhere“: Höchste ZuverlĂ€ssigkeit unter extremen Bedingungen fĂŒr vielseitigste EinsĂ€tze in jedem Winkel der Welt.

Aktuelle Nachrichten ĂŒber die Toyota Collection und Detail-Informationen zu Events und Exponaten gibt es zudem per kostenlosem Newsletter, eine Anmeldung ist unter www.toyota-collection.de möglich.

ĂŒbermittelt durch Lexus

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