SKODA startet mit historischen SchmuckstĂŒcken

SKODA startet mit historischen SchmuckstĂŒcken bei der 16. Sachsen Classic Rallye

Der SKODA 440, im Volksmund SPARTAK genannt, bestimmte fĂŒr Jahrzehnte das Bild der Marke. Bei der Sachsen Classic Rallye startet ein Modell von 1957.

Weiterstadt (ots)

  • Sowohl SKODA AUTO Deutschland als auch das SKODA Museum in MladĂĄ Boleslav bringen interessante Klassiker an den Start
  • Der TREKKA von 1969, mit Privatinitiative auf SKODA Basis in Neuseeland gefertigt, gilt als Urahn der heutigen SUV-Modelle der Marke
  • Erfolgreicher SKODA 440 SPARTAK prĂ€gte jahrzehntelang das Gesicht der Marke
  • Bildschönes FELICIA Cabriolet gehört heute zu den beliebtesten SKODA Klassikern
  • Schauspieler Hinnerk Schönemann steuert das SportcoupĂ© SKODA 110 R von 1978
  • LeichtfĂŒĂŸiger Hecktriebler SKODA 130 RS stieg zum erfolgreichsten Renn- und Rallye-Fahrzeug der Marke auf
  • Siebenfacher deutscher Rallye-Champion Matthias Kahle im 130 RS diesmal Beifahrer seines langjĂ€hrigen Copiloten Peter Göbel

Sachsens ‘lĂ€ngstes Automobilmuseum’ geht wieder auf Tour und SKODA ist mit populĂ€ren Klassikern der Marke prominent vertreten: Bei der Sachsen Classic vom 23. bis 25. August starten sechs historische Modelle mit dem geflĂŒgelten Pfeil im Logo. Das SKODA Museum in MladĂĄ Boleslav prĂ€sentiert den Fans den 1957 gebauten 440 SPARTAK, das wunderschöne Cabriolet FELICIA sowie den von einem Privatunternehmen in Neuseeland gebauten SUV-VorlĂ€ufer TREKKA auf Basis des OCTAVIA COMBI der 1960er-Jahre. SKODA AUTO Deutschland startet mit dem SportcoupĂ© 110 R und dessen legendĂ€rer Wettbewerbsvariante 130 RS. Hinzu kommt ein OCTAVIA 1200 TS von 1961 im Rallye Monte Carlo-Trimm aus Privatbesitz.

Traditionell fĂŒhrt die Sachsen Classic Rallye ĂŒber die schönsten und romantischsten Routen des Freistaats Sachsen. Die 16. Ausgabe startet am 23. August auf dem Hauptmarkt in Zwickau. Die erste Etappe fĂŒhrt zur ‘Steilen Wand von Meerane’ und ĂŒber den Sachsenring. Am zweiten Tag rollen die Klassiker durch Tschechien und laufen am Ende des Tages wieder in Zwickau ein. Auf der dritten Etappe durchqueren die Teilnehmer das Erzgebirge und erreichen das Ziel in Chemnitz. Das Aufgebot von SKODA in der Region mit stolzer Automobilbauhistorie reicht von Cabrio ĂŒber SportcoupĂ© und Kompaktlimousine bis hin zum Offroad-Kletterer und ist so abwechslungsreich wie die Geschichte der Traditionsmarke.

Eine auf europĂ€ischen Straßen praktisch unbekannte RaritĂ€t steuert das SKODA Museum bei: Der TREKKA ist zwar kein ganz ‘echter’ SKODA, aber definitiv ein Urahn der heute so erfolgreichen SUV-Modelle der Marke. Der Hecktriebler entstand auf Basis des OCTAVIA COMBI-Fahrgestells in Neuseeland auf Initiative des Designers George Taylor in Zusammenarbeit mit dem örtlichen SKODA Importeur. Zwischen 1966 und 1972 wurden fast 3.000 Exemplare gebaut, die wegen ihrer GenĂŒgsamkeit und Robustheit zum beliebten Farm- und Freizeitfahrzeug avancierten.

Ebenfalls aus dem Museum vom Stammsitz des Unternehmens in MladĂĄ Boleslav stammt der SKODA 440 SPARTAK, der 1955 als Nachfolger des ‘Tudor’ ein stolzes Erbe antrat. In Sachsen startet ein Exemplar von 1957. Das Fahrzeug besitzt einen 1.100 Kubikzentimeter großen Vierzylinder mit 40 PS, woraus sich der Name 440 ergab. Die Grundform des im Volksmund SPARTAK genannten Modells prĂ€gte das Erscheinungsbild von SKODA fĂŒr das folgende Jahrzehnt, die Technik bildete die Basis fĂŒr so erfolgreiche Modelle wie FELICIA und OCTAVIA.

Letzerer ĂŒbernahm 1959 den Stab in der Mittelklasse von SKODA. Der OCTAVIA, das achte Nachkriegsmodell der Marke, zeichnete sich vor allem durch eine moderne Vorderachskonstruktion aus: Die RĂ€der wurden an Dreiecksquerlenkern gefĂŒhrt und die Querblattfedern durch Schraubenfedern ersetzt. Mit der 40 kW (55 PS) starken Touring Sport-Version (Typ 999), dem OCTAVIA 1200 TS, feierte SKODA 1960 ein Comeback bei der Rallye Monte Carlo und erreichte die PlĂ€tze zwei und drei in der Klasse der Tourenwagen bis 1,3 Liter Hubraum. Der schwarze TS des Baujahrs 1961 aus Privatbesitz, der bei der Sachsen Classic antritt, gewann 2009 die AvD-Histo-Monte.

Ein weiteres Fahrzeug des deutschen SKODA Classic Teams ist der 1978 gebaute SKODA 110 R. Das SportcoupĂ© galt seit seinem DebĂŒt 1970 als Traumwagen im Osten. Der 110 R besitzt einen 62 PS starken 1,1-Liter-Vierzylinder, Sportsitze, zusĂ€tzliche Rundinstrumente sowie rahmenlose TĂŒrfenster. In Sachsen chauffiert Hinnerk Schönemann das CoupĂ© in der schmucken orange-weißen Zweifarblackierung. Der beliebte Schauspieler ist seit vielen Jahren Testimonial von SKODA AUTO Deutschland.

Mit dem 130 RS kreierte SKODA auf Basis des 110 R eine motorsportliche Allzweckwaffe. Aus den vielen Erfolgen ragen der Klassensieg bei der ‘Monte’ 1977 und der Markentitel in der Tourenwagen-EM 1981 heraus. Mit nur 880 Kilogramm ist der SKODA 130 RS ein echtes Leichtgewicht, weil ausgewĂ€hlte Karosserieteile wie das Dach, die Fronthaube und die Außenhaut der TĂŒren aus Aluminium bestehen. KotflĂŒgel und Motorhaube wurden aus glasfaserverstĂ€rktem Kunststoff (GFK) gefertigt. Der 1,3-Liter-Vierzylinder mit OHV-Ventilsteuerung mobilisiert 140 PS – je nach Übersetzung reicht das fĂŒr bis zu 220 km/h Spitzengeschwindigkeit. Besonderheit: Bei der Sachsen Classic navigiert der siebenfache deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle vom Beifahrersitz aus, am Steuer des 130 RS von 1976 dreht sein langjĂ€hriger Copilot Peter Göbel.

Gute Bekannte nicht nur unter Sachsens Oldtimer-Freunden sind die beiden SKODA FELICIA von 1961 – einer aus dem Werksmuseum, der andere aus Privatbesitz. Die charmanten 2+2-Sitzer mit Faltdach gehören zu den schönsten offenen Fahrzeugen der ausgehenden 1950er- und frĂŒhen 1960er-Jahre. Charakteristisch sind die Heckflossen, die das Auto optisch verlĂ€ngern. Der SKODA FELICIA lief ab Anfang 1959 im Werk Kvasiny als Nachfolger des 450 vom Band. Das neue Modell besaß zum Beispiel Schraubenfedern statt quer eingebauter Blattfedern an der Vorderachse. Weitere Änderungen waren das neu designte Armaturenbrett und die sportliche Mittelschaltung, die nun auf dem Kardantunnel montiert war. Mit seiner Kombination aus zeitlosem, elegantem Design sowie robuster und zuverlĂ€ssiger Technik ist der FELICIA bis heute eine der bedeutendsten Ikonen in der Unternehmensgeschichte von SKODA.

Original-Content von: Skoda Auto Deutschland GmbH, ĂŒbermittelt durch news aktuell

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