Opel setzt auf hohen Frauenanteil im Kernteam bei der Entwicklung von Kompaktfahrzeugen

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Wichtige Opel-Modelle – allen voran die neue Astra-Generation – kommen in den nächsten Monaten auf die Straße.

Wichtige Opel-Modelle – allen voran die neue Astra-Generation – kommen in den nächsten Monaten auf die Straße. Doch auch die langfristige Zukunft wird vorbereitet, denn bis 2028 will die Marke mit dem Blitz in Europa ausschließlich Elektrofahrzeuge anbieten.

(TRD/MID) – Er ist elektrifiziert und emotional, der neue Opel Astra. Bei der Entwicklung des Kompaktfahrzeugs aus Rüsselsheim befanden sich zur Hälfte Frauen im Kernteam – ein bemerkenswerter Anteil für den immer noch männlich dominierten Industriezweig.

Die Qualitätskriterien der strategischen Zulieferer für den Astra steuerte beispielsweise Zuzana Majorova. Die Entwicklung des volldigitalen Cockpits, des Opel Pure Panel, leitete Haiyan Yu. Die Gestaltung der Interieur-Farben und -Materialien bestimmte maßgeblich Ilka Höbermann. Und da scheint es nur konsequent, dass Mariella Vogler als Chefingenieurin den Hut bei der Gesamtentwicklung aufhatte und dabei großen Wert auf eine „gefühlte Qualität“ legte.

„Es ist ein internationales Team zusammengekommen, das vertrauensvoll mit großer Offenheit und gegenseitiger Wertschätzung ein Ziel verwirklicht hat“, sagt Mariella Vogler, „denn mit Ellenbogen-Mentalität erschafft man kein Auto, das positive Gefühle zu wecken vermag. Dabei ist es weniger der weibliche Faktor, der das Ergebnis beeinflusst hat, sondern die vielfältigen Kompetenzen und Talente, die die Zusammenarbeit, den Austausch und damit das finale Produkt haben besser werden lassen.“

Am 1. September 2021 hatte der Astra seine Weltpremiere am Opel-Stammsitz in Rüsselsheim. Die Preise beginnen bei 22.465 Euro. Die sechste, komplett neu konstruierte Generation des Astra wurde im Wesentlichen über drei Jahre lang von dem 25-köpfigen Kernteam entwickelt.

Opel will bis 2028 in Europa ausschließlich Elektrofahrzeuge anbieten

Wichtige Opel-Modelle – allen voran die neue Astra-Generation – kommen in den nächsten Monaten auf die Straße. Doch auch die langfristige Zukunft wird vorbereitet, denn bis 2028 will die Marke mit dem Blitz in Europa ausschließlich Elektrofahrzeuge anbieten.

Direkt zum Jahresbeginn startet Opel mit dem Werk Eisenach wieder voll durch. Seit Januar läuft hier die Produktion des neuen Grandland inklusive der elektrischen Plug-in-Hybrid-Varianten an. Das SUV-Flaggschiff kann so schon in Kürze zu den ersten Kunden rollen. Bereits auf der Straße ist der neue Rocks-e. Opels erstes SUM (steht für Sustainable Urban Mobility) macht Jugendliche schon mit 15 Jahren individuell auf vier Rädern mobil – der vollelektrische Zweisitzer kann mit Führerscheinklasse AM gefahren werden.

Mit dem größten Opel – dem neuen Movano – ebenfalls elektrisch als Movano-e – können Kunden inzwischen bei jedem leichten Nutzfahrzeug mit Blitz eine batterie-elektrische Variante wählen. Und noch mehr: Auch der neue Wasserstoff-Transporter Opel Vivaro-e Hydrogen erleichtert bereits seit Jahresende 2021 den Arbeitsalltag – mit mehr als 400 Kilometern WLTP-Reichweite. Das Auftanken mit Wasserstoff dauert nur drei Minuten.

Dreh- und Angelpunkt ist in den kommenden Monaten ist aber die komplett neue Generation des Opel Astra. Nach seiner Premiere im September 2021 fährt der stra-Fünftürer schon im Frühjahr bei den Kunden vor – und ist ab dem Marktstart als Plug-in-Hybrid verfügbar. 2023 komplettiert dann der batterie-elektrische Astra-e das Angebot. Bereits in Kürze feiert der neue Astra Sports Tourer seine Premiere. Die Kombivariante mit konventionellem und mit elektrischem Plug-in-Hybrid-Antrieb wird ab Sommer das Straßenbild bereichern. Damit werden bis Mitte 2022 bereits elf Opel-Modelle elektrifiziert vorfahren – das komplette Opel-Transporter-Portfolio inklusive.

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