Noch wenige Tage bis zur Rallye Dakar: Wettlauf gegen die Zeit f√ľr Audi Sport

Rallye Dakar Audi Sport

Audi stellt sich einer der größten Herausforderungen, die es im internationalen Motorsport gibt, ganz bewusst mit einem einzigartigen Konzept.

Der Audi RS Q e-tron verf√ľgt √ľber einen elektrischen Antrieb mit zwei Motor-Generator-Einheiten (MGU) aus der Formel E. Die Hochvoltbatterie wird w√§hrend der Fahrt √ľber einen Energiewandler aufgeladen, der aus dem effizienten TFSI-Motor aus der DTM und einer weiteren MGU besteht.

‚ÄěDer Prototyp des Audi RS Q e-tron entstand in rund zw√∂lf Monaten‚Äú, sagt Julius Seebach, Gesch√§ftsf√ľhrer der Audi Sport GmbH und verantwortlich f√ľr den Motorsport bei Audi. Zwischen dem Roll-out am 30. Juni 2021 in Neuburg an der Donau und dem Start am 1. Januar 2022 in Ha‚Äôil (Saudi-Arabien) liegen gerade einmal sechs Monate. ‚ÄěDas ist sehr wenig Vorbereitungszeit f√ľr ein derart aufwendiges Projekt. Ich kann es gar nicht oft genug betonen: Der Audi RS Q-e-tron ist das technisch anspruchsvollste Fahrzeug, das Audi Sport je in den Renneinsatz gebracht hat.‚Äú

Das kann Andreas Roos, Projektleiter f√ľr alle werkseitigen Motorsportaktivit√§ten, nur best√§tigen: ‚ÄěDie Dakar ist extrem herausfordernd ‚Äď selbst f√ľr ein konventionell angetriebenes Fahrzeug. Mit unserem Antriebskonzept ist die Herausforderung ungleich gr√∂√üer. Chassis und Fahrwerk unterscheiden sich nicht so sehr. Aber wir haben wesentlich mehr Komponenten im Auto, die nicht nur leistungsstark und leicht sein m√ľssen und unter den extremen Bedingungen der Dakar zuverl√§ssig funktionieren m√ľssen. Sie m√ľssen auch alle perfekt aufeinander abgestimmt werden und reibungslos miteinander zusammenarbeiten.‚Äú

Bei einem konventionell angetriebenen Dakar-Fahrzeug gibt es zwei wesentliche Komponenten: den Verbrennungsmotor und das Getriebe. ‚ÄěIn unserem Audi RS Q e-tron haben wir einen elektrischen Antrieb an der Vorderachse, einen elektrischen Antrieb an der Hinterachse, die Hochvoltbatterie und den Energiewandler, bestehend aus einer weiteren MGU und dem TFSI-Motor aus der DTM‚Äú, sagt Roos. ‚ÄěUnd jede dieser Komponenten braucht zum Beispiel eine eigene K√ľhlung. Das hei√üt, wir haben nicht nur ein K√ľhlsystem im Auto, sondern gleich sechs, wenn man den Ladeluftk√ľhler und die Klimaanlage f√ľr Fahrer und Beifahrer mitz√§hlt.‚Äú

Auch das Packaging ist bei einem derart komplexen Fahrzeug ein gro√ües Thema. ‚ÄěWir mussten jeden Zentimeter ausnutzen, um √ľberhaupt alle Komponenten im Fahrzeug unterzubringen‚Äú, sagt Roos. Das geht zulasten der Servicefreundlichkeit. ‚ÄěDer Wechsel des Vorderachsgetriebes ist aktuell zum Beispiel noch sehr langwierig. Das muss bei der Dakar schneller gehen und ist eines der Themen, an denen wir derzeit unter gro√üem Zeitdruck arbeiten.‚Äú

√ľbermittelt durch Audi

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