Nissan rechnet mit jÀhrlich 1.000.000 elektrifizierter Fahrzeuge ab 2022

  • Zukunftsplan Nissan M.O.V.E. untermauert TechnologiefĂŒhrerschaft
  • Acht neue Modelle mit Elektroantrieb in Entwicklung
  • Ausbau autonomer Fahrsysteme und KonnektivitĂ€tsdienste

Rund 1.000.000 elektrifizierte Fahrzeuge pro Jahr zu verkaufen – das Ziel von Nissan ab dem GeschĂ€ftsjahr 2022 steht. Dazu zĂ€hlen 100% emissionsfrei fahrende Modelle ebenso wie Autos mit e-Power-Antrieb. Parallel will Nissan das Angebot elektrifizierter Modelle ausbauen, autonome Fahrsysteme weiter voran bringen und die Entwicklung von KonnektivitĂ€tsdienste beschleunigen. Diese AktivitĂ€ten sind Teil des mittelfristigen Unternehmensplans Nissan M.O.V.E. to 2022.

Folgende Maßnahmen sind im Rahmen dieses Plans vorgesehen:

  • die Entwicklung von acht neuen Elektrofahrzeugen, aufbauend auf dem Erfolg des Weltbestsellers Nissan Leaf
  • der Start einer Elektroauto-Offensive in China
  • die EinfĂŒhrung eines elektrischen „Kei Cars“ in Japan
  • die EinfĂŒhrung eines vom Nissan IMx Concept inspirierten Crossover-Elektroautos
  • die Elektrifizierung neuer Infiniti Modelle ab dem GeschĂ€ftsjahr 2021
  • die Implementierung autonomer Fahrtechnik in 20 Modellen auf 20 MĂ€rkten
  • 100 % KonnektivitĂ€t fĂŒr alle neuen Modelle von Nissan, Infiniti und Datsun auf SchlĂŒsselmĂ€rkten zum Abschluss des Plans

„Wir möchten, dass Nissan als Vorreiter in den Bereichen Automobil-, Technologie- und GeschĂ€ftsentwicklung wahrgenommen wird“, sagte Nissan Chief Planning Officer Philippe Klein. „Damit treiben wir die Realisierung unserer Strategie von Nissan Intelligent Mobility voran, die auf den SĂ€ulen Elektrifizierung, autonomes Fahren, KonnektivitĂ€t und neue MobilitĂ€tsdienste basiert.“

Klein erklĂ€rte darĂŒber hinaus, dass der Plan eine Umsatzsteigerung von 30 Prozent auf 16,5 Billionen Yen bis Ende des GeschĂ€ftsjahres 2022 vorsieht. Das Unternehmen strebt zudem eine Umsatzrendite von acht Prozent und einen kumulierten Free Cash Flow von 2,5 Billionen Yen an. Die Synergien der Renault-Nissan-Mitsubishi Allianz bei der gemeinsamen Nutzung von Plattformen und Antrieben wirken dabei unterstĂŒtzend auf die Erreichung der Ziele.

Elektrifizierung

Teil der Nissan Elektrifizierungsstrategie ist eine Produktoffensive in China. Sie umfasst ein fĂŒr dieses Jahr vorgesehenes Elektroauto fĂŒr das C-Segment, das auf der Technik des Nissan Leaf basiert, und ein erschwingliches Elektroauto auf Basis einer A-Segment-SUV-Plattform. Dieses Modell wird von der Allianz und Dongfeng in dem Joint-Venture eGT New Energy Automotive entwickelt. Zwei weitere Elektroauto-Varianten sind fĂŒr die Marke Venucia vorgesehen.

Auch die e-Power Antriebstechnik wird Nissan auf weitere Modelle ausweiten. Bislang wird der e-Power Antrieb – ein serielles Hybridsystem, bei dem der Verbrennungsmotor Strom fĂŒr den Elektromotor generiert – in den Modellen Note und Serena in Japan angeboten. Im ersten Jahr hat Nissan mehr als 129.000 Einheiten des Note e-Power verkauft; mehr als zwei Drittel der Note Kunden entscheiden sich fĂŒr die e-Power Variante anstelle einer konventionellen Antriebsoption.

Nissan geht davon aus, dass elektrifizierte Fahrzeuge – darunter Elektroautos und e-Power-Modelle – bis 2022 rund 40 Prozent und bis 2025 rund 50 Prozent des Unternehmensabsatzes in Japan und Europa ausmachen werden. In den USA erwartet das Unternehmen einen Anteil von 20 bis 30 Prozent bis 2025, in China sind es 35 bis 40 Prozent.

Auch Infiniti wird zur Beschleunigung der Elektrifizierung beitragen. Neue Modelle mit rein elektrischem oder e-Power Antrieb werden ab dem GeschĂ€ftsjahr 2021 eingefĂŒhrt. Bis 2025 werden elektrifizierte Fahrzeuge 50 Prozent des globalen Absatzes der Premiummarke ausmachen.

Autonomes Fahren

Auch wird Nissan automatisierte Systeme weiter vorantreiben und bis zum Jahr 2022 die ProPILOT Technologien in 20 Modellen auf 20 MÀrkten anbieten. Ab 2022 will Nissan jÀhrlich rund eine Million Einheiten mit ProPILOT Fahrsystemen verkaufen.

Gleichzeitig baut Nissan den Umfang des Systems weiter aus. KĂŒnftig wird ProPILOT unter anderem mehrspuriges Fahren auf Autobahnen beherrschen. Die neuen Funktionen werden innerhalb eines Jahres im Rahmen eines Pilotprojekts in Japan eingefĂŒhrt.

„Wir wollen unsere autonomen Fahrtechnologien weiterentwickeln und freihĂ€ndigen Fahrkomfort unter allen Bedingungen erreichen“, sagte Nissan Senior Vice President Research and Advanced Engineering sowie Alliance Global Vice President Takao Asami. „Schon heute haben wir mehr Autos mit halbautonomen Fahrfunktionen auf der Straße als jeder andere Autohersteller, und wir lernen aus diesen Erfahrungen, damit unsere Kunden davon profitieren können.“

KonnektivitÀt und MobilitÀtsdienste

Alle neuen Modelle von Nissan, Infiniti und Datsun, die auf den SchlĂŒsselmĂ€rkten verkauft werden, sollen in Zukunft ĂŒber KonnektivitĂ€tslösungen verfĂŒgen. Dies wird ermöglicht durch die EinfĂŒhrung der „Alliance Connected Cloud“.

„Alle Unternehmen der Allianz können Daten der kĂŒnftigen und aktuellen vernetzten Fahrzeuge in die Cloud einspeisen – von neuen Modellen und von solchen, die bereits heute auf der Straße unterwegs sind“, sagte Alliance Senior Vice President of Connected Vehicles and Mobility Services Ogi Redzic. „Die Cloud unterstĂŒtzt beispielsweise Infotainment-Services und das drahtlose Aufspielen von Fahrzeug-Updates.“

Zudem bietet die Alliance Connected Cloud das Fundament fĂŒr neue KonnektivitĂ€ts- und MobilitĂ€tsdienste wie etwa den autonomen Fahrdienst „Easy Ride“, den Nissan derzeit zusammen mit dem japanischen Partner DeNA erprobt. Anfang der 2020er Jahre will Nissan einen solchen MobilitĂ€ts-Service einfĂŒhren.

ĂŒbermittelt durch NISSAN Deutschland

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