Nikita Gale zeigt „63/22“ im Rahmen von BMW Open Work by Frieze

Nikita Gale BMW Open Work

Frieze und BMW setzen im sechsten Jahr in Folge ihre langjÀhrige Partnerschaft mit der Kunstinitiative BMW Open Work by Frieze fort.

Nikita GaleprĂ€sentiert ihre ortsspezifische Installation „63/22“, die in Zusammenarbeit mit den Designern des BMW i7 entstand, in der BMW Lounge. Mit mehr als 160 der weltweit fĂŒhrenden Galerien und unter der Leitung von Eva Langret fand die 19. Ausgabe der Frieze London vom 12. bis 16. Oktober 2022 statt.

BMW Open Work by Frieze, kuratiert von Attilia Fattori Franchini, lĂ€dt einen KĂŒnstler oder eine KĂŒnstlerin dazu ein, unter Verwendung des Designs und der Technologie von BMW ein anspruchsvolles Projekt zu entwickeln, mit dem neue und innovative Wege in deren kĂŒnstlerischer Arbeit beschritten werden. Dabei bietet BMW Open Work KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstlern die Möglichkeit, mit BMW Ingenieuren, Designern und Experten aus verschiedenen Bereichen in einen intensiven Dialog zu treten, um einzigartige kĂŒnstlerische Projekte zu schaffen.

Nikita Gale erforscht die Beziehungen zwischen dem Klang und seiner Umgebung und beschĂ€ftigt sich mit Themen wie Unsichtbarkeit und Hörbarkeit, wobei eine Neugestaltung der komplizierten Dynamik zwischen KĂŒnstler und Zuschauer stattfindet. Innerhalb der Arbeit werden Begrifflichkeiten unterwandert und ins Wanken gebracht.

Gales Interesse an der Geschichte des Klangs setzt sich in „63/22“ fort. Die Arbeit beschĂ€ftigt sich mit der Beziehung zwischen Automobil- und Klangtechnologien, die bereits seit den 1960er Jahren eng miteinander verbunden sind. So wurde 1963 die Gibson Firebird, eine der berĂŒhmtesten E-Gitarren, von einem Autodesigner entworfen.

Auf der Frieze London 2022 prĂ€sentiert Gale eine skulpturale Installation aus fĂŒnf individuell gestalteten E-Gitarren, die aus einem intensiven Dialog mit den Entwicklern des BMW i7 und einer eingehenden BeschĂ€ftigung mit dessen Technologien entstanden ist und gleichzeitig das Engagement von BMW fĂŒr Kunst und Musik unterstreicht. Die Gitarren sind nach historisch bedeutenden und legendĂ€ren schwarzen Gitarristinnen benannt: Memphis Minnie, Sister Rosetta Tharpe, Barbara Lynn, Big Mama Thornton und Joan Armatrading. Aktiviert werden die Gitarren in der Lounge durch eine Reihe von Live-Auftritten von Musikern, die von Gale eingeladen wurden. Die Gitarren werden ĂŒber den BMW i7 erklingen und das Fahrzeug auf diese Weise in einen KlangverstĂ€rker verwandeln, der die Beziehung zwischen Fahrzeug, Klangtechnologien und KreativitĂ€t verdeutlicht.

Die Gitarren wurden in Zusammenarbeit mit den Designern des BMW i7 entworfen und von Ian Malone, einem britischen Gitarrenbauer, gefertigt.

Nikita Gale sagt: „Dieser Auftrag von BMW und Frieze bietet eine spannende Gelegenheit, mein langjĂ€hriges Interesse an der Wechselbeziehung zwischen Klang, Raum und sozialen Systemen zu vertiefen. Als ich die Gelegenheit hatte, mit den unglaublich enthusiastischen Designern des BMW i7 und dem talentierten Gitarrenbauer Ian Malone zusammenzuarbeiten, ging fĂŒr mich ein großer Traum in ErfĂŒllung. Ich war wirklich fasziniert davon, mit welcher Begeisterung das Team diese neuen E-Gitarrenmodelle entworfen hat, wĂ€hrend wir uns gemeinsam Gedanken ĂŒber die ParallelitĂ€t der Entwicklungen in der Musik und im Automobildesign gemacht haben.“

„Ich freue mich riesig ĂŒber die Zusammenarbeit mit einer so vielseitigen Persönlichkeit wie Nikita Gale. Gales Projekt ‚63/22‘ weitet das Kooperationspotenzial des BMW Open Work Auftrags aus, indem die Designer des BMW i7 dazu eingeladen wurden, fĂŒnf maßgeschneiderte E-Gitarren zu entwerfen. Mit dieser Einladung stellt Gale eine geschichtliche Betrachtung der Beziehungen zwischen Klang- und Geschwindigkeits-technologie in den Vordergrund und verwandelt die BMW Lounge zugleich in einen Ort fĂŒr experimentelle Musik. Das Projekt greift einen produktiven und kulturellen Austausch zwischen zwei Branchen auf und zeigt, wie sich diese beiden Bereiche in der Vergangenheit gegenseitig beeinflusst haben und dies auch heute noch tun“, so Attilia Fattori Franchini.

Weitere Informationen finden Sie unter https://frieze.com/bmw-open-work

ĂŒbermittelt durch die BMW Group

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