Der BMW i7 in der Akustikerprobung am Standort des neuen FIZ Nord

BMW i7

FĂŒr höchstes Wohlbefinden im Luxussegment: Der BMW i7 in der Akustikerprobung am Standort des neuen FIZ Nord.

Der neue BMW i7 (Stromverbrauch kombiniert: 22,5 – 19,5 kWh/100 km gemĂ€ĂŸ WLTP; CO2-Emissionen: 0 g/km; Prognose auf Basis des bisherigen Entwicklungsstands des Fahrzeugs) wird mit dem Anspruch entwickelt, markentypische Fahrfreude mit einem Komforterlebnis der Extraklasse zu verbinden. Einen zentralen Faktor stellen dabei die Akustikeigenschaften dar. Das Wohlbefinden im Innenraum der rein elektrisch angetriebenen Luxuslimousine wird maßgeblich davon geprĂ€gt, störende GerĂ€usche von den Insassen fernzuhalten. Dabei sind eine Vielzahl von möglichen GerĂ€uschquellen zu berĂŒcksichtigen. Entsprechend umfangreich fĂ€llt das Testprogramm aus, das seriennahe Prototypen des BMW i7 und aller weiteren Modellvarianten der kĂŒnftigen BMW 7er Reihe im Rahmen der Akustikerprobung absolvieren.

Im MĂŒnchner Forschungs- und Innovationszentrums (FIZ) ĂŒberprĂŒfen die Test- und Entwicklungsingenieure sĂ€mtliche Schallemissionen und -immissionen des Fahrzeugs. Dabei werden sowohl die Antriebs- und AbrollgerĂ€usche als auch die Aeroakustik und der Schwingungskomfort detailliert analysiert, um die Akustikeigenschaften der neuen Luxuslimousinen in all ihren Facetten zu erfassen. Dazu gehört auch die prĂ€zise Abstimmung des akustischen FußgĂ€ngerschutzes und des im Innenraum des BMW i7 ausgestrahlten Antriebsklangs, der im Rahmen von BMW IconicSounds Electric in einer Kooperation zwischen der BMW Group und dem Hollywood-Filmmusikkomponisten Hans Zimmer entwickelt wurde.

Der Fahrer des BMW i7 hat die Wahl: Charakteristische Stille oder BMW IconicSounds Electric aus der Kooperation mit Hans Zimmer.

In den neuen, speziell auf die Anforderungen der ElektromobilitĂ€t ausgerichteten AkustikprĂŒfstĂ€nden im neuen FIZ Projekthaus Nord können alle Fahrsituationen realitĂ€tsnah abgebildet werden. Störende GerĂ€usche, die den geschulten Ohren der Entwicklungsingenieure bei Erprobungsfahrten auf der Straße auffallen, können dort nachempfunden und gezielt eliminiert werden. RollenprĂŒfstĂ€nde mit einem einzigartigen Ruhepegel und austauschbaren BelĂ€gen ermöglichen die Messung und Absicherung der Antriebsakustik sowie der AbrollgerĂ€usche auf allen im weltweiten Alltagsverkehr relevanten StraßenoberflĂ€chen.

Der Anspruch an den BMW i7 ist es, auch hinsichtlich des Akustikkomforts die hohen Standards des Luxussegments neu zu definieren. Insbesondere auf die lautlose Kraftentfaltung des elektrischen Antriebes wurde grĂ¶ĂŸter Wert gelegt. Dazu tragen die akustische Optimierung der elektrischen Antriebseinheiten, das modellspezifische Lagerungskonzept und eine neuentwickelte GerĂ€uschkapselung fĂŒr die Elektromotoren bei. Die Summe dieser Maßnahmen verhilft dem BMW i7 zu einer ĂŒber einen breiten Frequenzbereich hinweg wirksamen Schallentkopplung, die in sĂ€mtlichen Fahrsituationen fĂŒr einen maximalen Akustikkomfort im Innenraum sorgt. Dadurch hat der Fahrer der rein elektrischen Luxuslimousine stets die Wahl, entweder die charakteristische Stille des Antriebs oder die emotionsstarken BMW IconicSounds Electric aus der Kooperation mit Hans Zimmer zu genießen.

Auch die erhöhte Karosseriesteifigkeit im Bereich des Vorderwagens sowie Reifen, bei denen ein Schaumstoffabsorber im Inneren fĂŒr eine integrierte GerĂ€uschdĂ€mmung sorgt, heben den Akustik- und Schwingungskomfort der neuen Luxuslimousinen auf ein herausragendes Niveau.

Akustikerprobung im KlimaprĂŒfstand und im Windkanal.

Um die Wirksamkeit aller Maßnahmen auch unter extremen klimatischen Bedingungen testen zu können, nutzen die Entwicklungsingenieure im FIZ Projekthaus Nord den eigens dafĂŒr konzipierten Akustik-KlimaprĂŒfstand. Dort können alle weltweit relevanten Bedingungen nachgebildet und insbesondere bei sehr niedrigen oder hohen Temperaturen verschiedenste GerĂ€uschquellen wie beispielsweise die Akustik der Klima- und LĂŒftungsanlage im Gesamtfahrzeug analysiert und optimiert werden.

Ebenso wie die Antriebs- und die Reifenabrollakustik lassen sich auch die UmströmungsgerĂ€usche gezielt reduzieren. Im Akustik-Windkanal wird daher auch die Aeroakustik des BMW i7 perfektioniert. Die klar gestalteten KarosserieflĂ€chen, bĂŒndig integrierte TĂŒrgriffe und aerodynamische optimierte Außenspiegel tragen ebenso wie der nahezu vollstĂ€ndig geschlossene Unterboden nicht nur zum geringen Luftwiderstand der Luxuslimousine, sondern auch zu ihrer hervorragenden Akustik bei.

Innovative Materialien fĂŒr optimierte GerĂ€uschdĂ€mmung.

Neben den vom Fahrzeug selbst ausgehenden GerĂ€uschen und Schwingungen sind es vor allem die von außen einwirkenden LĂ€rmquellen, die das Komforterlebnis wĂ€hrend der Fahrt beeintrĂ€chtigen. Im neuen Akustik-Simulator des FIZ Nord können die GerĂ€uschemissionen, die im Alltagsverkehr beispielsweise von Straßenbaustellen oder vorbeifahrenden Lkw ausgehen, unter Laborbedingungen nachgestellt werden. Dort werden die Fahrzeug-Prototypen aus allen Richtungen mit einer Vielzahl an Lautsprechern beschallt, um die Wirksamkeit der GerĂ€uschdĂ€mmung des Innenraums zu testen.

FĂŒr eine hochwirksame und zugleich gewichtsoptimierte GerĂ€uschdĂ€mmung sorgen innovative Materialien, die im Rahmen des Akustik-Leichtbaus entwickelt wurden. Die herausragende Abschirmung von Außen- und EigengerĂ€uschen wird unter anderem mit Hilfe von Schallabsorbern erzielt, die in die SĂ€ulenverkleidungen, die Sitze, den Dachhimmel und die Fondablage eingearbeitet sind. Gemeinsam mit der Komfortverglasung, die einen störenden GerĂ€uscheintrag ĂŒber die Scheiben verhindert, wird das Kundenerlebnis perfektioniert. ZusĂ€tzlich mindern Vliese in den TĂŒren und auf der Schweller- und Radhausverkleidung die AbrollgerĂ€usche und sorgen fĂŒr ein maximales Komforterlebnis.

Intensive Erprobung der elektromagnetischen VertrÀglichkeit.

Mit ihren detaillierten Analysen und einer prĂ€zisen Optimierung verfolgen die Entwicklungs- und Testingenieure das Ziel, in den neuen Luxuslimousinen das beste jemals in einem BMW realisierte Komforterlebnis zu gewĂ€hrleisten. Dazu gehört auch die Untersuchung der elektromagnetischen VertrĂ€glichkeit (EMV). In der sogenannten EMV-Absorberhalle des FIZ werden die Prototypen der neuen Luxuslimousinen starken elektromagnetischen Feldern ausgesetzt, um die StöranfĂ€lligkeit ihrer elektrischen Systeme und deren Wechselwirkung mit der Umwelt zu ĂŒberprĂŒfen.

Die Testingenieure können dabei die ĂŒber Lichtwellenleiter aus dem Fahrzeug ĂŒbertragenen Diagnoseergebnisse in Echtzeit analysieren. Das Testprogramm in der EMV-Absorberhalle ermöglicht eine umfassende Absicherung des Gesamtfahrzeugs – von der absolut zuverlĂ€ssigen Funktion der Fahrwerksregel- und Assistenzsysteme bis hin zum störungsfreien Empfang von Onlinedaten, Telefon-, Radio-, TV- und Navigationssignalen.

ĂŒbermittelt durch die BMW Group

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