Mobile Feinstaub-Filterlanlage im Kampf gegen den Feinstaub

Zwei D√ľsentriebs im Kampf gegen Feinstaub, der Pensionist Walter Make und Karosseriebauer Anton Kluge aus Spittal haben eine “Mobile Feinstaub-Filteranlage” erfunden und erproben sie mit der TU Graz.

Mobile Feinstaub-Filterlanlage im Kampf gegen den Feinstaub

GREENBOX gegen Feinstau

Feinstaub ist ein Problem f√ľr uns alle – er wird auch von fast allen produziert, auch von der Natur selbst. Diverse Versuche wurden unternommen, um das Feinstaubproblem in den Griff zu bekommen – ein Beispiel ist der Kleber-Versuch in Klagenfurt. Der Pensionist Walter Make aus Spittal hat sich seit vielen Jahren Gedanken √ľber das “Fangen” von Feinstaub gemacht. Dabei kam er auf die Idee einer L√§rmschutzwand, die Feinstaub “fangen” kann. Im Rahmen eines EU-Projektes wurden 2008 im Raum Viktring und W√∂lfnitz sowie bei der Unterflurtrasse Lendorf in Klagenfurt insgesamt einige hundert Meter solcher L√§rmschutzw√§nde aufgestellt.

Weiter gedacht. “Aus diesen W√§nden entstand durch Umdenken ein Feinstaub-Filter f√ľr das Auto – das ist nun meine mobile Feinstaub-Filteranlage”, sagt der Pensionist, der im September 2008 in Kontakt zu Anton Kluge, einem Karosseriebauer in Spittal, trat. Denn Make wollte den Feinstaub-Filter in den Spoiler, der am Dach eines Lkw-F√ľhrerhauses angebracht ist, einbauen. Mit Kluge wurde w√§hrend des vergangenen Winters ein Prototyp entwickelt, zwei St√ľck hergestellt – und in wissenschaftlicher Begleitung durch die TU Graz dann einige Versuche auf der Stra√üe vorgenommen. “Die erfreulichen Werte haben mich bewogen, den mobilen Feinstaub-Filter patentieren zu lassen, mittlerweile schon europaweit”, sagt Make.

Lkw und (Stadt-)Busse. Der Prototyp ist auf einem Kluge-Klein-Lkw mit Dachspoiler (dieser hat die Funktion eines Windabweisers) montiert. Der Filter ist ein “Kasten”, aber das Innenleben hat es in sich. Darin befinden sich drei Filter-Zonen: ein Vor-Filter (aus Stahl), der Trockenraum und der Nach-Filter (Sackfilter). Im letzteren wird der Feinstaub PM10 (0,01 mm Durchmesser) gefangen. Bis etwa 40 km/h Fahrgeschwindigkeit wird die Luft in den Filter durch spezielle L√ľfter angesaugt, dar√ľber sorgt der Fahrtwind f√ľr gen√ľgend Bewegung durch den Filterkasten. Die Messungen der Technischen Universit√§t (TU) Graz ergaben, dass ann√§hernd doppelt so viel Feinstaub mit dem “Filter-Spoiler” eingesammelt werden kann, als hinter demselben fahrenden Auto entstehen. “Der optimale Einsatz w√§re, diese mobile Filteranlage auf (Stadt-)Bussen und Lkw zu montieren”, sind sich Kluge ( http://www.green-box.at) und Make einig. Einem Schreiben des Institut f√ľr Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik (Vorstand Helmut Eichelseder, TU Graz) ist zu entnehmen, dass – je nach Rahmenbedingungen – “von 60 bis 180 Prozent der produzierten Feinstaubmenge (fast doppelt so viel PM10 reduziert, wie durch das selbe Fahrzeug erzeugt) eliminiert werden kann”.

“Neue Arbeitspl√§tze.” Die zwei wollen – nach weiteren Praxis-Tests in St√§dten und auf Autobahnen – heuer eine Produktion dieser Feinstaub-Filteranlage anpeilen. “Wir k√∂nnten schrittweise neue Arbeitspl√§tze in Oberk√§rnten schaffen”, sieht Kluge viel wirtschaftliches Potenzial in dieser Weltneuheit. Allerdings ben√∂tigen sie die Hilfe der Bundespolitik: “Es m√ľsste √§hnlich wie beim Partikel-Filter eine gesetzliche Regelung geben, verbunden mit einem F√∂rdermodell f√ľr den Einbau”, hoffen die “Daniel D√ľsentriebs” aus Spittal auf “Starthilfe” f√ľr ihre umweltfreundliche Erfindung.

Video:
https://www.dropbox.com/s/hbd6ixv5dgr4ol9/Greenbox_Indoor_Particular_Filter_ENG_V1.mp4?dl=0

Autor: HELMUT ST√ĖFLIN ¬©
Quelle: http://www.kleinezeitung.at/kaernten/oberkaernten/4568249/Zwei-Duesentriebs-im-Kampf-gegen-Feinstaub

Mit derGreenBox, einer auf intensiven Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten basierenden mobil eingesetzten Umwelttechnologie, bieten wir eineinnovative und einzigartige Technologie, mit welcher die gesundheitsschädlichen Feinstaubpartikel aus der aufgewirbelten Umgebungsluft im Straßenverkehr herausgefiltert werden können.

Kontakt
Better AirGmbH
Anton Kluge
Am Bahndamm 8
9800 Spittal a.d. Drau
+43 4762-36200
office@green-box.at
http://www.green-box.at

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