Erster eCall mit professioneller Leitstelle fĂŒr Radfahrer

Erster eCall mit professioneller Leitstelle fĂŒr Radfahrer

Was man bislang nur als eCall von Autos kannte, ist ab sofort auch fĂŒr FahrrĂ€der verfĂŒgbar: Die RĂŒckleuchte “LightGuard connect” erkennt, wenn es zu einem Sturz kommt.

Köln/Stuttgart (ots)

  • AXA hat Deutschlands fĂŒhrende Begleit-App “WayGuard” weiterentwickelt und gemeinsam mit dem auf Fahrradbeleuchtung spezialisierten Hersteller Litecco die smarte Fahrrad-RĂŒckleuchte “LightGuard connect” konzeptioniert. Ergebnis der Zusammenarbeit ist der erste eCall mit professioneller Leitstelle fĂŒr Radfahrer in Deutschland.
  • Die RĂŒckleuchte verfĂŒgt ĂŒber einen Crash-Sensor, der einen Fahrradsturz erkennt, daraufhin via Bluetooth ein Signal an die verbundene WayGuard-App auf dem Smartphone sendet und so den Notrufprozess startet.
  • Die neue Technologie wurde in verschiedenen Crash-Szenarien von der DEKRA erfolgreich geprĂŒft und verifiziert.
  • Im Kauf der RĂŒckleuchte ist eine Fahrrad-Unfallversicherung von AXA fĂŒr die Dauer eines Jahres enthalten, die der Nutzer via App optional aktivieren kann.

Was man bislang nur als eCall von Autos kannte, ist ab sofort auch fĂŒr FahrrĂ€der verfĂŒgbar: Die RĂŒckleuchte “LightGuard connect” erkennt, wenn es zu einem Sturz kommt und sendet via Bluetooth ein Signal an die verbundene WayGuard-App auf dem Smartphone, die den automatischen Notrufprozess an eine professionelle Leitstelle startet.

Sollte der Radfahrer trotz Sturz keinen Hilferuf wĂŒnschen, kann er auf seinem Smartphone einen 60-sekĂŒndigen Countdown abbrechen – in diesem Fall passiert nichts weiter. Wird der Countdown nicht abgebrochen, startet die App einen automatischen Notruf an die WayGuard-Leitstelle, die zuerst versucht, den GestĂŒrzten telefonisch zu erreichen, um zu klĂ€ren, ob und welche Hilfe benötigt wird.

Falls der GestĂŒrzte nicht mehr in der Lage ist, die Anrufversuche zu beantworten, muss die Leitstelle davon ausgehen, dass etwas Ernstes passiert ist und alarmiert die nĂ€chstgelegenen EinsatzkrĂ€fte inklusive GPS-Standort, um Hilfe zu leisten.

Intelligente Technologie macht Radfahren sicherer

Die Idee fĂŒr den ersten eCall mit professioneller Leitstelle fĂŒr Radfahrer in Deutschland stammt von Albert Mayer, Inhaber des Fahrradleuchten-Herstellers “Litecco” mit Sitz bei Stuttgart, und Albert Dahmen, Leiter der Innovationseinheit Transactional Business von AXA Deutschland und zugleich Mitentwickler der App WayGuard. Gemeinsam kamen sie auf die Idee, beide Technologien intelligent zu verknĂŒpfen, um das Radfahren in Deutschland sicherer zu machen.

“Wir haben festgestellt, dass sich immer mehr WayGuard-Anwender nicht nur zu Fuß, sondern auch auf dem Fahrrad, ĂŒber die App von Freunden oder unserer professionellen Leitstelle begleiten lassen”, kommentiert Albert Dahmen die Kooperation mit dem Leuchtenhersteller. “Dabei kam immer wieder die Frage auf, wer Hilfe holen kann, wenn ein gestĂŒrzter Radfahrer nicht mehr dazu in der Lage ist, selbst den Notruf in der App auszulösen bzw. die 112 zu wĂ€hlen. Mit dem Sturzsensor in der RĂŒckleuchte und der Kopplung an WayGuard haben wir eine sinnvolle Lösung fĂŒr das Problem gefunden.”

Auch Albert Mayer sieht in der Kooperation mit der WayGuard-App einen echten Mehrwert: “NatĂŒrlich gibt es heute schon technische GerĂ€te, die StĂŒrze erkennen und Notrufe absetzen können – bei allen uns bekannten GerĂ€ten wird dann aber nur eine Nachricht mit den Koordinaten des Unfallstandorts an einen zuvor bestimmten persönlichen Kontakt verschickt. Wenn diese Person dann zufĂ€llig gerade beschĂ€ftigt ist und die Nachricht nicht unmittelbar sieht, ist dem GestĂŒrzten auch nicht geholfen. Dank der professionellen WayGuard-Leitstelle, die rund um die Uhr besetzt ist, muss man sich diese Sorge nicht mehr machen.”

Dass die Technologie der RĂŒckleuchte “LightGuard connect” in Kombination mit der WayGuard-App zuverlĂ€ssig funktioniert, wurde im Mai 2019 in unterschiedlichen Crash-Szenarien durch die unabhĂ€ngige PrĂŒfstelle DEKRA verifiziert.

Die RĂŒckleuchte “LightGuard connect” ist ab dem 15. Juli 2019 zum Preis von 69,95 Euro (UVP) im deutschen Fahrrad-Fachhandel erhĂ€ltlich.

Fahrrad-Unfallversicherung von AXA rundet Sicherheitspaket ab

Um das Sicherheitspaket abzurunden, ist im Kauf der RĂŒckleuchte eine Fahrrad-Unfallversicherung von AXA enthalten, die der Nutzer optional via App aktivieren kann und die nach einem Jahr automatisch endet. Der Kauf der RĂŒckleuchte “LightGuard connect” verpflichtet demnach nicht zum Abschluss einer Unfallversicherung. Aktiviert der Nutzer die Versicherung, erhĂ€lt er nach einem Fahrradunfall bei bleibenden körperlichen SchĂ€den bis zu 60.000 Euro und fĂŒr Reha-Maßnahmen bis zu 25.000 Euro. Der Versicherungsschutz gilt, wenn der User sich wĂ€hrend des Unfalls mit dem Fahrrad in einer WayGuard-Begleitung befindet und die RĂŒckleuchte gekoppelt hat. FĂŒr weitere Voraussetzungen und Umfang des Versicherungsschutzes sind die Versicherungsbedingungen maßgebend.

“LightGuard connect” ist Sieger der Efma-Accenture “Innovation in Insurance Awards 2019” in der Kategorie “Connected Insurance & Ecosystems award”, der am 24. Juni in Amsterdam verliehen wurde.

Weitere Informationen unter www.wayguard.de/lightguard.

Über WayGuard

Seit dem Start im Oktober 2016 hat sich der WayGuard als die fĂŒhrende Begleit-App in Deutschland etabliert. Die Sicherheits-App wurde von AXA in Kooperation mit der Polizei Köln entwickelt und ist fĂŒr iOS- und Android-Smartphones kostenfrei verfĂŒgbar. WayGuard-User lassen sich virtuell und auf Wunsch auch telefonisch begleiten, um im Ernstfall einen Notruf mit StandortĂŒbertragung abzusetzen. Die rund um die Uhr erreichbare WayGuard-Leitstelle kann daraufhin gezielt und ohne Zeitverlust Hilfe schicken.

Original-Content von: AXA Konzern AG, ĂŒbermittelt durch news aktuell

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