Auslauf des e-Golf: Volkswagen bereitet Start des ID.3 in der GlÀsernen Manufaktur Dresden vor

VW e-Golf

Gemessen an den Absatzzahlen ist der e-Golf eines der beliebtesten E-Autos in Europa – vor allem bei Kunden in Norwegen und im deutschen Heimatmarkt.

Danny Auerswald, Standortleiter der GlĂ€sernen Manufaktur: „Das Ende des e-Golf ist zugleich Auftakt der finalen Anlaufvorbereitungen fĂŒr den ID.3. Schon in wenigen Wochen schlagen wir fĂŒr die GlĂ€serne Manufaktur das nĂ€chste Kapitel auf. Nach Zwickau sind wir der zweite Standort in Europa, an dem Fahrzeuge auf Basis des neuen Modularen E-Antriebsbaukastens gefertigt werden. Volkswagen unterstreicht damit die Bedeutung der sĂ€chsischen Standorte bei der konzernweiten E-Offensive.“

Thomas Aehlig, Betriebsratsvorsitzender der GlĂ€sernen Manufaktur: „Der Start der Montage des ID.3 ist fĂŒr die Belegschafft eine sehr gute Nachricht und der Lohn fĂŒr die vielen Anstrengungen bei der Standorttransformation seit dem Jahr 2016. Wir haben damit eine nachhaltige BeschĂ€ftigungssicherung der Stammbelegschaft und eine positive Zukunftsperspektive fĂŒr den Standort erreicht.“

Standort Dresden: Technische EinrĂŒstungen fĂŒr den ID.3 in zwei Wellen

Anfang 2021 wird der Fertigungsbereich der GlĂ€sernen Manufaktur auf die Anforderungen des Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB) umgebaut. Bereits im Sommer 2020 haben erste UmrĂŒstungen fĂŒr den ID.3 stattgefunden. Als eine von sieben Stationen wurde etwa die „Hochzeit“, an der Karosserie und Fahrwerk verschraubt werden, anpasst. Zu den Umbaumaßnahmen im Winter zĂ€hlen beispielsweise die Installation einer Anlage, an der das Panoramadach verbaut wird sowie die Anpassung der Greifmittel fĂŒr den Verbau von Cockpit und Sitzanlage.

e-Golf: Eines der beliebtesten E-Fahrzeuge in Europa

Der e-Golf kam 2013 auf den Markt und wurde bis Sommer 2020 in Wolfsburg produziert. 2017 nahm die GlĂ€serne Manufaktur parallel die Produktion auf, um die hohe Nachfrage zu bedienen. Insgesamt verließen in mehr als sieben Jahren 145.561 die beiden deutschen ProduktionsstĂ€tten. Gemessen an den Absatzzahlen ist der e-Golf eines der beliebtesten E-Autos in Europa – vor allem bei Kunden in Norwegen und im deutschen Heimatmarkt.

GlĂ€serne Manufaktur Dresden: Seit 2017 E-Standort und Schaufenster fĂŒr E-MobilitĂ€t

In der GlÀsernen Manufaktur liefen seit Eröffnung 2001 die Oberklassenlimousine Phaeton (84.235 Einheiten, 2001-2016), der Bentley Flying Spur (2.186 Einheiten, 2005/2006 und 2013/2014) sowie seit 2017 der e-Golf (50.401 Einheiten) vom Band.

Mit Anlauf des e-Golf erfolgte zudem die strategische Neuausrichtung zum „Center of Future Mobility“. Durch innovative GeschĂ€ftsfelder wie den „Future Mobility Incubator“, dem Startup-GrĂŒnderprogramm von Volkswagen, und den „Future Mobility Campus“, ein Lernlabor fĂŒr Aus- und Weiterbildung, die Ausweitung der Fahrzeug-Auslieferung sowie als Testfeld fĂŒr die Produktion 4.0 wurde der Standort zukunftsfĂ€hig ausgerichtet. Diese erfolgreiche Transformation wird mit der baldigen Serienfertigung des ID.3 ab Ende Januar 2021 mit Hochdruck weiter vorangetrieben.

MEB macht Elektroautos massentauglich

Der ID.3 basiert als erstes Fahrzeug auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) von Volkswagen. Die Plattform ist eigens fĂŒr E-Autos entwickelt worden und schöpft die Möglichkeiten der ElektromobilitĂ€t bestmöglich aus. So verfĂŒgt der ID.3 ĂŒber hohe Reichweiten, viel Platz im Innenraum und ein dynamisches Fahrverhalten. Mehr als 28.000 Fahrzeuge wurden seit der europaweiten MarkteinfĂŒhrung im September an Kunden ĂŒbergeben. Die Basisversion des ID.3 wird weniger als 30.000 Euro kosten und Anfang 2021 bestellbar sein.

Starkes E-Auto-Cluster am Standort Deutschland

Mit dem entschlossenen Einstieg in die E-MobilitĂ€t leistet Volkswagen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und schafft damit langfristige Perspektiven fĂŒr seine rund 100.000 BeschĂ€ftigten an den deutschen Standorten. Neben der Fertigung im Werk Zwickau und kĂŒnftig Dresden sind auch die Komponentenwerke Braunschweig, Kassel, Salzgitter und Wolfsburg beteiligt. Sie fertigen wichtige Bauteile wie die E-Maschine oder das Batteriesystem. Die Fahrzeugwerke Emden und Hannover sollen ab 2022 ebenfalls mit der Produktion von E-Autos beginnen. Der Konzernsitz Wolfsburg soll mittelfristig die richtungsweisende Fabrik fĂŒr die hochautomatisierte Fertigung von Elektrofahrzeugen werden.

ĂŒbermittelt durch die Volkswagen AG

Das könnte Sie auch interessieren:

%d Bloggern gefÀllt das: