Aktive Aerodynamik des Ford Mustang GTD

Ford Mustang GTD

Wenn der neue Ford Mustang GTD die Kurven der N├╝rburgring-Nordschleife in Angriff nimmt, dann profitiert der Supersportwagen von einem aktiven Aerodynamiksystem.

K├Âln/Dearborn (USA) (ots)

  • Drag Reduction System (DRS) mit hydraulisch verstellbaren Fl├╝gelelementen hebt Zielkonflikt zwischen Maximaltempo und hohen Kurvengeschwindigkeiten auf
  • Mustang GTD ist das erste Serienmodell von Ford, das in den Genuss eines DRS kommt
  • Supersportwagen ist das Serienpendant zum neuen GT3-Rennwagen von Ford, der ab Januar 2024 in internationalen GT3-Serien und bei den 24 Stunden von Le Mans antritt
  • Die Form folgt der Funktion: Jede gestaltete Fl├Ąche, jede Luftf├╝hrung und jede Karosserie-├ľffnung des Mustang GTD erf├╝llt einen exakt definierten Zweck
  • Leistungsstarke Computer-Simulationen optimierten die Luftf├╝hrungen entlang des Unterbodens inklusive spezieller Kan├Ąle, die unerw├╝nschte Luftturbulenzen verhindern

Wenn der neue Ford Mustang GTD die 73 Kurven der legend├Ąren N├╝rburgring-Nordschleife in Angriff nimmt, dann profitiert der stra├čenzugelassene Supersportwagen von einem aktiven Aerodynamiksystem, das sich so mancher GT3-Rennfahrer auch w├╝nschen w├╝rde: dem sogenannten Drag Reduction System mit hydraulisch verstellbaren Luftleitelemente im Front- und Heckbereich. Motorsport-Fans kennen das DRS aus der Formel 1, wo es in ├Ąhnlicher Form seit 2011 zum Einsatz kommt. Dem Mustang GTD sollen die verstellbaren Fl├╝gelkomponenten eine Rundenzeit von weniger als sieben Minuten beim Ritt durch die weltber├╝hmte “Gr├╝ne H├Âlle” erm├Âglichen. W├Ąhrend DRS im GT3-Sport verboten ist, stattet Ford erstmals ein Serienmodell mit diesem System aus. Der Mustang GTD ist das Stra├čenpendant des neuen Mustang GT3, der im Januar 2024 bei den 24 Stunden von Daytona sein Renndeb├╝t in der IMSA GTD-Klasse feiern wird und mit dem Ford im kommenden Juni zu den 24 Stunden von Le Mans zur├╝ckkehrt.

Im Kern basiert das Drag Reduction System des Ford Mustang GTD auf hydraulischen Stellmotoren, die je nach Bedarf den Anstellwinkel des Heckfl├╝gels ver├Ąndern und sogenannte Flaps im vorderen Unterboden des Sportwagens aktivieren k├Ânnen. Sinn der ├ťbung ist es, den Zielkonflikt zwischen geringem Luftwiderstand f├╝r hohe Endgeschwindigkeiten auf der einen und viel aerodynamischem Abtrieb f├╝r schnelle Kurvenfahrten auf der anderen Seite aufzuheben. Bei Geradeausfahrt auf l├Ąngeren Geraden, wenn maximales Tempo gefragt ist, ├Âffnet sich das obere Element des Schwanenhals-Heckfl├╝gels und die beiden kleinen Klappen im Bugbereich schlie├čen sich. Dies erm├Âglicht einen ungehinderten Luftstrom unterhalb des Fahrzeugs und in der Heckpartie, womit auch die aerodynamisch ausgewogene Balance des Mustang GTD erhalten bleibt.

In schnellen Kurven hingegen kommt es auf aerodynamisch generierten Downforce an: Je st├Ąrker der Mustang GTD durch den Luftstrom auf die Fahrbahn gepresst wird, desto mehr Seitenf├╝hrung kann das Auto aufbauen. In diesem Fall klappt das bewegliche Spoilerelement des Heckfl├╝gels nach unten und stellt sich damit steiler in den Wind. Zeitgleich ├Âffnen sich die schmalen Flaps im seitlichen Frontbereich. Sie lenken einen Teil der Unterboden-Luftstr├Âmung gezielt in die Radh├Ąuser, wo sie durch die sogenannten Louvres entweichen k├Ânnen. Diese Entl├╝ftungslamellen im oberen und hinteren Kotfl├╝gelbereich erzeugen bei hohem Tempo einen Unterdruck, der die Vorderr├Ąder wie ein Sog st├Ąrker an die Stra├če saugt. Zeitgleich werden Luftturbulenzen durch die rotierenden Vorderr├Ąder von der Karosserie abgelenkt. Effekt: ein ebenso agiles wie stabiles Einlenk- und Kurvenverhalten.

Wichtig dabei: Die Anstr├Âmung des Heckdiffusors, der aerodynamischen Abtrieb ohne Luftwiderstand erzeugt, bleibt durch die ge├Âffneten Flaps ungest├Ârt. Seine Wirkung wird durch die H├Âhenverstellung des Fahrwerks zus├Ątzlich optimiert. Zum Ausflug auf die Rundstrecke, wenn der Mustang GTD keine Hindernisse wie zum Beispiel Stra├čenschwellen ├╝berwinden muss, tritt der Supersportwagen mit einer 40 Millimeter geringeren Bodenfreiheit an.

Die Effizienz der Mustang GTD-Aerodynamik haben die Entwickler in mehreren Tausend virtuellen Simulatorstunden, aber auch auf realen Rennstrecken wie der Road America nahe Atlanta (Georgia) oder auf dem Grand-Prix-Kurs im belgischen Spa-Francorchamps feingetunt.

“Jede Oberfl├Ąche, Karosserie-├ľffnung und Luftf├╝hrung auf und unter dem Mustang GTD erf├╝llt eine funktionale Aufgabe”, erl├Ąutert Greg Goodall, Leitender Ingenieur des Mustang GTD-Projekts. “Den einen Luftstrom setzen wir gezielt f├╝r die K├╝hlung ein, andere dienen der Aerodynamik und dem Downforce. In der Summe sorgen sie daf├╝r, dass der Mustang GTD unter allen Bedingungen auf den Geraden ebenso wie in Kurven schneller wird. Dabei kommt es auch auf den sogenannten aerodynamischen Schwerpunkt an, der zwischen Vorder- und Hinterachse ausgewogen bleiben muss. Bei der Serienversion k├Ânnen wir dies erstmals durch das Drag Reduction System managen. Im GT3-Motorsport d├╝rfen wir das DRS nicht verwenden – auch wenn unsere Le-Mans-Rennfahrer liebend gerne auf diese Technologie des Mustang GTD zur├╝ckgreifen w├╝rden…”

* WLTP-Kraftstoffverbrauch des Mustang GTD in l/100 km: Genaue Angaben gibt Ford rechtzeitig vor Verkaufsbeginn des neuen Modells bekannt.

Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen nach dem weltweit harmonisierten Pr├╝fverfahren f├╝r Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (World Harmonised Light Vehicle Test Procedure, WLTP), einem neuen, realistischeren Pr├╝fverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Seit dem 1. September 2018 hat das WLTP den “Neuen Europ├Ąischen Fahrzyklus” (NEFZ), das bisherige Pr├╝fverfahren, ersetzt. Wegen der realistischeren Pr├╝fbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen F├Ąllen h├Âher als die nach dem NEFZ gemessenen.

Die angegebenen Werte dieses Fahrzeugtyps wurden bereits anhand des neuen WLTP-Testzyklus ermittelt und zu Vergleichszwecken zur├╝ckgerechnet. Bitte beachten Sie, dass f├╝r CO2-Aussto├č-basierte Steuern oder Abgaben seit dem 1.September 2018 die nach WLTP ermittelten Werte als Berechnungsgrundlage herangezogen werden. Daher k├Ânnen f├╝r die Bemessung solcher Steuern und Abgaben andere Werte als die hier angegebenen gelten.

Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.

Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG: Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs h├Ąngen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst. CO2 ist das f├╝r die Erderw├Ąrmung haupts├Ąchlich verantwortliche Treibhausgas. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen k├Ânnen dem ‘Leitfaden ├╝ber den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen’ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei http://www.dat.de/ unentgeltlich erh├Ąltlich ist. F├╝r weitere Informationen siehe Pkw-EnVKV-Verordnung.

 

Original-Content von: Ford-Werke GmbH, ├╝bermittelt durch news aktuell

 

Das k├Ânnte Sie auch interessieren: