Wolfsburg wird Modellstadt fĂŒr urbanes Laden

Wolfsburg wird Modellstadt fĂŒr urbanes Laden

Mit dann insgesamt 325 öffentlich zugÀnglichen Ladepunkten reiht sich Wolfsburg in Bezug auf die Ladedichte unter die Top 5 in Deutschland ein.

„Auf dem Weg in eine digitale und nachhaltige Zukunft mĂŒssen wir auch die urbane MobilitĂ€t der Zukunft gestalten. Mit innovativen Ladekonzepten wie dem ersten Schnellladepark im Innenstadtbereich und den flexiblen LadesĂ€ulen wird die Stadt Wolfsburg zu einem Vorreiter im Bereich der E-MobilitĂ€t.“, sagt Klaus Mohrs und ergĂ€nzt: „Wir möchten den Anteil an E-Fahrzeugen im Individualverkehr und im öffentlichen Personennahverkehr bis 2025 systematisch steigern. Eine Voraussetzung hierfĂŒr ist das Vorhandensein einer nachfragegerechten Ladeinfrastruktur.“

Mit dann insgesamt 325 öffentlich zugÀnglichen Ladepunkten reiht sich Wolfsburg in Bezug auf die Ladedichte unter die Top 5 in Deutschland ein und wird u.a. gemeinsam mit der Stadt Hamburg zu einer der kundenfreundlichsten Kommunen bundesweit.

„Mit dem Modellprojekt zeigen die Stadt Wolfsburg und Volkswagen, wie eine tragfĂ€hige e-mobile Ladeinfrastruktur im urbanen Raum der Zukunft aussehen kann.“, erlĂ€utert Thomas Schmall, Vorstandsvorsitzender der Volkwagen Konzern Komponente. „Als Konzern ĂŒbernehmen wir Verantwortung fĂŒr alle wichtigen Schritte der elektromobilen Wertschöpfungskette – vom Kompetenzaufbau bei der Batteriezelle ĂŒber E-Fahrzeuge und das 2nd Life der Batterien zum Beispiel in LadesĂ€ulen bis zum Batterie-Recycling. Die in der Konzern Komponente eigenentwickelte Flexible LadesĂ€ule ist dabei ein wichtiger Baustein und ein Commitment fĂŒr die automobile Zukunft.“

„Mit den mobilen SchnellladesĂ€ulen zeigt Volkswagen, wie technischer Fortschritt und die Sicherung von ArbeitsplĂ€tzen zusammengehen. Die flexiblen LadesĂ€ulen wurden von unseren Kolleginnen und Kollegen aus der Komponente entwickelt und werden in Zukunft in Hannover produziert. Sie beweisen, dass die Transformation auch neue BeschĂ€ftigungsfelder und GeschĂ€ftschancen hervorbringt. Das ist ein Paradebeispiel fĂŒr den nötigen Wandel. Ich rechne damit, dass ein erfolgreicher Einsatz hier in Wolfsburg viele andere StĂ€dte aufmerksam macht und so neue Kunden anzieht. Hier bei uns in Wolfsburg gehen Unternehmen und Stadt in Vorleistung bei der EinfĂŒhrung der ElektromobilitĂ€t. Unsere Kolleginnen und Kollegen erwarten, dass Politik, Kommunen und Industrie auch anderswo in Deutschland ebenso entschieden mitziehen. Sonst werden wir die Kunden am Ende auch mit unseren guten Produkten nicht schnell genug ĂŒberzeugen können“, sagt der Gesamt- und Konzernbetriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh.

„Die Stadt Wolfsburg wird heute zu einem echten Hotspot der E-MobilitĂ€t“, erklĂ€rt Martin Roemheld, Leiter e-Mobility-Services und verantwortlich fĂŒr das Ladeangebot der Marke Volkswagen. „Die Installation eines Schnellladeparks im stĂ€dtischen Raum bedeutet massive Platzersparnis und echte Effizienz. Es können viele Fahrzeuge in kĂŒrzester Zeit laden – gleichzeitig wird dabei dennoch das Stromnetz geschont. Damit geben wir Antworten auf viele drĂ€ngende Fragen, die den Aufbau von Ladeinfrastruktur im urbanen Raum derzeit noch erschweren.“ Mit der heutigen Inbetriebnahme von vier HochleistungsladesĂ€ulen an der e-Mobility-Station Wolfsburg wird der erste innerstĂ€dtische Schellladepark Deutschlands eröffnet. Bis zu vier weitere Schnelladeparks sind in den Folgemonaten noch im Stadtgebiet geplant. „Unser Ziel ist es, die in Wolfsburg gewonnene Erkenntnisse ĂŒber das Nutzungsverhalten der Kunden schrittweise auf weitere StĂ€dte zu ĂŒbertragen“, so Roemheld.

„Die von der Volkswagen Konzern Komponente entwickelte flexible LadesĂ€ule kann, auch unabhĂ€ngig vom Stromnetz, ĂŒberall dort aufgestellt werden, wo Bedarf besteht – ganz gleich ob in der City, bei Festivals, am Stadion oder bei anderen Veranstaltungen. Gleichzeitig werden die zuvor in E-Fahrzeugen genutzten Batterien einem zweiten Lebenszyklus zugefĂŒhrt. Damit ĂŒbernehmen wir die End-to-End-Verantwortung fĂŒr die Batterie von der Zelle bis zum Recycling.“, so Thomas Schmall. Insgesamt werden der Stadt zwölf flexible LadesĂ€ulen zur VerfĂŒgung gestellt und im Stadtgebiet fĂŒr einen Zeitraum von 80 Wochen an definierten Orten aufgestellt.

Der Roll-out der urbanen Schnellladeinfrastruktur am Standort Wolfsburg erfolgt unter dem Dach von #WolfsburgDigital. Mit dieser Initiative bauen die Stadt Wolfsburg und Volkswagen digitale Angebote, ElektromobilitĂ€t und Modelllösungen am Standort Wolfsburg konsequent aus. Im Dezember 2016 unterzeichneten die Partner hierzu ein Memorandum of Understanding. Im Mittelpunkt aller Bestrebungen stehen die Zukunftssicherung des Wirtschaftsstandortes Wolfsburg und die Steigerung der LebensqualitĂ€t fĂŒr die BĂŒrger.

ĂŒbermittelt durch die Volkswagen AG

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