Weltneuheit: Start des Audi charging hub als stÀdtisches Schnellladekonzept

Audi charging hub

Als Basis fĂŒr den Audi charging hub dienen sogenannte Cubes. Die flexiblen ContainerwĂŒrfel lassen sich in wenigen Tagen auf bestehenden FlĂ€chen auf- und wieder abbauen.

Mit dem Pilotstandort erprobt Audi sein neues Ladekonzept erstmals in der Praxis. „Damit wollen wir eine flexible und premiumgerechte Schnellladeinfrastruktur im stĂ€dtischen Raum testen“, sagt Ralph Hollmig, Projektleiter fĂŒr den Audi charging hub. „Wir gehen dorthin, wo unsere Kundinnen und Kunden nicht unbedingt morgens mit einem voll geladenen E-Auto aufwachen, und denken gleichzeitig an den zukĂŒnftig steigenden Ladebedarf.“

Autarke und kostengĂŒnstige Ladeinfrastruktur

Als Basis fĂŒr den Audi charging hub dienen sogenannte Cubes. Die flexiblen ContainerwĂŒrfel lassen sich in wenigen Tagen auf bestehenden FlĂ€chen auf- und wieder abbauen. Die Cubes bieten je Einheit zwei Schnellladepunkte und lassen sich in unterschiedlichen Konstellationen kombinieren. Als Stromspeicher fungieren gebrauchte und aufbereitete Lithium-Ionen-Batterien – sogenannte Second-Life-Batterien, die aus zerlegten Entwicklungsfahrzeugen stammen. Das spart Kosten und Ressourcen. Eine aufwĂ€ndige Infrastruktur mit Hochspannungszuleitung und teuren Transformatoren ist damit genauso ĂŒberflĂŒssig wie zeitraubende Planungsverfahren. Der Audi charging hub bringt Schnellladeinfrastruktur ĂŒber die Batteriespeicherlösung dorthin, wo das Stromnetz dafĂŒr nicht ausreicht.

Dank des rund 2,45 MWh großen Zwischenspeichers benötigen die Ladepunkte in NĂŒrnberg lediglich einen 200-kW-GrĂŒnstrom-Anschluss an das ohnehin verfĂŒgbare Niederspannungsnetz, das fĂŒr den Betrieb des Audi charging hub völlig ausreicht. Die 200 kW genĂŒgen, um die Speichermodule kontinuierlich zu fĂŒllen. Photovoltaikmodule auf dem Dach liefern zusĂ€tzlich bis zu 30 kW grĂŒne Energie. An den sechs Ladepunkten können Kund_innen Elektroautos mit bis zu 320 kW Leistung laden.

Insgesamt lassen sich hier pro Tag rund 80 Fahrzeuge laden, ohne dass dabei die KapazitĂ€t des Stromspeichers zusammen mit der 200-kW-Anschlussleistung des Hubs an ihre Grenzen kommt. Der Audi e-tron GT erreicht in der Spitze bis zu 270 kW Ladeleistung. Damit kann das viertĂŒrige CoupĂ© in gut fĂŒnf Minuten Energie fĂŒr bis zu 100 Kilometer Strecke nachladen. Eine Ladung von fĂŒnf auf 80 Prozent dauert rund 23 Minuten.

Preise wie an der heimischen Wallbox

Wer sich entschließt, am Audi charging hub in NĂŒrnberg die High-Power-Charging-LadesĂ€ulen zu nutzen und ĂŒber einen e-tron Charging Service-Vertrag verfĂŒgt, lĂ€dt unabhĂ€ngig vom Tarif fĂŒr derzeit 31 Cent pro Kilowattstunde. Damit ist der Audi charging hub eine echte Alternative zum heimischen Laden. „Wir bieten das Laden fĂŒr Menschen im urbanen Raum zu dem Preis an, der auch fĂŒr das Laden an der heimischen Wallbox fĂ€llig wird“, sagt Hollmig. Der Audi charging hub in NĂŒrnberg ist ein offener Ladestandort. Auch der Eingangsbereich ist fĂŒr Fahrer anderer Fabrikate zugĂ€nglich.

Schnelles und unkompliziertes Laden

Kund_innen von Audi steht die neue Reservierungsfunktion in der myAudi-App zur VerfĂŒgung: Bequem können sie einen der sechs LadeplĂ€tze buchen. Das Laden selbst funktioniert schnell und unkompliziert. Mit Plug-and-Charge (PnC) ist das Laden auch ohne RFID-Karte (RFID: Radio Frequency Identification) bei Modellen mit Plug-and-Charge-FunktionalitĂ€t an zwei der sechs Ladepunkte wĂ€hrend der Pilotphase möglich. Die Authentifizierung ĂŒber eine verschlĂŒsselte Kommunikation erfolgt automatisch, sobald das Ladekabel mit dem Fahrzeug verbunden ist. Voraussetzung hierfĂŒr ist ein Plug-and-Charge-fĂ€higes Modell der Audi e-tron Baureihe (Audi e-tron 50/55/S inkl. Sportback-Derivate mit Produktionsdatum ab Kalenderwoche 48/2021) sowie ein aktiver Vertrag des e-tron Charging Service. Die 20- bis 30-minĂŒtige Ladedauer bis zu einem Ladevolumen von 80 Prozent, beispielsweise bei einem Audi e-tron oder e-tron GT, können Kund_innen bequem in der Lounge im Obergeschoss verbringen.

Attraktive Serviceangebote werten Ladedauer auf

Im Fokus der in NĂŒrnberg startenden Erprobung stehen die neue Reservierungsfunktion, die Erwartungen der Kund_innen an ein Premiumladeerlebnis sowie technische Aspekte wie die Anforderungen an moderne Batteriespeicher. Zudem will Audi herausfinden, zu welchen Tageszeiten die Anlage besonders frequentiert wird. Ziel ist es, den Audi charging hub mit entsprechendem Mehrwert fĂŒr die Kund_innen zu etablieren. Zu diesem Zweck bietet Audi vor Ort ĂŒber das Laden von E-Autos hinaus weitere attraktive Services an: eine Tauschstation fĂŒr E-Fahrrad-Akkus, einen Leihservice fĂŒr E-Scooter, Infos zu diversen Audi Produkten sowie Probefahrten mit dem Audi Q4 e-tron und RS e-tron GT, die von Audi Expert_innen betreut werden. Zudem bietet Audi einen Just-in-time-Lieferservice fĂŒr Lebensmittel und eine hochwertige Automatengastronomie sowie mobile Autopflege.

Servicepersonal kĂŒmmert sich um Kund_innen

In der rund 200 Quadratmeter großen barrierefreien Lounge, zu der auch eine 40 Quadratmeter große Terrasse ĂŒber den Cubes gehört, steht das Wohlbefinden der Nutzer_innen im Mittel-punkt. Dort können sie arbeiten und entspannen. Auf einem 98 Zoll großen Screen lassen sich Audi Modelle konfigurieren oder Informationen ĂŒber die Funktionsweise des Audi charging hub sowie die aktuellen LadezustĂ€nde der Autos abrufen. WĂ€hrend des Pilotprojekts in NĂŒrnberg kĂŒmmert sich zwischen 10 und 19 Uhr ein_e Mitarbeiter_in um die WĂŒnsche der Besucher_innen. Ladepunkte und Lounge sind rund um die Uhr verfĂŒgbar. „Unsere Kundinnen und Kunden profitieren gleich mehrfach“, sagt Projektleiter Hollmig. „Mit einer exklusiven Reservierungsmöglichkeit, einem Loungebereich, einer kurzen Standzeit dank hoher Ladeleistung und einem neuartigen Schwenkarm fĂŒr eine vereinfachte Handhabung des Ladekabels.“

ĂŒbermittelt durch Audi

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