Vor 40 Jahren gegründeter Standort leitet digitale Transformation ein

Das 1978 eröffnete Renault Werk im spanischen Palencia hat Anfang April das siebenmillionste Fahrzeug seit seiner Gründung produziert. An dem Standort liefen neben Renault 12, 21 und 19 alle vier Mégane Generationen vom Band. Die kontinuierlich modernisierte Fertigungsstätte wird zur Zeit auf digitale Prozessabläufe umgestellt und soll zukünftig in der Renault Gruppe eine Vorreiterrolle als Industrie 4.0-Standort einnehmen.

Das siebenmillionste in Palencia gefertigte Fahrzeug ist ein Mégane ENERGY TCe 130, der an einen deutschen Kunden ausgeliefert wird. „Die Professionalität und Motivation unserer Mitarbeiter sorgt dafür, dass unser Werk zu den wichtigsten Arbeitgebern der Region gehört. Sie tragen maßgeblich zum Ergebnis der Renault Gruppe und der Allianz bei“, sagt José Martin Vega, Renault Werksleiter in Palencia. 

Seit Werksgründung rollten 13 unterschiedliche Modelle von den Fließbändern, darunter Renault 12, 14, 18, 9, 11, 21 und 19 sowie die Mittelklasselimousine Laguna. 66 Prozent der Gesamtproduktion aus vier Jahrzehnten entfallen auf die vier Generationen des wichtigen Kompaktmodells Mégane. Aktuell entstehen der Mégane 5-Türer, der Kombi Mégane Grandtour, der Kompaktsportler Mégane R.S. sowie das SUV-Modell Kadjar in Palencia. Heute ist das Werk ein Referenzstandort der Renault Gruppe für Fertigungsqualität, Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit. Mit vernetzten, auf individuelle Kundenwünsche ausgerichteten Produktionsabläufen durchläuft das Werk zurzeit eine grundlegende digitale Umstrukturierung und bereitet sich auf die Herausforderungen der Industrie 4.0 vor.

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