Volkswagen beschleunigt Transformation des Werks Wolfsburg

VW ID.3

SpĂ€testens Ende 2033 wird die Marke Volkswagen in Wolfsburg wie in all ihren anderen europĂ€ischen Werken ausschließlich Elektroautos bauen.

Als weiterer Eckpfeiler fĂŒr den Standort Wolfsburg kommt anschließend das Fahrzeugprojekt Trinity hinzu. Grundlage wird die zukĂŒnftige konzernweite Fahrzeugplattform SSP (Scalable Systems Platform) sein. SpĂ€testens Ende 2033 wird die Marke Volkswagen in Wolfsburg wie in all ihren anderen europĂ€ischen Werken ausschließlich Elektroautos bauen.

Thomas SchĂ€fer, CEO der Marke Volkswagen und Konzernvorstand fĂŒr die Markengruppe Volumen, sagte vor den BeschĂ€ftigten: „Volkswagen steht fĂŒr ElektromobilitĂ€t fĂŒr alle. Und Wolfsburg wird Teil dieser Erfolgsgeschichte. Allein hier im Stammwerk investieren wir bis Anfang 2025 rund 460 Millionen Euro und machen es damit bereit fĂŒr den MEB. Der ID.3 Anlauf ist ein erster wichtiger Schritt zur Elektrifizierung unseres Stammwerkes. Gleichzeitig arbeiten wir gemeinsam mit dem Betriebsrat intensiv daran, ein weiteres E-Modell auf Basis des MEB+ nach Wolfsburg zu bringen – und zwar ein volumenstarkes im boomenden SUV-Segment. Mit diesen starken Entscheidungen und Investitionen wollen wir die WettbewerbsfĂ€higkeit des Werks weiter stĂ€rken und der Belegschaft eine konkrete Langfristperspektive bieten.“

Mit Blick auf das laufende Jahr dankte SchĂ€fer den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fĂŒr die hohe FlexibilitĂ€t und den Zusammenhalt in einem sehr fordernden wirtschaftlichen Umfeld.

Betriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo sagte: „Wolfsburg steht fĂŒr die Zukunft. Der Betriebsrat verbindet damit einen klaren Anspruch an den Standort Wolfsburg: die modernste Produktion, das beste Personal und den grĂ¶ĂŸten Pioniergeist. Das heißt, dass Wolfsburg mit der Transformation zur E-Produktion, einem zusĂ€tzlichen vollelektrischen Modell ab 2026 sowie mit Trinity und der SSP auch in den kommenden Jahren das Kraftzentrum der Marke und damit des Konzerns bleibt. Den genauen Zeitplan werden wir gemeinsam entwerfen. Damit schaffen wir BeschĂ€ftigungssicherung. DarĂŒber hinaus gilt mein besonderer Dank dem gesamten Team in der Fertigung im Stammwerk, das gerade in diesem schwierigen Jahr ganz besonders viel durchstehen musste.“

Ein erster Schritt in die elektrische Zukunft des Werks ist die EinrĂŒstung fĂŒr den ID.3. Ab 2023 lĂ€uft das Elektrofahrzeug – zusĂ€tzlich zur bisherigen Produktion in Zwickau – auch in Wolfsburg vom Band. FĂŒr den grĂ¶ĂŸten Standort des Volkswagen Konzerns ist es das erste vollelektrische Fahrzeug auf MEB-Basis.

Markenchef Thomas SchĂ€fer stellte in Aussicht, dass perspektivisch ein weiteres MEB-Modell im Stammwerk geplant ist, und zwar ein vollelektrisches SUV. „Das ist das weltweit grĂ¶ĂŸte Fahrzeugsegment, in dem auch unser beliebter Tiguan zuhause ist. Das neue Modell kann unsere Bestseller ID.4 und ID.5 hervorragend ergĂ€nzen. Wir wollen so unsere Marktposition weiter ausbauen und den Kundinnen und Kunden Fahrzeuge von hoher QualitĂ€t bieten, die sie gewohnt sind“, sagte SchĂ€fer.

FĂŒr das E-SUV wird Volkswagen die Weiterentwicklung des erfolgreichen Elektrobaukastens MEB, den MEB+, nutzen. SchĂ€fer: „Der MEB hat noch viel Potenzial. Unser Ziel ist es, die Plattform auf das nĂ€chste Level zu heben. DafĂŒr investieren wir substanziell in ihre Aufwertung. Mit dem MEB+ sind wir dann fĂŒr die nĂ€chsten Jahre hervorragend aufgestellt.“ Bereits 2020 hatten Analysten die E-Plattform von Volkswagen unter die Lupe genommen und waren zu dem Urteil gekommen, dass sie die â€žĂŒberzeugendste Lösung eines etablierten Automobilunternehmens“ auf dem Markt der E-Fahrzeuge ist.

Die Kundinnen und Kunden werden von dem MEB+ in vielerlei Hinsicht profitieren. Mit ihm sind höhere Ladegeschwindigkeiten und grĂ¶ĂŸere Reichweiten möglich. In dem System plant Volkswagen zudem die hochstandardisierte Einheitszelle der konzerneigenen Zellfabrik in Salzgitter (Produktionsstart 2025) einzusetzen.

Mit „Accelerate“ hat Volkswagen eine starke Markenstrategie fĂŒr das elektrische und digitale MobilitĂ€tszeitalter vorgelegt. Auf dem Weg dahin wird mit dem Programm „Energize“ ein weiterer Booster eingelegt. Mit dieser Initiative will Volkswagen die Marke zum Strahlen bringen. Leuchtturmprojekt der Strategie ist und bleibt das Fahrzeugprojekt Trinity auf Basis der hoch-skalierbaren SSP-Plattform. Der Start fĂŒr das Projekt erfolgt entsprechend der zeitlich entzerrten Software-Entwicklung.Eine Entscheidung, wo das Fahrzeug in Wolfsburg gefertigt wird, ist noch nicht getroffen. Deshalb hĂ€lt sich Volkswagen die Option fĂŒr einen Werkneubau in Warmenau weiter offen.

ĂŒbermittelt durch die Volkswagen AG

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