Versicherungstipp f√ľr Elektroautos: Gut f√ľr die Umwelt und mit vielen Vorteilen

Laut Kraftfahrt-Bundesamt[1] wurden 2020 mehr elektrisch angetriebene Autos zugelassen als je zuvor.

Saarbr√ľcken (ots) – Egal ob in der Gro√üstadt oder im l√§ndlichen Raum – Deutschlands Stra√üen f√ľllen sich mehr und mehr mit Elektrofahrzeugen. Laut Kraftfahrt-Bundesamt[1] wurden 2020 mehr elektrisch angetriebene Autos zugelassen als je zuvor. Kein Wunder, hat doch die Regierung die F√∂rderung durch den Umweltbonus bzw. die sogenannte Innovationspr√§mie f√ľr Elektrofahrzeuge im vergangenen Jahr nochmals erh√∂ht. Aber auch sonst hat man als Elektroauto-Halter einige Vorteile – dank der Zulassung mit einem E-Kennzeichen.

Saarbr√ľcken – Das Bewusstsein f√ľr die Gefahren des Klimawandels und die Wichtigkeit der umweltfreundlichen Mobilit√§t zeigt sich mittlerweile auch in Deutschland in harten Zahlen: Das Kraftfahrt-Bundesamt meldete zum Abschluss des Jahres 194.000 Neuzulassungen bei reinen Elektrofahrzeugen sowie 200.469 Neuanmeldungen von Plug-in-Hybriden. Letztere haben neben einem konventionellen Verbrennungsmotor einen Elektromotor an Bord, der √ľber eine normale Steckdose oder eine extra daf√ľr ausgelegte Lades√§ule zus√§tzlich von au√üen aufgeladen werden kann. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Anstieg von 206,8 Prozent bzw. 342,1 Prozent. Und damit war jedes Achte der 2,9 Millionen neuen Autos auf Deutschlands Stra√üen zumindest teilweise ein Stromer.

EIN KENNZEICHEN, VIELE VORTEILE

Gemeinsam haben diese beiden Fahrzeugarten wie auch die noch nicht so verbreiteten Brennstoffzellen-Pkw beispielsweise, dass sie bei der Zulassung gr√∂√ütenteils ein zus√§tzliches “E” auf dem Kennzeichenschild am Ende der Buchstaben-Nummern-Kombination erhalten k√∂nnen. Eingef√ľhrt wurde das E-Kennzeichen im Jahr 2015 als Teil des Elektromobilit√§tsgesetzes (EmoG), das die Verbreitung der Elektromobilit√§t in Deutschland unterst√ľtzen und v. a. Rechtssicherheit schaffen sollte. Auf der Website des Bundesamts f√ľr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) findet sich eine Liste der f√∂rderf√§higen Elektrofahrzeuge[2].

Das EmoG regelt aber nicht nur die Fahrzeugkennzeichnung, sondern auch m√∂gliche Privilegien und Bevorrechtigungen im Stra√üenverkehr. Beispielsweise gibt es folgende Vorteile f√ľr Fahrzeuge mit einem E-Kennzeichen: In zahlreichen St√§dten darf man auf √∂ffentlichen Parkpl√§tzen kostenfrei parken, die Busspur benutzen oder an √∂ffentlichen Ladestationen kostenlos auftanken. Da jede Kommune die Regelungen aus dem EmoG mit einem gewissen Spielraum selbst bestimmen darf, sollten sich Fahrzeughalter oder Nutzer eines Elektroautos vorher genau informieren, welche Regelungen jeweils gelten. Auf Antrag bekommt man das E-Kennzeichen bei der zust√§ndigen Zulassungsbeh√∂rde. Die Kosten variieren und liegen ungef√§hr zwischen 27 und 32 Euro plus die Kosten f√ľr neue Kennzeichenschilder. Eine Pflicht, ein Elektroauto mit einem E-Kennzeichen zuzulassen, gibt es in Deutschland jedoch nicht.

Informieren sollte sich der angehende Halter eines elektrisch betriebenen Fahrzeugs unbedingt √ľber eine passende Kfz-Versicherung, am besten m√∂glichst fr√ľh vor der geplanten Kfz-Zulassung. Das r√§t Roman Wagner, Versicherungsexperte von CosmosDirekt: “Eine Voll- oder Teilkaskoversicherung empfiehlt sich generell auch f√ľr elektrisch betriebene Autos. Hier ist gerade die Absicherung des Antriebs-Akkus besonders wichtig. Viele Versicherer bieten f√ľr elektrisch betriebene Autos umfangreiche Zusatzleistungen an.” So beinhaltet die Teilkaskoversicherung √ľblicherweise z. B. auch die Absicherung der eigenen Ladestation (sogenannte Wallbox) inklusive Ladekabel vor einem Diebstahl sowie die Absicherung des Antriebs-Akkus bei √úberspannungssch√§den durch direkten oder indirekten Blitzschlag. “Empfehlenswert ist nat√ľrlich eine Vollkaskoversicherung. Bei dieser sollte ein zus√§tzlicher Rundum-Schutz f√ľr den Antriebs-Akku inklusive sein. Vorteilhaft ist, sich in Ruhe √ľber den Kfz-Versicherungsschutz ausf√ľhrlich zu informieren, die Versicherungsleistungen der einzelnen Kfz-Tarife zu vergleichen und sich rechtzeitig von seinem Kfz-Versicherer beraten zu lassen”, sagt Roman Wagner.

[1] Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt (https://ots.de/jYGgZG)

[2] Quelle: Bundesamt f√ľr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (https://ots.de/Eras2i)

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