Sehen und gesehen werden: Autobeleuchtung regelmĂ€ĂŸig kontrollieren

Autobeleuchtung regelmĂ€ĂŸig kontrollieren

Der TÜV Rheinland bietet alljĂ€hrlich im Oktober den kostenlosen Licht-Test an allen ĂŒber 130 Standorten in ganz Deutschland.

Köln (ots) – “Sehen und gesehen werden” muss in der dunklen Jahreszeit die Maxime fĂŒr alle Verkehrsteilnehmer lauten. Daher bietet TÜV Rheinland alljĂ€hrlich im Oktober den kostenlosen Licht-Test an allen ĂŒber 130 Standorten in ganz Deutschland. Dabei kontrollieren die Experten die vollstĂ€ndige Beleuchtungsanlage des Kraftfahrzeugs auf die Funktion und zudem auch die Scheinwerfer beispielsweise auf die korrekte Einstellung. Zur Beleuchtungsanlage zĂ€hlen Abblend- und Fernlicht, Nebel- und Tagfahrlicht, Begrenzungs- und Parkleuchten, Brems- und RĂŒcklichter, Warnblinkanlage, Blinker und die Nebelschlussleuchten.

Wechsel von Xenon- und LED-Licht der Werkstatt ĂŒberlassen

Was Autofahrer leicht selbst tun können, erklĂ€rt TÜV Rheinland-Fachmann Thorsten Rechtien: “ÜberprĂŒft werden sollten alle Leuchten und Scheinwerfer. Am einfachsten ist es jedoch, wenn eine zweite Person bei der Kontrolle helfen kann.” Alternativ heißt es: Beleuchtung einschalten und um das Fahrzeug herumgehen. FĂŒr die Bremsleuchten, die eine dauerhafte BetĂ€tigung des Bremspedals erfordern, kann die Reflexion vor einer hellen Wand oder zum Beispiel in der Tiefgarage hilfreich sein.

“Den Wechsel von Xenonbrennern sollte man wegen der Hochvolttechnik besser der Fachwerkstatt ĂŒberlassen”, so Rechtien. Gleiches gilt fĂŒr den Austausch von LED-Leuchtmitteln.

Nebelschlussleuchte nur bei sehr dichtem Nebel einschalten

Der kostenlose Licht-Test im Oktober hat bei TÜV Rheinland eine lange Tradition, da eine funktionierende Beleuchtungsanlage in Herbst und Winter besonders wichtig fĂŒr die Verkehrssicherheit ist. Auch TagsĂŒber, bei schlechten SichtverhĂ€ltnissen durch Nebel, starken Schneefall oder Regen, sollten Autofahrer rechtzeitig das Abblendlicht einschalten. Hier gilt der Grundsatz: besser frĂŒher als zu spĂ€t. “Zwar besitzen heute viele moderne Autos eine Lichtautomatik, die in der DĂ€mmerung die Beleuchtung von selbst einschaltet, bei Nebel oder diffusem Licht reagieren die Sensoren jedoch hĂ€ufig zu spĂ€t”, so Rechtien.

Übrigens: Im Gegensatz zu den Nebelscheinwerfen in der Fahrzeugfront, die Autofahrer zusĂ€tzlich zum Abblendlicht bei unzureichender Sicht aktivieren dĂŒrfen, ist der Einsatz der Nebelschlussleuchte ausschließlich bei Nebel und Sichtweiten unter 50 Metern erlaubt. Besonders bei NĂ€sse und Dunkelheit blenden die Schlussleuchten den nachfolgenden Verkehr ansonsten extrem. Zur Orientierung: Die Entfernung von 50 Metern entspricht auf der Autobahn dem Abstand zwischen zwei Begrenzungspfosten. Gleichzeitig sollte bei einer so schlechten Sicht die Höchstgeschwindigkeit von Tempo 50 nicht ĂŒberschritten werden.

Original-Content von: TÜV Rheinland AG, ĂŒbermittelt durch news aktuell

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