Porsche sucht strategischen Dialog mit europĂ€ischen GrĂŒndern

Porsche sucht strategischen Dialog mit europĂ€ischen GrĂŒndern

Als strategischer Hauptpartner der NOAH Conference Berlin 2019 diskutierte Porsche vergangene Woche Ideen fĂŒr eine nachhaltige MobilitĂ€t der Zukunft mit den fĂŒhrenden Start-ups und Köpfen der Digital-Szene.

Investitionen in die digitale Zukunft: Als strategischer Hauptpartner der NOAH Conference Berlin 2019 diskutierte Porsche vergangene Woche Ideen fĂŒr eine nachhaltige MobilitĂ€t der Zukunft mit den fĂŒhrenden Start-ups und Köpfen der Digital-Szene.

Seit der GrĂŒndung im Jahr 2009 hat sich die NOAH zu einer der renommiertesten Start-up-Konferenzen in Europa entwickelt. Porsche stellte auf der zweitĂ€gigen Konferenz in der STATION am Berliner Gleisdreieck seine strategischen Innovationsbereiche, MobilitĂ€tslösungen wie Porsche inFlow, sowie den Porsche-Innovationswettbewerb „Next Open Innovation“ vor.


NOAH Conference Berlin, 2019, Porsche AG
Porsche auf der NOAH Conference Berlin 2019

Ideale Chancen, um Netzwerk und Ökosystem zu stĂ€rken

„Um sich gegenĂŒber herkömmlichen und neuen Wettbewerbern zu behaupten, öffnet sich Porsche und arbeitet daran, ein starkes Ökosystem mit kompetenten Partnern aufzubauen.“ so Patrick KĂŒck, Leiter Strategie und Innovation bei Porsche. „Start-up-Konferenzen wie die NOAH bieten fĂŒr uns ideale Chancen, unser breites Netzwerk zu stĂ€rken und so neue, innovative Ideen gemeinsam voranzutreiben“, so KĂŒck weiter, der mit seinem Team stets den Dialog auf Augenhöhe mit GrĂŒndern und anderen Investoren sucht.

Ein aktuelles Beispiel: der Innovations-Wettbewerb „Porsche Next Open Innovation“. Im Februar 2019 startete der Sportwagenhersteller gemeinsam mit der Plattform „High Mobility“ bereits zum zweiten Mal den offenen Wettbewerb fĂŒr digitale Entwicklungen in den Kategorien „Home“, „Drive“ und „Arrival“. Gefragt waren Applikationen rund um die Fahrzeugvision des Sportwagens der Zukunft. Entwickler konnten in einer geschĂŒtzten Umgebung App-Mockups nutzen und daraus eigene Anwendungen bauen sowie ĂŒber einen Fahrzeugemulator virtuell prĂ€sentieren und testen. In einer Keynote im Rahmen der NOAH gaben Patrick KĂŒck, Andy Grau (Innovationsmanager bei Porsche) und Risto Vahtra (GrĂŒnder von High Mobility) Einblicke in den Innovations-Wettbewerb und zeigten, welche Teams sich am Ende aus mehr als 750 Bewerbungen durchgesetzt haben. Das Gewinner-Team „GHOST -feel it.“ prĂ€sentierte an zwei Tagen in interaktiven Sessions im Rahmen der NOAH ihre Lösung – eine Technologie, die dem Porsche-Fahrer kĂŒnftig haptisches Feedback zu seiner Fahr-Performance geben könnte.

Weitere Beispiele der Zusammenarbeit von Porsche mit GrĂŒndern sind:

Gapless, Deutschland

Im vergangenen September hat Porsche in das Berliner Start-up Gapless investiert. Gapless ermöglicht es, Oldtimer-Fahrzeuge inklusive der gesamten Historie digital zu verwalten und die Daten fĂ€lschungssicher mit anderen Nutzern zu teilen. Durch eine lĂŒckenlose Nachvollziehbarkeit soll der Wert von SammlerstĂŒcken erhalten oder gesteigert werden. DafĂŒr entwickelt das Start-up eine Lösung auf Basis der Blockchain-Technologie, die DatensĂ€tze sicher verschlĂŒsselt.

WayRay, Schweiz

Ebenfalls im September 2018 ist Porsche als strategischer Lead-Investor bei WayRay eingestiegen. Das Start-up aus ZĂŒrich entwickelt und produziert holographische Augmented Reality Head-up-Display-Technologien und arbeitet daran, virtuelle Objekte nahtlos in das Fahrerlebnis zu integrieren. Im Vergleich zu konventionellen Head-up-Displays bietet WayRay ein deutlich kleineres Projektionssystem, welches in jedem Fahrzeug installiert werden kann – unabhĂ€ngig von der Gestaltung des Innenraums. Die Technologie wird sowohl fĂŒr Fahrer als auch Beifahrer getestet. Sie hat damit auch Potenzial fĂŒr neue Konzepte im Kontext des hochautomatisierten Fahrens.

Rimac, Kroatien

Im Juni 2018 hat Porsche zehn Prozent der Technologie- und Sportwagenfirma Rimac Automobili erworben. Das kroatische Unternehmen entwickelt und produziert Komponenten fĂŒr die ElektromobilitĂ€t und stellt selbst elektrische Supersportwagen her. Die Schwerpunkte von Rimac liegen auf der Batterietechnologie im Hochspannungsbereich, dem Elektroantrieb sowie der Entwicklung von digitalen Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine (HMI). Im Zuge der Beteiligung hat Porsche eine Entwicklungspartnerschaft mit Rimac geschlossen.

Eine Übersicht zu weiteren Startup-AktivitĂ€ten und Beteiligungen finden Sie hier, strategische Technologie-Themen und einen Blick hinter die Kulissen auf Medium.

Engagement bei Tech- und Start-up-Konferenzen

Die Teilnahme an Tech- und Start-up-Konferenzen öffnet dem Sportwagenhersteller neue Möglichkeiten, Trends und Innovationen aufzuspĂŒren und ein Netzwerk kompetenter Partner aufzubauen. Porsche möchte neue Formate wie z.B. die NOAH Conference auch nutzen, um gezielt die jĂŒngere Zielgruppe ansprechen. Denn: Unter den jungen Porsche-Kunden befinden sich beispielsweise verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig viele Firmeninhaber. Dabei setzt Porsche auf einen Markenauftritt, bei dem nicht das Fahrzeug im Mittelpunkt steht. Vielmehr kommen auch Dialogformate wie etwa Panels und Pain Point Pitches zum Einsatz. Neben der NOAH Conference engagiert sich Porsche als strategischer Partner bei weiteren Konferenzen wie z.B. der re:publica in Berlin, der TNW in Amsterdam, dem Web Summit in Lissabon oder der Slush in Helsinki.

ĂŒbermittelt durch Porsche

%d Bloggern gefÀllt das: