Peugeot 3008 DKR MAXI ĂŒbernimmt die FĂŒhrung bei der Rallye Dakar

Am zweiten Tag der Rallye Dakar absolvierten die Fahrer die erste lange Etappe. Die Peugeot 3008 DKR Maxi belegten auf der 278 Kilometer langen Schleife um die Stadt Pisco (Peru) die ersten drei PlĂ€tze in der Tageswertung. Mit Cyril Despres und StĂ©phane Peterhansel ĂŒbernahmen zwei Peugeot-Piloten die FĂŒhrung in der Gesamtwertung. Unterdessen hatten viele Mitbewerber Probleme auf der Offroad-Etappe durch WĂŒstenlandschaften mit hohen SanddĂŒnen und Strecken mit atemberaubenden Aussichten auf die KĂŒste.

  • Zum zweiten Mal in seiner Dakar-Karriere feierte Cyril Despres einen Etappensieg. Der Erfolg beruhte zum großen Teil auf den FĂ€higkeiten seines Beifahrers David Castera, der das Team durch das schwierige Terrain fĂŒhrte, ohne sich zu verfahren. Die beiden Franzosen fĂŒhren die Rallye nach dem zweiten Tag vor ihren Teamkollegen StĂ©phane Peterhansel/Jean-Paul Cottret an.
  • Peterhansel/Cottret erlebten eine reibungslose Etappe. Sie belegten den zweiten Platz in der Tageswertung und ĂŒbernahmen mit einem RĂŒckstand von weniger als einer halben Minute den zweiten Gesamtrang hinter ihren Teamkollegen Despres/Castera.
  • SĂ©bastien Loeb/Daniel Elena belegen den vierten Platz im Gesamtklassement. Sie komplettierten die Peugeot-DreifachfĂŒhrung auf der Etappe und machten mit ihrem Peugeot 3008 DKR Maxi, der perfekt lief, auch im Gesamtklassement viel Zeit gut.
  • Carlos Sainz wurde eingebremst, weil sich Beifahrer Lucas Cruz unwohl fĂŒhlte. Bei anspruchsvollen Bedingungen und obwohl sie zweimal zum Radwechsel anhalten mussten, weil sich ein Reifen von der Felge gelöst hatte, belegten sie Platz sechs in der Tageswertung und rĂŒckten im Gesamtklassement unter die Top 10 vor.

​Ergebnis Etappe 2

1. Cyril Despres/David Castera, Peugeot 3008 DKR Maxi, 2:56.51 Std.
2. Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret, Peugeot 3008 DKR Maxi, +48 Sek.
3. SĂ©bastien Loeb/Daniel Elena, Peugeot 3008 DKR Maxi, +3.08 Min.

4. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz, Toyota, +7.26 Min.
5. Orlando Terranova/Bernardo Graue, Mini, +12.53 Min.
6. Carlos Sainz/Lucas Cruz, Peugeot 3008 DKR Maxi, +13.09 Min.
7. Mikko Hirvonen/Andreas Schulz, Mini, +13.50 Min.
8. Nasser Al Attiyah/Matthieu Baumel, Toyota, +14.51 Min.
9. Martin Prokop/Jan Tomanek, Ford, +15.04 Min.
10. Ronan Chabot/Gilles Pilot, Toyota, +16.13 Min.

GESAMTERGEBNIS NACH 2 VON 14 ETAPPEN

1. Cyril Despres/David Castera, Peugeot 3008 DKR Maxi, 3:21.18 Std.
2. Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret, Peugeot 3008 DKR Maxi, +27 Sek.

3. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz, Toyota, +5.44 Min.
4. SĂ©bastien Loeb/Daniel Elena, Peugeot 3008 DKR Maxi, +6.09 Min.
5. Nasser Al Attiyah/Matthieu Baumel, Toyota, +12.15 Min.
6. Orlando Terranova/Bernardo Graue, Mini, +12.50 Min.
7. Mikko Hirvonen/Andreas Schulz, Mini, +12.50 Min.
8. Carlos Sainz/Lucas Cruz, Peugeot 3008 DKR Maxi, +13.12 Min.
9. Martin Prokop/Jan Tomanek, Ford, +14.32 Min.
10. Bernhard Ten Brinke/Michel Perin, Toyota, +17.43 Min.

STIMMEN NACH DER ETAPPE

Cyril Despres, Peugeot 3008 DKR Maxi Nr. 308, 1. Etappe 2/1. Gesamt
„Eine schwierige Etappe, denn die DĂŒnen waren ziemlich hoch mit viel Auf und Ab. Der Sand war teilweise sehr weich, wir sind an drei oder vier Autos vorbeigekommen, die sich festgefahren hatten, und wir sahen einige UnfĂ€lle. Aber solche ZwischenfĂ€lle sind bei der Dakar zu erwarten. Es war das erste Mal, dass der Maxi im Wettbewerb in so einem offenen GelĂ€nde unterwegs war, denn man findet solche Bedingungen kaum bei Tests. Und das Auto funktioniert sehr gut. David hat bei der Navigation ebenfalls einen ganz tollen Job gemacht, er ließ sich durch die vielen verschiedenen Spuren der Autos vor uns nicht verwirren. Bislang scheint unsere Strategie sehr gut aufzugehen. Aber morgen ist ein neuer Tag.“

Stéphane Peterhansel, Peugeot 3008 DKR Maxi, Nr. 300, 2. Etappe 2/2. Gesamt
„Unser Tag war gut, aber nicht perfekt. Wir mussten dreimal umdrehen, um den Wegpunkt zu finden, was uns einige Minuten gekostet hat. Davon abgesehen war es eine schöne PrĂŒfung mit einigen großen DĂŒnen, vielen Offroadpisten und einigen tollen Landschaften entlang der KĂŒste. Die Navigation war die schwierigste Aufgabe, aber ich persönlich mag solche PrĂŒfungen lieber als Strecken wie am Vortag. Dies sind echte Dakar-PrĂŒfungen. Und wir haben gezeigt, dass wir vorn dabei sind.“

SĂ©bastien Loeb, Peugeot 3008 DKR Maxi Nr. 306, 3. Etappe 2/4. Gesamt
„Es lief definitiv besser als am Samstag. Es war eine ganz gute PrĂŒfung fĂŒr uns. Wir haben dreimal etwas Zeit verloren, als wir Wegpunkte gesucht haben. Aber ich glaube, dass jeder das gleiche Problem hatte. Denn durch die komplizierte Navigation war die PrĂŒfung nicht einfach. In Peru geht es vor allem darum, durch die PrĂŒfungen zu kommen, ohne zu viel Zeit zu verlieren. Bislang gelingt uns das mit einem angemessenen Tempo in den DĂŒnen, wo wir normalerweise nicht die StĂ€rksten sind. Der Peugeot 3008 DKR funktionierte gut auf dieser sehr komplizierten PrĂŒfung mit vielen Orten, an denen man leicht Fehler machen konnte.“

Carlos Sainz, Peugeot 3008 DKR Maxi, Nr. 303, 6. Etappe 2/8. Gesamt
„Die PrĂŒfung begann ganz gut, wir waren anfangs schnell. Wir holten Cyril ein und gingen vorbei, aber dann dachten wir, wir hĂ€tten einen Wegpunkt verpasst, drehten um und verloren etwas Zeit. Danach waren wir hinter SĂ©bastien, aber auf der PrĂŒfung löste sich auch zweimal ein Reifen von der Felge. Am Ende verloren wir erneut Zeit mit der Suche nach einem Wegpunkt. Es war eine knifflige PrĂŒfung, vor allem fĂŒr meinen Beifahrer Lucas, der sich unwohl fĂŒhlte. Aber wir haben sie gemeistert.“

Wussten Sie, dass…

… Peugeot 2017 seine SUV-Produktpalette auf dem peruanischen Markt in folgender Reihenfolge vorgestellt hat: Peugeot 2008, 3008 und 5008. Der Peugeot 3008 SUV hat einen enormen kommerziellen Erfolg. Im vierten Quartal 2017 wurde er zum bestverkauften Peugeot-Modell in Peru, noch vor dem Partner und dem 208.

Wie geht es weiter?

Die dritte Etappe der Rallye Dakar fĂŒhrt am Montag ĂŒber 502 Kilometer (davon 295 Kilometer WertungsprĂŒfung) von Pisco nach San Juan de Marcona. Die Herausforderung der Etappe liegt vor allem in den Offroadpassagen ĂŒber einem Salzsee und durch Canyons. Auch die Navigation wird auf dieser sehr schnellen PrĂŒfung entscheidend sein.

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