Mann, Marzipan und Meer: Mit dem MINI Cooper S 5-TĂŒrer nach LĂŒbeck

Bei einem Ausflug in die alte Hansestadt und an die OstseekĂŒste lassen sich historische StĂ€tten, SchauplĂ€tze der Weltliteratur und quirliges Strandleben entdecken.

Wenn es die Hamburger an den Ostseestrand zieht, dann können sie zunĂ€chst dem Wegweiser nach Berlin folgen. Die Autobahn 24 fĂŒhrt nicht nur in die Hauptstadt, sondern bildet auch die erste Etappe fĂŒr eine landschaftlich besonders reizvolle Strecke nach LĂŒbeck und von dort weiter ans Meer. Nach etwa 40 Kilometern Fahrt durch den Osten Schleswig-Holsteins wird es Zeit, von der neuzeitlichen Schnell- auf die Alte Salzstraße zu wechseln, vor allem hinter dem Lenkrad des MINI Cooper S 5-TĂŒrer (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,8 – 6,2 l/100 km gemĂ€ĂŸ WLTP, 6,5 – 6,3 l/100 km gemĂ€ĂŸ NEFZ; CO2-Emissionen kombiniert: 154 – 141 g/km gemĂ€ĂŸ WLTP, 149 – 144 g/km gemĂ€ĂŸ NEFZ), der seine markentypische AgilitĂ€t auf kurvigen Landstraßen viel besser zur Geltung bringen kann. Die historische Handelsroute gen Norden ist daher das ideale Terrain fĂŒr Fahrspaß auf dem Weg an die KĂŒste.

Cockpitanzeige und Zentralinstrument leuchten im Farbmodus „Sport“, das neugestaltete Sport-Lederlenkrad liegt perfekt in der Hand, und der Vierzylinder-Turbomotor mit 131 kW/178 PS reagiert spontan auf jede Bewegung des Gaspedals. So geht es flott vorbei an grĂŒnen Wiesen und satten Feldern durch die dĂŒnn besiedelte Landschaft nach Mölln, eine Kleinstadt im Kreis Herzogtum Lauenburg, umgeben von Seen und bekannt als Heimat von Till Eulenspiegel. Die literarische Figur geht auf einen umherstreifenden Schalk zurĂŒck, der angeblich im 14 Jahrhundert seine Mitmenschen mit allerlei Streichen neckte.

Inmitten von Seen liegt auch die zweite Station der Tour. Ratzeburg wird auch als Inselstadt bezeichnet. Ein paar Hundert Schritte, ganz gleich in welche Richtung, genĂŒgen, und schon steht der Besucher am Wasser. Sehenswert ist der Ratzeburger Dom, der zu Norddeutschlands Ă€ltesten romanischen Backsteinbauten zĂ€hlt. Gleich nebenan, in einem barocken Herrenhaus, residierten einst die mecklenburgischen Herzöge. Sportfans ist die Stadt durch den Ratzeburger Achter bekannt. Im örtlichen Ruderclub legte die Trainer-Legende Karl Adam den Grundstein fĂŒr den Deutschland-Achter, das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes, das seit den 1960er Jahren immer wieder große Erfolge bei olympischen Spielen und Weltmeisterschaften erzielte.

Am Seeufer entlang fĂŒhrt der Weg weiter gen LĂŒbeck. Auf der Fahrt durch die Grönauer Heide lassen sich auch die VorzĂŒge des neuen Adaptiven Fahrwerks im MINI Cooper S 5-TĂŒrer genießen. Eine frequenzselektive DĂ€mpfung sorgt jetzt fĂŒr eine optimierte Balance zwischen Sportlichkeit und Fahrkomfort. Das markentypische Gokart-Feeling ist in jeder Kurve spĂŒrbar. Zugleich gewĂ€hrleistet ein Zusatzventil die extrem schnelle Anpassung der DĂ€mpferkrĂ€fte, sodass die harmonischen Fahreigenschaften auch von Unebenheiten im Straßenbelag nicht gestört werden.

Nach gut 20 Kilometern ist die Hansestadt LĂŒbeck erreicht. Der erste Blick fĂ€llt auf das Holstentor. Das Wahrzeichen der Stadt steht ganz schön schief da. Reingehen lohnt sich trotzdem, denn es wird wohl noch weitere 700 Jahre schief stehen. Bei der „Königin der Hanse“, wie LĂŒbeck auch genannt wird, stellt sich ganz automatisch die Frage: was zuerst ansehen? Die Altstadt mit ihren schmalen Gassen? Die GĂ€nge mit den kleinen NebengebĂ€uden hinter den KaufmannshĂ€usern? Die prĂ€chtigen Kirchen? LĂŒbeck ist Teil des Unesco Weltkulturerbes und hat entsprechend viel zu bieten.

Idealer Ausgangspunkt fĂŒr die Erkundung der zwei Quadratkilometer großen Altstadtinsel ist der Markt am Rathaus. 300 Jahre haben die LĂŒbecker daran gebaut und letztendlich von der Gotik bis zur Renaissance mehrere Stilepochen vereint. Gleich nebenan befindet sich die Kathedrale Sankt Marien mit ihrem fast 40 Meter hohen Gewölbe, das fĂŒr Statiker immer noch ein kleines Wunder ist. Nach so viel Hochkultur rauscht der Zuckerspiegel schon mal in den Keller. Da hilft ein Besuch des MarzipangeschĂ€fts Niederegger, einem Spezialisten fĂŒr die sĂŒĂŸe Köstlichkeit. Hier gibt es Marzipan in allen nur erdenklichen Variationen zu entdecken. Als krĂ€ftigen Riegel, als Konfekt und auch als Eis. Und nicht zu vergessen, die Nuss-Sahnetorte mit Marzipandecke, fĂŒr die Feinschmecker manch weiten Weg auf sich nehmen. Falls hier schon die Entscheidung fĂŒr eine grĂ¶ĂŸere Anzahl an Mitbringseln gefallen sein sollte: Im GepĂ€ckraum des MINI Cooper S 5-TĂŒrer ist jede Menge Platz. Er fasst 278 Liter, wenn alle fĂŒnf SitzplĂ€tze genutzt werden, und lĂ€sst sich ansonsten auf bis zu 941 Liter erweitern.

Literarischen Genuss gibt es nur ein paar Schritte entfernt. „Meine Kindheit war gehegt und glĂŒcklich. Mit vier Geschwistern wuchs ich auf in einem eleganten Stadthause, das mein Vater sich und den Seinen erbaut hatte, und erfreute mich eines zweiten Heimes in dem alten Familienhaus aus dem 18. Jahrhundert, mit dem Spruche ‚Dominus providebit‘ am Rokoko-Giebel, welches meine Großmutter vĂ€terlicherseits allein bewohnte und das heute als ‚Buddenbrook-Haus‘ einen Gegenstand der Fremdenneugier bildet.“ So beschreibt Thomas Mann das Haus seiner Großeltern, das literarische Vorbild fĂŒr den 1901 erschienenen Roman Buddenbrooks. Die Geschichte spielt zu großen Teilen in einem „Haus in der Mengstraße“, das große Ähnlichkeiten mit dem Haus Mengstraße 4 in LĂŒbeck aufweist. Thomas Mann orientierte sich beim Schreiben seines Romans an der historischen Wirklichkeit, verwandelte sie aber in Dichtung. Nach einer wechselvollen Geschichte beherbergt das Buddenbrookhaus heute das Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum, eine Gedenk- und ForschungsstĂ€tte zu Ehren der beiden SchriftstellerbrĂŒder.

In LĂŒbeck finden sich auch die Spuren eines zweiten Literatur-NobelpreistrĂ€gers. GĂŒnter Grass lebte von 1986 bis zu seinem Tod im Jahr 2015 in der NĂ€he der Stadt und unterhielt in der LĂŒbecker Glockengießerstraße BĂŒro, Sekretariat und Archiv. Das GĂŒnter-Grass-Haus ist dem literarischen, malerischen und plastischen Schaffen des Schriftstellers gewidmet.

Und schließlich ist noch ein weiterer NobelpreistrĂ€ger Sohn der Stadt LĂŒbeck. Das Willy-Brandt-Haus ist ein Museum und eine GedenkstĂ€tte fĂŒr den in LĂŒbeck geborenen SPD-Politiker, Bundeskanzler und FriedensnobelpreistrĂ€ger. Die Ausstellung umfasst Abschnitte im Leben Willy Brandts – von Kindheit und Jugend in LĂŒbeck ĂŒber Flucht im Kutter und Exil bis zu seiner Zeit als Regierender BĂŒrgermeister in Berlin und seinem Engagement fĂŒr Frieden, Freiheit und Durchsetzung der Menschenrechte.

Letzte Station der Tour ist der LĂŒbecker Stadtteil TravemĂŒnde. Knapp 20 Kilometer vor den Toren der Hansestadt liegt das Seebad, dessen Geschichte bis ins Jahr 1800 zurĂŒckreicht und das seine Glanzzeit zur Belle Epoque hatte. An einigen Stellen ist noch der Hauch der Geschichte spĂŒrbar – oder ist es doch nur eine leichte Brise der Ostsee? Das alte Kurhaus beherbergt heute ein Wellness-Hotel, das einst in ganz Europa bekannte Spielcasino ist jetzt ein Luxushotel.

Neuer Glanz und quirliges Leben entwickeln sich auf der Halbinsel Priwall. Der Landzipfel gehört teilweise zu TravemĂŒnde, teils zu Mecklenburg-Vorpommern. Seit einigen Jahren wird die Gegend komplett umgekrempelt, direkt an der Trave, an der auch die Viermastbark „Passat“ liegt, entsteht ein neues Feriengebiet. Appartement-HĂ€user, Jachthafen, Boutiquen, CafĂ©s und Restaurants bilden das neue Gesicht der Halbinsel, die mit dem Naturschutzgebiet an der Pötenitzer Wiek und einigen schönen StrĂ€nden auch noch ruhige Ecken aufweist. Und wenn dann eine der großen Skandinavien-FĂ€hren von der Trave in die Ostsee fĂ€hrt, ist doch noch etwas von der großen weiten Welt spĂŒrbar.

ĂŒbermittelt durch die BMW Group

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