Frauen legen Wert auf Nachhaltigkeit – und finden Elektroauto-Fahrer sympathisch

Studie Frauen

Frauen ist Nachhaltigkeit wichtig. Auf die Frage, ob sie ihren Lebensstil als nachhaltig bezeichnen wĂŒrden, antworten 90 Prozent mit „ja“ oder „teilweise“.

  • ReprĂ€sentative Studie: Frauen ist ein Auto mit niedrigen CO2-Emissionen besonders wichtig, und sie haben großes Interesse an E-MobilitĂ€t
  • 38 Prozent der Frauen und 36 Prozent der MĂ€nner zeigen Sympathie fĂŒr Menschen, die Elektroautos fahren
  • Assoziiert werden damit Eigenschaften wie „rĂŒcksichtsvoll“, „aufgeschlossen“ und „intelligent“

Die vermeintlich „typisch“ weiblichen und mĂ€nnlichen Vorlieben und Verhaltensweisen beim Autofahren sind ein beliebtes GesprĂ€chsthema. Aber was ist dran, gerade in Zeiten, in denen es weniger um „Benzin im Blut“ als um umweltvertrĂ€glichen Fahrspaß geht? Dieser Frage ist eine im Auftrag von Kia durchgefĂŒhrte neue reprĂ€sentative Studie des Marktforschungsinstituts Innofact nachgegangen, fĂŒr die Ende November 2021 online 1.023 Autofahrerinnen und -fahrer aus ganz Deutschland zu den Themen ElektromobilitĂ€t und Nachhaltigkeit befragt wurden.

Wie die Untersuchung zeigt, ist Frauen Nachhaltigkeit generell noch wichtiger als MĂ€nnern. Auf die Frage, ob sie ihren Lebensstil als nachhaltig bezeichnen wĂŒrden, antworten zwar Befragte beiderlei Geschlechts zu ĂŒber 90 Prozent mit „ja“ oder „teilweise“. In der kleinen Minderheit, die mit einem klaren „nein“ antwortet, sind MĂ€nner aber (9,0 Prozent) mehr als doppelt so stark vertreten wie Frauen (3,9 Prozent). Noch deutlicher wird dieser Unterschied, wenn es ums Auto geht. 90,3 Prozent der Autofahrerinnen ist es „sehr wichtig“ oder „wichtig“, dass ein Fahrzeug niedrige oder auch gar keine CO2-Emissionen hat, bei den MĂ€nnern betrĂ€gt dieser Anteil nur 82,7 Prozent. Anders gesagt: Fast jeder fĂŒnfte Mann (17,3 Prozent) hĂ€lt den CO2-Ausstoß eines Autos fĂŒr „unwichtig“, bei den Frauen teilt nur jede Zehnte (9,7 Prozent) diese Auffassung.

Frauen schÀtzen an Stromern besonders die Ruhe, MÀnner die Beschleunigung
Bei der Frage, was fĂŒr Elektrofahrzeuge spricht, wird zwar geschlechtsĂŒbergreifend am hĂ€ufigsten deren Nachhaltigkeit genannt (49,6 Prozent), doch auch hier sind deutlich mehr Frauen (54,1 Prozent) davon ĂŒberzeugt als MĂ€nner (45,0 Prozent). Als wichtige VorzĂŒge von Stromern sehen alle Befragten zudem, dass man zu Hause „tanken“ kann (44,7 Prozent) und dass sie vor allem im Stadtverkehr sehr leise sind (35,9 Prozent). Eine noch grĂ¶ĂŸere Rolle spielt dieser niedrige GerĂ€uschpegel fĂŒr diejenigen Befragten, die schon mal ein Elektrofahrzeug gefahren oder darin mitgefahren sind. Auf die Frage, was sie dabei am meisten beeindruckt hat, nennen 75,3 Prozent der Frauen als erstes die Ruhe (MĂ€nner: 62,4 Prozent). Den MĂ€nnern dagegen imponiert die Beschleunigung noch mehr (64,1 Prozent). Sie belegt bei den Frauen Platz zwei (42,9 Prozent), gefolgt vom Komfort (31,8 Prozent) und der Einfachheit des Ladens (28,6 Prozent). Bei den Befragten mit E-MobilitĂ€tserfahrung waren die Frauen in der Minderheit: Nur jede Dritte (30,0 Prozent) ist schon in einem Elektroauto gefahren, von den MĂ€nnern schon fast die HĂ€lfte (48,1 Prozent). Das Interesse ist aber Ă€hnlich groß: 78,3 Prozent der Frauen, die bisher noch keine Gelegenheit dazu hatten, wĂŒrden gern mal einen Stromer ausprobieren (MĂ€nner: 81,4 Prozent).

Sympathien fĂŒr Elektroautofahrer bei JĂŒngeren besonders ausgeprĂ€gt
Die positive Beurteilung von Elektrofahrzeugen schlĂ€gt sich auch in der EinschĂ€tzung der Fahrerinnen und Fahrer nieder: 38,1 Prozent der Frauen und 36,1 Prozent der MĂ€nner finden Menschen, die Elektroautos fahren, sympathisch (gesamt: 37,1 Prozent). Von den 18- bis 29-JĂ€hrigen zeigt sogar fast jeder zweite Sympathie (45,9 Prozent). Keinen Unterschied zu Menschen, die andere Autos fahren, sehen 56,1 Prozent der Befragten. Und nur einer kleinen Minderheit sind Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos nicht sympathisch (6,7 Prozent; Frauen 6,0 / MĂ€nner 7,5 Prozent). Die Befragten mit Sympathie fĂŒr Menschen am Steuer eines Stromers schreiben diesen in erster Line die Eigenschaft „umweltbewusst“ zu (86,3 Prozent; Frauen 87,8 / MĂ€nner 84,8 Prozent). Besonders Frauen halten sie aber auch fĂŒr „rĂŒcksichtsvoll“ (50,5 Prozent; MĂ€nner 42,9 / gesamt 46,8 Prozent). Zu den weiteren Eigenschaften, die mit Fahrerinnen und Fahrern von Elektroautos assoziiert werden, gehören „aufgeschlossen“ (42,6 Prozent; Frauen 37,8 / MĂ€nner 47,8 Prozent) und „intelligent“ (37,1 Prozent; Frauen 31,6 / MĂ€nner 42,9 Prozent).

 

Das könnte Sie auch interessieren:

%d Bloggern gefÀllt das: