FahrtĂŒchtigkeit prĂŒfen: Mit Arzneimitteln sicher im Auto unterwegs

FahrtĂŒchtigkeit prĂŒfen

Arzneimittel einnehmen und hinters Steuer setzen – das kann mitunter gefĂ€hrlich werden. Denn sie können die FahrtĂŒchtigkeit einschrĂ€nken.

Berlin (ots) – Arzneimittel einnehmen und hinters Steuer setzen – das kann mitunter gefĂ€hrlich werden. Denn sie können die FahrtĂŒchtigkeit einschrĂ€nken. Warum vor der Fahrt ein Blick in die Packungsbeilage wichtig ist, und wann Sie einen Arzt konsultieren sollten, erklĂ€rt Dr. Matthias Wilken, Apotheker beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI).

“Lesen Sie unbedingt im Beipackzettel nach, ob Sie nach der Einnahme eines Arzneimittels am Straßenverkehr teilnehmen dĂŒrfen. Die Informationen finden Sie im Abschnitt ‘VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen’. Herkömmliche Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol sind meist kein Risiko-Faktor. PrĂŒfen Sie dennoch kritisch, ob Sie in der Lage sind, sicher ein Kraftfahrzeug zu fĂŒhren”, empfiehlt Dr. Wilken.

Besonders problematisch im Hinblick auf die FahrtĂŒchtigkeit sind Schlafmittel, die am Vortag eingenommen wurden. Hier kommt es auf die richtige Dosierung und den ausreichenden zeitlichen Abstand zwischen der Einnahme und der Teilnahme am Straßenverkehr an. Apotheker Dr. Wilken: “Je spĂ€ter die Einnahme von Schlafmitteln erfolgt, desto grĂ¶ĂŸer wird das Risiko, dass sich am nĂ€chsten Tag die MĂŒdigkeit noch auf Ihre Fahrtauglichkeit auswirken kann.”

Vorsicht ist auch geboten, wenn Sie im Akutfall oder als Chroniker mehrere verschreibungspflichtige Arzneimittel gleichzeitig einnehmen. Dann sollten Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker ĂŒber etwaige Auswirkungen auf die Fahrtauglichkeit sprechen. Kommen zusĂ€tzlich noch rezeptfreie Medikamente dazu, erwĂ€hnen Sie auch dies unbedingt. Es können nĂ€mlich Wechselwirkungen auftreten, die sich negativ auf Ihre ReaktionsfĂ€higkeit oder Konzentration auswirken”, sagt Dr. Wilken. “Bei Schwindel, Benommenheit und MĂŒdigkeit setzen Sie sich bitte auf keinen Fall hinters Steuer.”

Original-Content von: BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie, ĂŒbermittelt durch news aktuell

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