Der neue Ford Fiesta ST

Köln (ots)

  • Optional mit mechanischem Sperrdifferenzial fĂŒr angetriebene Vorderachse verfĂŒgbar
  • Patentierte Force Vectoring-Fahrwerksfedern ermöglichen noch direkteres Einlenken; auf Wunsch lieferbare Launch Control sorgt fĂŒr perfekte Rennstarts bei Track Days
  • 1,5 Liter großer EcoBoost-Dreizylinder leistet 147 kW (200 PS); innovative Zylinder-Deaktivierung verbessert die Verbrauchseffizienz um bis zu elf Prozent
  • Drei Fahrdynamik-Programme, die per Tastendruck ausgewĂ€hlt werden

Ein auf Wunsch verfĂŒgbares mechanisches Sperrdifferenzial fĂŒr die angetriebene Vorderachse, kraftadaptierende Fahrwerksfedern fĂŒr ein noch agileres Lenkverhalten und eine optionale Launch Control fĂŒr automatisierte Rennstrecken-Starts: Die neue, dritte Generation des Ford Fiesta ST ist ab sofort als Drei- oder FĂŒnftĂŒrer bestellbar (Einstiegspreis: 22.100 Euro), kommt im Juli auf den Markt, und setzt neue MaßstĂ€be im Segment der sportlichen Kompaktmodelle. Angetrieben von einem 1,5 Liter großen und akustisch ĂŒberaus eindrucksvollen EcoBoost-Dreizylinder-Turbomotor mit Benzin-Direkteinspritzung, sprintet der ST in 6,5 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit betrĂ€gt 232 km/h.

Mit der nĂ€chsten Ford Fiesta ST-Generation erreicht der Hersteller in dieser Klasse ein neues Niveau, was Fahrspaß, direkte RĂŒckmeldungen an den Fahrer und Dynamik in Verbindung mit uneingeschrĂ€nkter Alltagstauglichkeit betrifft. Dies verdankt der “ST” – er wird wie alle anderen Ford Fiesta-Versionen in Köln produziert – nicht zuletzt dem selektiven Fahrmodus-Schalter: Per Tastendruck kann der Fahrer zwischen drei Fahrdynamik-Programmen auswĂ€hlen: “Normal”, “Sport” und “Rennstrecke” – entsprechend Ă€ndert sich jeweils die Abstimmung des Motors, der Lenkung und der elektronischen StabilitĂ€tssysteme. Auch der Klang und die LautstĂ€rke des aktiven Klappenausspuffs wird angepasst.

Weitere Innovationen und Ausstattungs-Highlights des neuen, von europÀischen Ford Performance-Team entwickelten Ford Fiesta ST:

  • Die variable Zylinder-Steuerung fĂŒr den Dreizylinder sorgt fĂŒr eine nochmals verbesserte Kraftstoffeffizienz von bis zu elf Prozent
  • Das sprachsteuerbare Kommunikations- und Entertainmentsystem Ford SYNC 3 mit AppLink, die High-End-Audioanlage B&O PLAY sowie fortschrittliche Assistenzfunktionen wie Pre-Collision-Assist oder die adaptive Geschwindkeitsregelanlage

“Die Fahrer sportlicher Kompaktmodelle stellen große Erwartungen an ihr Auto”, betont Leo Roeks, Direktor Ford Performance Europa. “In die Entwicklung des neuen Ford Fiesta ST konnten wir viele Dinge einfließen lassen, die wir mit dem Ford Focus RS und dem Ford GT gelernt haben. Jetzt setzt der Ford Fiesta ST in seinem Segment neue MaßstĂ€be in puncto Fahrspaß und spricht mit seinem kehligen Dreizylinder-Motorklang exakt die Sprache echter ,Petrol-Heads’ – ganz gleich welcher NationalitĂ€t.”

Ford Fiesta ST optional mit mechanischer Differenzialsperre Ford bietet den neuen Fiesta ST erstmals mit einem auf Wunsch erhĂ€ltlichen Sperrdifferenzial fĂŒr die angetriebene Vorderachse an. Das mechanische System verbessert die Traktion und erleichtert insbesondere das Herausbeschleunigen aus Kurven, indem es ein Durchdrehen des entlasteten inneren Rads unterbindet und einen grĂ¶ĂŸeren Teil des Antriebsmoments zum kurvenĂ€ußeren Pendant leitet. Dabei kooperiert die Differentialsperre mit der elektronisch geregelten Torque Vectoring-Fahrdynamikregelung, die ĂŒber einen aktiven Bremseingriff am kurveninneren Rad die Lenk-AgilitĂ€t erhöht und einem Untersteuern entgegenwirkt. Das Zusammenspiel beider Systeme verleiht dem Ford Fiesta ST auf trockener und nasser Straße einen bislang kaum fĂŒr möglich gehaltenen Grip.

“Sportliche Autofahrer kennen den Effekt, dass sie aus Kurven nicht kraftvoll herausbeschleunigen können, weil das innere Antriebsrad durchdreht und die Motorleistung zumindest teilweise verpufft”, erlĂ€utert Roeks. “Wir haben das mechanische Differenzial und die Torque Vectoring-Regelung des neuen Ford Fiesta ST so gut aufeinander abgestimmt, dass sie perfekt ineinandergreifen und fĂŒr eine optimale Traktion sorgen, ohne das Antriebsmoment durch Bremseingriffe sinnlos zu verbrennen.”

Fahrwerkstechnologie mit innovativen Federn und DĂ€mpfern

An der Verbundlenker-Hinterachse des neuen Fiesta ST kommt die von Ford entwickelte und patentierte Vectoring Force-Technologie erstmals zum Einsatz. Sie basiert auf kaltgeformten Fahrwerksfedern mit richtungsgebundener Wicklung, die mit variierenden Durchmessern sowie asymmetrisch ausgelegten WindungsabstĂ€nden fĂŒr jede Fahrzeugseite prĂ€zise angepasst werden. Dies bedeutet: In Kurven kann das Fahrwerk grĂ¶ĂŸere QuerkrĂ€fte aufnehmen und sorgt so fĂŒr ein noch besseres Einlenkverhalten und fĂŒr noch agilere Richtungswechsel mit prĂ€zisen RĂŒckmeldungen – Eigenschaften, die sich ĂŒberaus positiv auf die Fahrdynamik auswirken, ohne dass dabei Nachteile in puncto Federungs- und Abrollkomfort hingenommen werden mĂŒssten. Ebenfalls von Vorteil: die Gewichtsersparnis von zehn Kilogramm gegenĂŒber konventionellen Achs-Anlenkungen.

Zugleich ermöglichen an der Hinterachse spezielle Einrohr-StoßdĂ€mpfer von Tenneco mit sogenannter RC1-Ventil-Technologie eine frequenzabhĂ€ngige DĂ€mpfung. An den VorderrĂ€dern setzt Ford auf Zweirohr-DĂ€mpfer. Das Ergebnis: nochmals reduzierte Nick- und Rollbewegungen der Karosserie in Verbindung mit einem unverĂ€ndert hohen Federungskomfort auch bei höheren Geschwindigkeiten. Insgesamt erreicht die Verbundlenker-Hinterachse des neuen Fiesta ST mit 1.400 Nm/deg die höchste Rollsteifigkeit aller Performance-Modelle von Ford.

Den betont sportlichen Charakter des neuen Ford Fiesta ST unterstreichen die spezielle Konstruktion der Achsschenkel an der Vorderachse sowie ĂŒppig dimensionierte Bremsen mit 278 Millimeter großen, innenbelĂŒften Scheiben vorne und 253-Millimeter-Scheiben hinten. Die Servolenkung erhĂ€lt die direkteste Übersetzung aller Performance-Fahrzeuge von Ford: Mit 12:1 ĂŒbertrifft sie jene des VorgĂ€ngermodells Fiesta ST 200 um 14 Prozent.

“Der Aufwand fĂŒr die Abstimmung des Ford Fiesta ST-Fahrwerks war dreimal so hoch wie ĂŒblich, aber die MĂŒhe hat sich gelohnt: Das Set-up liefert den Fahrspaß, den unsere Kunden zu Recht von einem ST-Modell erwarten, und kombiniert dies mit alltagstauglichen Komfort-Eigenschaften”, erlĂ€utert Roeks. “Dank hochmoderner StoßdĂ€mpfer-Technologie passt sich das Auto den Bedingungen selbst an – hochfrequent auftretenden Straßenunebenheiten bei Autobahngeschwindigkeit ebenso wie forciertem Tempo auf unebenen Landstraßen.”

Launch Control fĂŒr die ultimative Beschleunigung aus dem Stand

Speziell fĂŒr den Einsatz auf abgesperrten Strecken wurde die Launch Control des neuen Ford Fiesta ST entwickelt. Das optional erhĂ€ltliche System ermöglicht konstant schnelle Renn-Starts und lĂ€sst sich ĂŒber Bedienelemente des Lenkrads und das 4,2 Zoll große Display des InstrumententrĂ€gers steuern. EndgĂŒltig scharf geschaltet wird es, sobald der Fahrer im Stand Vollgas gibt – die Launch Control baut die notwendige Drehzahl automatisch auf und zeigt auf dem Monitor an, wenn der ST fĂŒr maximale Beschleunigung aus dem Stand bereit ist. Wird das Kupplungspedal dann gelöst, greifen das Elektronische Sicherheits- und StabilitĂ€tsprogramm (ESP), die elektronisch geregelte Traktionskontrolle (TCS), die Torque Vectoring-Kontrolle sowie die Aktive Lenkkontrolle (Torque Steer Compensation) ineinander und ermöglichen in AbhĂ€ngigkeit von den aktuellen Grip-VerhĂ€ltnissen den perfekten Start.

Drei per Schalter auswÀhlbare Fahrmodi

Der neue Ford Fiesta ST verfĂŒgt serienmĂ€ĂŸig ĂŒber drei Fahrdynamik-Programme, die der Fahrer per Fahrmodus-Schalter auswĂ€hlen kann:

  • Normal – in diesem Modus setzt der Ford Fiesta ST auf ein “ziviles” Mapping fĂŒr die Motorelektronik und die elektro-mechanische EPAS-Servolenkung. Das ESP ist ebenso aktiviert wie die Traktionskontrolle, die Klappe der aktiven Auspuffanlage bleibt im Stand geschlossen und öffnet sich bei der Fahrt in AbhĂ€ngigkeit von Drehzahl und Gaspedal-Stellung.
  • Sport – dank eines spitzeren Motor-Mappings reagiert der EcoBoost-Turbobenziner des Ford Fiesta ST spĂŒrbar direkter auf Gaspedalbefehle, auch die Lenkung spricht unmittelbarer an. Die Klappe der aktiven Auspuffanlage untermalt die dynamische Abstimmung mit einem kernigen Motor-Sound.
  • Rennstrecke – alle dynamischen Fahrzeugsysteme sind auf möglichst schnelle Rundenzeiten ausgelegt. Hierzu wird die Traktionskontrolle abgeschaltet. Im oberen Drehzahlbereich klingt die Auspuffanlage besonders kehlig.

Drei ESP-Optionen

Auch das Elektronische Sicherheits- und StabilitĂ€tsprogramm (ESP) wartet mit drei Optionen auf. Voll aktiviert bietet es auch ungeĂŒbten Fahrern und bei schwierigen StraßenverhĂ€ltnissen ein hohes Maß an Sicherheit und Schutz. In der sogenannten “Wide Slip”-Einstellung – konzipiert fĂŒr Routiniers am Lenkrad – greift es spĂ€ter ein und erlaubt eine dynamischere Fahrweise, bis die Regelsysteme einsetzen. FĂŒr den Einsatz auf der Rennstrecke (Modus: “Rennstrecke”) lĂ€sst sich das ESP auch komplett abschalten.

EcoBoost-Dreizylinder: mehr Leistung, mehr Möglichkeiten

Der neu entwickelte EcoBoost-Benziner mit drei Zylindern und 1,5 Liter Hubraum setzt auf hochmoderne Turbo-Technologie, zwei variabel steuerbare Ti-VCT-Nockenwellen, zwölf Ventile und eine besonders fortschrittliche Zylinder-Deaktivierung im Schub-Betrieb. Sie arbeitet Hand in Hand mit einer innovativen Kombination aus Hochdruck-Benzin-Direkteinspritzung und Einlasskanal-Einspritzung. Der hohe konstruktive Aufwand resultiert in einer deutlichen Verbesserung der Kraftstoffeffizienz und Senkung der CO2-Emissionen, die – so vorlĂ€ufige Messwerte von Ford – gegenĂŒber dem bisherigen Fiesta ST 200 einen Fortschritt von bis zu elf Prozent ermöglichen.

Der neue Ford Fiesta ST leistet 147 kW (200 PS) bei 6.000 Touren, das maximale Drehmoment von 290 Nm liegt konstant zwischen 1.600 und 4.000 U/min an. Der frontangetriebene Sportler beschleunigt in 6,5 Sekunden von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit stellt sich bei 232 km/h ein.

Ford bietet den neuen “ST” als Drei- und FĂŒnftĂŒrer an. Beide Karosserie-Varianten erhalten ein sportliches ST-Design und werden in den Lackierungen Frost-Weiß, Race-Rot, Iridium-Schwarz, Polar-Silber sowie Magnetic-Grau ausgeliefert. Hinzu kommen die Lackierungen Performance-Blau, eine komplett neue Metallic-Lackierung, und Blizzard-Grau, eine aufwendige Vier-Schicht-Lackierung.

Drei Ausstattungsvarianten

Der neue Ford Fiesta ST ist in drei Ausstattungsvarianten lieferbar: als “ST” (ab 22.100 Euro), als “ST mit Styling-Paket” (ab 22.600 Euro) und als “ST mit Leder-Exklusiv-Paket” (ab 25.100 Euro).

Bereits die “ST”-Version wartet mit einer umfangreichen Serienausstattung auf. So gehören zum Lieferumfang (Auswahl): Berganfahr-Assistent, Doppelrohr-Auspuffanlage, Fahrspur-Assistent inklusive Fahrspurhalte-Assistent, Ford Easy Fuel-Fehlbetankungsschutz, Ford SYNC 3 mit AppLink und 6,5-Zoll-Touchscreen, Geschwindigkeitsregelanlage inklusive Geschwindigkeitsbegrenzer, Intelligentes Sicherheitssystems IPS (unter anderem mit Front- und Seiten-Airbag fĂŒr Fahrer und Beifahrer sowie Kopf-Schulter-Airbags vorn und hinten), Nebelscheinwerfer inklusive statischem Abbiegelicht, Recaro-Sportsitze vorn, ST-Lederlenkrad im 3-Speichen-Design mit grauen ZiernĂ€hten, ST-Sportfahrwerk sowie LeichtmetallrĂ€der 7,5 J x 17 im 5×2-Speichen-Desigen in Flash Grey mit 205/45 R 17-Reifen.

Besonderen Musikgenuss ermöglicht das fĂŒr die höchste ST-Variante (“ST mit Leder-Exklusiv-Paket”) serienmĂ€ĂŸige B&O PLAY Premium-Soundsystem mit 670 Watt Ausgangsleistung und zehn Lautsprechern – fĂŒr die beiden anderen Ausstattungsvarianten ist das B&O PLAY Premium-Soundsystem auf Wunsch verfĂŒgbar.

“Wer wissen möchte, was Ford unter dem Begriff ,Sport Technologies’ versteht, sollte einmal den neuen Fiesta ST fahren”, unterstreicht Roeks. “Jede Performance-Funktion dieses Fahrzeugs hat dank unserer Innovationen einen weiteren Schritt nach vorne gemacht.”

* Kraftstoffverbrauch des neuen Ford Fiesta ST: Genaue Angaben werden rechtzeitig vor Verkaufsbeginn des neuen Modells bekannt gegeben.

1) Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren [VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008 in der jeweils geltenden Fassung] ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.

Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG: Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs hĂ€ngen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst. CO2 ist das fĂŒr die ErderwĂ€rmung hauptsĂ€chlich verantwortliche Treibhausgas. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ‘Leitfaden ĂŒber den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen’ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei http://www.dat.de/ unentgeltlich erhĂ€ltlich ist. FĂŒr weitere Informationen siehe Pkw-EnVKV-Verordnung.

Seit 1. September 2017 werden bestimmte Neufahrzeuge nach dem World Harmonised Light Vehicle Test Procedure (WLTP) gemĂ€ĂŸ (EU) 2017/1151 in der zuletzt geĂ€nderten Fassung homologiert. Beim WLTP handelt es sich um neues, realitĂ€tsnĂ€heres PrĂŒfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen. Ab dem 1. September 2018 ersetzt WLTP das aktuelle Testverfahren NEFZ (Neuer EuropĂ€ischer Fahrzyklus) komplett. WĂ€hrend der Auslaufphase des NEFZ werden Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen nach WLTP-Standards auf das NEFZ-Verfahren umgerechnet. Da sich einige Verfahren zur Bestimmung der Verbrauchs- und Emissionswerte verĂ€ndert haben, ergibt sich eine gewisse Abweichung zu bisherigen Angaben. D. h., ein und dasselbe Fahrzeug könnte unterschiedliche Werte bei Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen aufweisen.

Original-Content von: Ford-Werke GmbH, ĂŒbermittelt durch news aktuell

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