Blitzer messen falsch bei LED-Scheinwerfern

Blitzer messen falsch bei LED-Scheinwerfern

Zu Unrecht geblitzt? Messanlagen vom Typ “ES 3.0” sollen ungenaue Werte liefern, wenn sie Autos mit LED-Scheinwerfern ins Visier nehmen.

Berlin (ots) – Zu Unrecht geblitzt? Messanlagen vom Typ “ES 3.0” sollen ungenaue Werte liefern, wenn sie Autos mit LED-Scheinwerfern ins Visier nehmen. Laut “AutoBild” wurden bereist Verfahren eingestellt und Geldbußen reduziert. Betroffene können sich mit ihrem Bußgeldbescheid an die Berliner Coduka GmbH wenden. Das marktfĂŒhrende Legal Tech Unternehmen lĂ€sst VorwĂŒrfe ĂŒber seinen Service Geblitzt.de kostenfrei prĂŒfen.

An die 700 mobile und stationĂ€re Blitzer dieser Art sind hierzulande im Einsatz. Es dĂŒrften also zahlreiche Verkehrsteilnehmer involviert sein. Und wie genau stellt sich die Problematik dar? Um korrekt zu messen, muss die Helligkeit stets gleich bleiben. Das ist bei LED-Scheinwerfern nicht der Fall, denn hier wird das Licht in kurzen Intervallen immer wieder an- und ausgeschaltet.

Als GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Coduka weiß Jan Ginhold: “Gerade in der dunklen Jahreszeit tritt dieses Problem hĂ€ufiger zu Tage, da viele Fahrer aus SicherheitsgrĂŒnden die Tagfahrlicht-LEDs eingeschaltet haben. Werden Sie dabei von einem “ES 3.0″ geblitzt, können die ermittelten Daten durchaus Grundlage fĂŒr eine erfolgreiche Anfechtung der VorwĂŒrfe sein.”

Auch wenn der Hersteller die Problematik von sich weist, steht die Einsatztauglichkeit des “ES 3.0” auf dem PrĂŒfstand. Als der Blitzer 2006 zuglassen wurde, gab es nĂ€mlich noch gar keine Serienfahrzeuge mit gepulstem LED-Licht. “Hier mĂŒssen die Gerichte im Einzelfall prĂŒfen, ob mögliche Sanktionen wie Bußgelder, Punkte in Flensburg und Fahrverbote rechtens sind”, so Ginhold weiter.

Die Coduka GmbH arbeitet fĂŒr die ÜberprĂŒfung der VorwĂŒrfe eng zusammen mit zwei großen Anwaltskanzleien, deren VerkehrsrechtsanwĂ€lte bundesweit vertreten sind. Die Zahlen können sich sehen lassen. TĂ€glich erreicht das Geblitzt.de-Team eine Flut von Anfragen. 12 % der betreuten FĂ€lle werden eingestellt, bei weiteren 35 % besteht die Möglichkeit einer Strafreduzierung.

Und wie finanziert sich das kostenfreie GeschÀftsmodell? Durch die Erlöse aus Lizenzen einer selbst entwickelten Software, mit der die AnwÀlte ihre FÀlle deutlich effizienter bearbeiten können. Somit leistet die Coduka GmbH aufgrund des Einsatzes von Legal-Tech-Lösungen Pionierarbeit auf dem Gebiet der Prozessfinanzierung.

Original-Content von: CODUKA GmbH, ĂŒbermittelt durch news aktuell

%d Bloggern gefÀllt das: