BMW Group VersuchstrĂ€ger „Power BEV“: #NEXTGen19

BMW Power BEV

Mit dem „Power BEV“ zeigt die BMW Group im Rahmen der #NEXTGen einen VersuchstrĂ€ger, der das technisch Machbare auslotet.

MĂŒnchen – Mit dem „Power BEV“ zeigt die BMW Group im Rahmen der #NEXTGen einen VersuchstrĂ€ger, der das technisch Machbare auslotet. Das Fahrzeug verfĂŒgt ĂŒber drei E-Maschinen der fĂŒnften E-Antriebsgeneration. Insgesamt verfĂŒgt es so ĂŒber eine maximale Systemleistung von ĂŒber 530 kW/720 PS. So angetrieben kann es von 0 auf 100 km/h in deutlich unter 3 Sekunden beschleunigen.

Ziel bei der Entwicklung dieses Fahrzeugs war es, einen VersuchstrÀger aufzubauen, der nicht nur lÀngsdynamisch, sondern auch querdynamisch beeindruckend fÀhrt. Wie ein typischer BMW sollte er also nicht nur geradeaus schnell sein, sondern auch bei dynamischer Kurvenfahrt Freude bereiten. Hier haben Fahrwerks-Entwicklung und Antriebs-Entwicklung besonders eng Hand in Hand gearbeitet, um das Maximum an Performance zu ermöglichen.

Entscheidend fĂŒr die fahrdynamischen QualitĂ€ten des Fahrzeugs ist der Umstand, dass die beiden E-Maschinen an der Hinterachse getrennt ansteuerbar sind. So ist ein E-Torque-Vectoring darstellbar, das auch bei hochdynamischen Fahrmanövern möglichst viel Antriebsleistung in Vortrieb umsetzen kann. Der Effekt ist wirksamer und feinfĂŒhliger als bei einem Sperrdifferenzial, weil aktiv gezielte Eingriffe in jeder Fahrsituation möglich sind, wĂ€hrend ein Sperrdifferenzial immer auf einen Drehzahlunterschied an den AntriebsrĂ€dern reagiert.

Beim Antrieb handelt es sich um drei Antriebseinheiten der fĂŒnften Generation bei denen jeweils eine E-Maschine mit der dazugehörigen Leistungselektronik und dem Abtrieb in einem gemeinsamen GehĂ€use untergebracht sind. Eine ist an der Vorderachse eingebaut, zwei an der Hinterachse – ausgefĂŒhrt als Doppel-Antriebseinheit. Neben der Leistung ist bei dieser Generation bemerkenswert, dass sie völlig ohne seltene Erden auskommt. Erstmals in Serie geht eine solche E-Maschine mit dem BMW iX3 – wohlgemerkt eine pro Fahrzeug.

Als Basis fĂŒr den VersuchstrĂ€ger Power BEV diente ein aktuelles Serien-Fahrzeug der BMW 5er Reihe. Die Integration eines solchen Antriebs-Systems in ein Serien-Fahrzeug ist eine wesentliche Ingenieurs-Leistung. So blieb bei diesem Fahrzeug der gesamte Fahrgastraum vollstĂ€ndig ohne EinschrĂ€nkungen erhalten. Dies erleichtert deutlich die Beurteilung des Antriebskonzepts im Vergleich mit anderen. Die Ingenieure konnten so auch noch besser analysieren, welche Möglichkeiten zwei getrennt ansteuerbare E-Maschinen an der Hinterachse mit E-Torque-Vectoring eröffnen.

Das bietet die Möglichkeit, fĂŒr zukĂŒnftige Serien-Fahrzeug-Projekte die jeweils passende Technologie zu wĂ€hlen. So ist es auch in Zukunft möglich dem Kunden die jeweils passende Technologie im jeweiligen Fahrzeugkonzept zur VerfĂŒgung zu stellen.

ĂŒbermittelt durch die BMW Group

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