Bentley Motors erhĂ€lt als erstes Unternehmen „Net Zero Plastic to Nature“-Zertifizierung

Bentley Motors erhĂ€lt als erstes Unternehmen „Net Zero Plastic to Nature“-Zertifizierung von South Pole

Bentley ließ seine branchenfĂŒhrende Initiative zur Bewertung, Reduktion und Verringerung seines weltweiten Verpackungsaufkommens durch die unabhĂ€ngigen Fachleute der Schweizer Organisation South Pole analysieren.

Bei dieser grĂŒndlichen Bewertung wurden alle Aspekte berĂŒcksichtigt – von den Makroplastik-Funktionsverpackungen in Logistik und Fertigung bis zur spĂ€teren Entsorgung von Kunststoffschutzelementen in AutohĂ€usern weltweit. Ebenfalls berĂŒcksichtigt wurden Mikroplastikemissionen durch Reifenabrieb in der Logistik und wĂ€hrend des Produktlebenszyklus. Insgesamt ergab sich ein Kunststoff-Fußabdruck von 165,4 Tonnen.

Das Audit ergab, dass der ĂŒberwiegende Teil des PlastikmĂŒlls bereits ordnungsgemĂ€ĂŸ recycelt wird. DarĂŒber hinaus gab South Pole Empfehlungen zu regionalen Verbesserungen, um auch fĂŒr die geringe Menge an unverarbeitetem PlastikmĂŒll, die beim Audit gefunden wurde, noch Lösungen zu finden.

Um den „Net Zero Plastic to Nature“-Status zu erringen, investierte Bentley in zertifizierte Einheiten zur UnterstĂŒtzung von zwei South Pole-Projekten zur Entwicklung einer spezialisierten PlastikmĂŒllsammel- und recyclinginfrastruktur, nĂ€mlich Neela Saga in Indien und Second Life in Thailand. Damit ist sichergestellt, dass die gesamte Menge an unverarbeitetem PlastikmĂŒll, die beim Audit 2021 gefunden wurde, nun wirksam kompensiert wird.

Dazu Peter Bosch, Vorstandsmitglied fĂŒr die Fertigung bei Bentley Motors: „Unsere BemĂŒhungen um eine plastikfreie Zukunft sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Beyond100-Strategie, und diese wegweisende Kooperation mit South Pole hat uns durch die PrĂŒfung unserer Logistikwertschöpfungskette in allen ihren Aspekten geholfen, die Wirkung der Maßnahmen zu evaluieren, die wir fĂŒr Kunststoffreduktion und Kunststoffrecycling an unserem Standort ergriffen haben. Von den Luftpolsterfolien und Schaumstoffen zur Verpackung angelieferter Teile bis zuKarosserieabdeckungenund Schrumpffolien fĂŒr den Fahrzeugschutz sowie bei Aftersales-Materialien haben wir nichts unversucht gelassen und konnten in der Tat schnelle und wirksame VerĂ€nderungen realisieren.

Beispielsweise haben wir die Zahl von Kunststoffschutzelementen bei ausgelieferten Produkten von 13 auf sechs reduziert. Durch den Verzicht auf unnötige Elemente wie Rad- und Wischblattabdeckungen aus Vinyl, sparen wir bei ausgelieferten Produkten 12 Tonnen Kunststoffverpackungen pro Jahr ein – und darĂŒber hinaus sorgen wir dafĂŒr, dass Kunststoffverpackungen, soweit sie notwendig sind, damit unsere Fahrzeuge in makellosem Zustand ankommen, möglichst klein und leicht ausfallen und nur geringe CO2-Auswirkungen haben.

Durch weitere Maßnahmen wie den Verzicht auf unnötige Verpackungen fĂŒr Teile, die innerhalb unseres Standorts bewegt werden, konnten wir SchrumpffolienabfĂ€lle um 86 % reduzieren. Selbst die KunststoffbĂ€nder zur Befestigung von Produkten auf Paletten kamen auf den PrĂŒfstand. Wir haben Ersatzmaterialien aus Karton getestet, um zu prĂŒfen, ob diese genauso leistungsfĂ€hig sind. Außerdem haben wir erkannt, dass die Eingangslogistik ganz wesentlich zum Verpackungsaufkommen beitrĂ€gt. Daher arbeiten wir nun eng mit unseren Zulieferern zusammen, um Verpackungen fĂŒr angelieferte Teile zu reduzieren – und schaffen Möglichkeiten fĂŒr die BeschĂ€ftigten, Verpackungsmaterial am Standort schnell und effektiv wiederzuverwenden.

Dieser Prozess hat uns als Weltmarke geholfen, eine umfassendere Sicht und Kenntnis unseres Fußabdrucks in unseren Regionen zu gewinnen, und wir verfolgen mit großem Interesse den Fortschritt der beiden PlastikmĂŒll- und Recyclingprojekte, die wir in Thailand und Indien unterstĂŒtzen. Unser nĂ€chster Schritt besteht darin, nun weitere Aspekte unserer GeschĂ€ftstĂ€tigkeit in den Blick zu nehmen.“

Mit seiner im Jahr 2020 angekĂŒndigten, bahnbrechenden Beyond100-Strategie zielt Bentley auf eine fĂŒhrende Position in nachhaltiger MobilitĂ€t ab und will sich in allen Aspekten seiner GeschĂ€ftstĂ€tigkeit neu erfinden. Ziel ist eine umfassende KohlenstoffneutralitĂ€t bis 2030. Danach soll der Firmensitz in Crewe sogar klimapositiv sein.

South Pole wurde 2006 gegrĂŒndet und unterstĂŒtzt Organisationen weltweit bei der Entwicklung umfassender Programme und Strategien zur Emissionsreduzierung mit dem Ziel, Klimaschutzmaßnahmen langfristig in GeschĂ€ftschancen umzumĂŒnzen. South Pole orientiert sich am Pariser Klimaabkommen und den Nachhaltigkeitszielen der UN.

ĂŒbermittelt durch Audi

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