VW-Dieselbesitzer mĂŒssen handeln, bevor es zu spĂ€t ist

Viele GeschÀdigte haben mit ihrem VW-Diesel ein hohes Verlustrisiko, wenn sie weiter nur abwarten. Die Zeit lÀuft ab und das Erwachen wird bitter sein.

Berlin (ots) – Schon jetzt ist absehbar, dass ab 2020 Wiederverkaufswerte massiv einbrechen werden. Klagen von Betroffenen sind noch bis zum 31. Dezember 2019 möglich. Klagen können auch diejenigen, die ihren Diesel bereits verkauft haben. Die Berliner Online-Klageplattform toga.legal ermöglicht nun Klagen ohne Kostenrisiko.

Seitdem der Abgasbetrug von Volkswagen bekannt wurde, steht der Konzern unter dem Druck der Behörden und sieht sich enormen Schadensersatzforderungen von DieselkĂ€ufern gegenĂŒber. In Deutschland allein sind 2,6 Millionen Diesel mit der illegalen Abschaltvorrichtung ausgerĂŒstet. Dennoch verweigert VW bisher jede Verantwortung gegenĂŒber den Verbrauchern. Noch verwunderlicher ist, dass ĂŒber 2 Millionen berechtigte VW-Besitzer gerichtlich ĂŒberhaupt nichts gegen den Hersteller unternommen haben. Diese AnsprĂŒche drohen am 31. Dezember 2019 zu verjĂ€hren.

Wer seine AnsprĂŒche vor diesem Stichtag nicht geltend macht, verliert sie, so die vorherrschende Meinung. Hinzu kommt ein weiterer Effekt: Ab Januar 2020, also nach Ablauf der VerjĂ€hrungsfrist, werden auch die Wiederverkaufswerte fĂŒr betroffene Dieselfahrzeuge massiv einbrechen. Nach Erhebungen der Uni Regensburg haben bisher nur rund 100.000 Kunden auf Schadensersatz geklagt. Das klingt zunĂ€chst nach einer großen Menge, tatsĂ€chlich sind es aber weniger als 4 Prozent der GeschĂ€digten!

Deutsche Gerichte wenden sich immer öfter gegen Volkswagen

Ratsam ist es, vor dem 31. Dezember einen Anwalt mit der Einreichung einer Klage zu beauftragen. Die Chancen auf Erfolg sind hoch. In ĂŒber 90 Prozent der FĂ€lle wurde zugunsten der KlĂ€ger entschieden oder ein Vergleich geschlossen. Das zeigt auch die bundesweite Auswertung des Regensburger Jura-Professors Michael Heese. Sie ergab, dass VW an 96 der insgesamt 115 deutschen Landgerichte zum Ersatz des Schadens verurteilt wurde. Auch die Oberlandesgerichte stellen sich ĂŒberwiegend auf die Seite der Betroffenen.

Fast durchweg beruht die Schadensersatzforderung darauf, dass Volkswagen die KĂ€ufer sittenwidrig vorsĂ€tzlich geschĂ€digt hat, denn das Unternehmen wusste ja von der illegalen Abschaltvorrichtung. Das wurde vom Kraftfahrtbundesamt in einem Gutachten bestĂ€tigt. Oft kann durch eine Einzelklage ein Schadenersatzanspruch in 10-12 Monaten durchgesetzt werden, meist sogar mit einem Schadenszins. Im Vergleich dazu plant Volkswagen fĂŒr die Musterfeststellungsklage der Verbraucherzentrale eine Dauer von etwa 4 Jahren. Danach sind die Fahrzeuge so gut wie nichts mehr wert, denn die Gerichte ziehen in den Schadenersatzverfahren fast alle eine NutzungsentschĂ€digung ab.

Kein Kostenrisiko durch Prozessfinanzierung

Warum klagen also trotz dieser guten Aussichten so wenige GeschĂ€digte? Das grĂ¶ĂŸte Problem sind sicherlich die Klagekosten. Sie sind in Deutschland recht hoch und ein Teil davon ist gleich bei Einreichung beim zustĂ€ndigen Gericht zu hinterlegen. Dazu addieren sich die Kosten des Anwalts und schnell sind 2.000 Euro erreicht. Diese EinstiegshĂŒrde kennt VW und rechnet mit der Angst der Kunden vor gerichtlichen Verfahren. Diese Angst ist aber im Diesel-Abgasskandal derzeit unbegrĂŒndet. Es gibt sehr gĂŒnstige Finanzierungen fĂŒr Einzelverfahren gegen den Hersteller. Diese ermöglichen eine Klage komplett ohne Kostenrisiko. Onlineplattformen wie die neue Klageplattform toga bieten fĂŒr qualifizierte Fahrzeuge eine Vollabsicherung der Klagekosten. Betroffene geben bequem ihre Daten ein, bekommen eine Deckungszusage und werden mit erfahrenen AnwĂ€lten versorgt. Wer will, kann aber auch mit eigenen AnwĂ€lten zusammenarbeiten. Es genĂŒgt die Beantwortung einiger Fragen. toga bietet sogar 100 Euro PrĂ€mie fĂŒr jeden Dieselfahrer, der ĂŒber www.toga.legal eine Klage finanziert.

Viele GeschÀdigte haben mit ihrem VW-Diesel ein hohes Verlustrisiko, wenn sie weiter nur abwarten. Die Zeit lÀuft ab und das Erwachen wird bitter sein.

Original-Content von: toga, ĂŒbermittelt durch news aktuell

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