VerÀnderungen am BMW M4 DTM versprechen noch mehr Spannung

MĂŒnchen. Bei BMW Motorsport in MĂŒnchen (GER) laufen die Vorbereitungen fĂŒr die DTM-Saison 2018, die am 5. Mai in Hockenheim (GER) beginnt, auf Hochtouren. In der Winterpause haben die BMW Ingenieure den BMW M4 DTM nach den Vorgaben des neuen technischen Reglements ĂŒberarbeitet. Dabei stand vor allem die Aerodynamik der Fahrzeuge im Vordergrund. Die VerĂ€nderungen folgen dem Motto „weniger ist mehr“: Der Abtrieb wurde um circa ein Drittel reduziert. Als Resultat stehen die Fahrer nun noch mehr im Vordergrund . 

Einige Modifikationen fallen auf den ersten Blick ins Auge. So wurde der Seitenkanal am BMW M4 DTM vereinfacht und die Seitenplatte im Bereich unterhalb der TĂŒren entfernt. An der Front des Fahrzeugs kommt auf jeder Seite kĂŒnftig nur ein so genannter „Aero-Flick“ zum Einsatz – und dieser ist auch noch kleiner als seine Pendants aus der Vorsaison. Entsprechend haben die Ingenieure auch die FrontschĂŒrze angepasst. Die Basisgeometrie des Hecks ist erhalten geblieben, es gab allerdings auch dort einige Detail-Vereinfachungen in punkto Aerodynamik. Das Gesamt-Ergebnis: deutlich weniger Abtrieb und ein verringerter Luftwiderstand, der je nach Strecke zu höheren Top-Speed-Werten fĂŒhren wird.

Unter der Motorhaube des BMW M4 DTM entfĂ€llt 2018 das dritte Element an der Vorderachse. Somit gibt es nur noch vier konventionelle Seitenfedern, eine pro Rad. Der BMW M4 DTM wird sich deshalb 2018 beim Bremsen mehr bewegen. In Kombination mit den Aero-Anpassungen rĂŒckt damit die Fahrzeugbeherrschung der Piloten kĂŒnftig noch mehr in den Mittelpunkt. Der geringere Abtrieb fĂŒhrt dazu, dass die Fahrer frĂŒher bremsen mĂŒssen und am Kurvenausgang erst spĂ€ter wieder beschleunigen können. Sie mĂŒssen also in den Kurven lĂ€nger am Lenkrad „arbeiten“, ehe sie wieder Vollgas geben.

WĂ€hrend am V8-Motor selbst keine Modifikationen vorgenommen werden durften, konnten die BMW Motorsport Ingenieure im Bereich Antriebs dennoch Verbesserungen erzielen. So wurde gemeinsam mit Premium Technology Partner Shell die Ölnutzung weiter optimiert.

„Ich bin gespannt darauf, mit dem BMW M4 DTM des Jahrgangs 2018 auf die Strecke zu gehen“, sagt BMW DTM-Fahrer Bruno Spengler. „Je weniger Abtrieb ein Rennwagen hat, desto anspruchsvoller ist es, ihn am Limit zu bewegen. FĂŒr die Ingenieure wird es spannend, das optimale Set-up zu finden. Der mechanische Grip des Fahrzeugs wird wichtiger sein denn je.“

ĂŒbermittelt durch die BMW Group

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