SEAT senkt seinen ökologischen Fußabdruck um 35,5 Prozent

SEAT senkt seinen ökologischen Fußabdruck um 35,5 Prozent

SEAT senkt seinen ökologischen Fußabdruck um 35,5 Prozent

GrĂ¶ĂŸte Solaranlage der europĂ€ischen Autoindustrie

Eine der bedeutendsten Umweltinitiativen ist das Projekt „SEAT al Sol“. Hierbei handelt es sich um die grĂ¶ĂŸte Solaranlage der europĂ€ischen Automobilindustrie. Mit insgesamt 53.000 Solarpanels ist sie zugleich auch eine der grĂ¶ĂŸten der Welt. Sie erstreckt sich ĂŒber ein Areal von 276.000 Quadratmetern, das entspricht etwa 40 Fußballfeldern, und erzeugt pro Jahr 17 Millionen Kilowattstunden Strom.

Zu den aktuellsten Umweltinitiativen bei SEAT gehören außerdem eine Anlage zur RĂŒckgewinnung der von den Trockenöfen abgegebenen Energie und ein Straßenbelag, der Schadstoffe um 40 Prozent reduzieren kann.

Effizientere Schornsteine

SEAT möchte seinen Gasverbrauch fĂŒr Heizwasser pro Jahr um 11,7 Gigawattstunden reduzieren und hat zu diesem Zweck eine neue Anlage zur RĂŒckgewinnung der von den Trockenöfen fĂŒr die Karosserien abgegebenen Energie in Betrieb genommen. Durch die in den Schornsteinen aufsteigende Heißluft wird ein Wasserkreislauf geheizt, der spĂ€ter fĂŒr die Lackierprozesse verwendet wird.

Auf diese Weise kann ein Großteil der per AbwĂ€rme freigesetzten Energie wiederverwendet werden, und das Wasser muss nicht mehr zusĂ€tzlich aufgeheizt werden. Durch diese Initiative wird pro Jahr der CO2-Ausstoß um 2.400 Tonnen verringert.

Saubere Luft dank speziellem Straßenbelag

Um die LuftqualitĂ€t im Werk Martorell zu verbessern, hat SEAT zudem mit der Verlegung eines photokatalytischen Straßenbelags begonnen. Der Belag besteht aus Pflastersteinen, die mit Titandioxid beschichtet sind. Die erstaunliche Eigenschaft dieses Elements ist, dass es beim gleichzeitigen Kontakt mit Schadstoffen, Licht und Sauerstoff eine chemische Reaktion auslöst, die Schadstoffe in der Luft eliminiert (Stickoxide) und sie in wasserlösliche Nitrate umwandelt. Auf diese Weise hat der Belag eine dekontaminierende, selbstreinigende und keimtötende Wirkung.

In einer ersten Projektphase wird der Straßenbelag im technischen Zentrum von SEAT verlegt. Die 4.000 Quadratmeter photokatalytischer Straßenbelag sollen die Verschmutzung um 40 Prozent verringern. Die Pflastersteine mit Reinigungsfunktion werden anschließend auf den Fußwegen innerhalb des Komplexes auf einer GesamtflĂ€che von 26.000 Quadratmeter verlegt (wodurch jĂ€hrlich 5,2 Tonnen Stickoxid eingespart werden sollen). DarĂŒber hinaus untersucht das Unternehmen die Anwendung von Lacken mit denselben Dekontaminationseigenschaften auf den 147.000 Quadratmeter umfassenden AußenwĂ€nden der WerkstĂ€tten.

Bewahrung von BiodiversitÀt

SEAT hat sich außerdem fĂŒr die Einrichtung eines botanischen Gartens im Park Can Casas in Martorell stark gemacht und 80 BĂ€ume verschiedener heimischer Arten gepflanzt sowie SchutzrĂ€ume fĂŒr den Mittelmeer-Laubfrosch Hyla Meridionalis geschaffen. Das Projekt bietet auch die Möglichkeit, die einzigartige Flora und Fauna des Parks mittels eines QR-Codes zu identifizieren.

Großer Umbruch fĂ€ngt im Kleinen an: Mitarbeiter sammeln Speiseöl

Und noch ein weiteres Pilotprojekt befindet sich derzeit bei SEAT Components in der Erprobung, das möglicherweise den Grundstein fĂŒr eine wegweisende Initiative legen wird: Die durch einheimisches Speiseöl verursachten Umweltprobleme haben das Unternehmen zur Initiierung des „Claki“-Projekts veranlasst. Um die Umwelt besser vor der Verschmutzung durch in den Wasserkreislauf eingeleitetes Speiseöl zu schĂŒtzen, haben alle Mitarbeiter einen BehĂ€lter erhalten, in dem sie zuhause benutztes Speiseöl sammeln und mit zur Arbeit bringen können. Dort wird das Öl in ein Fass geschĂŒttet und gesammelt. Die Mitarbeiter erhalten dann einen neuen BehĂ€lter, den sie wieder mit nach Hause nehmen können.

Der gesamte Prozess beinhaltet das Entleeren des Fasses, den Transport der BehĂ€lter sowie ihre Handhabung, Reinigung und RĂŒckgabe. Auf diese Weise ist ein Projekt entstanden, das nicht nur erzieherische Wirkung hat, sondern auch die Umwelt schĂŒtzt und ArbeitsplĂ€tze schafft.

ĂŒbermittelt durch SEAT

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