Renault prÀsentiert neuen Mégane R.S. und vernetztes Concept Car Symbioz

Renault prÀsentiert auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt die neue Generation des Mégane R.S. Dank des komplett neu entwickelten 1,8-Liter-Turbobenziners mit 205 kW/280 PS bietet der Newcomer nochmals gesteigerte Fahrleistungen. Einzigartig im Segment der Kompaktsportler ist die dynamische Allradlenkung 4CONTROL. Weitere IAA-Neuheit von Renault ist das Concept Car Symbioz. Mit ihm demonstriert Renault, wie autonome, vernetzte und elektrische MobilitÀt im Jahr 2030 aussehen könnte. Die Besonderheit: die Studie ist integraler und funktionaler Bestandteil eines futuristischen Konzepthauses, das ebenfalls in Frankfurt zu sehen ist.

Das Design des neuen MĂ©gane R.S. prĂ€sentiert sich ausdrucksstark und kraftvoll. Dank der Zunahme der Spurbreite um 6,0 Zentimeter vorne und 4,5 Zentimeter hinten im Vergleich zum MĂ©gane GT signalisiert der Kompaktsportler schon im Stand Dynamik. Groß dimensionierte RĂ€der im 18- und 19-Zoll-Format und verbreiterte KotflĂŒgel unterstreichen den athletischen Charakter.

Zu den charakteristischen Merkmalen des FĂŒnftĂŒrers zĂ€hlt außerdem der individuelle KĂŒhlergrill mit Wabenmuster. Hinzu kommen die breiten Frischluftöffnungen in der FrontschĂŒrze, welche die Breite des Fahrzeugs betonen und eine erhöhte Luftzufuhr fĂŒr die KĂŒhlung des leistungsstarken Turbomotors ermöglichen. Die Öffnungen werden von einem Luftleitblech in Gun Metal Grey getrennt, dessen Design sich an die FrontflĂŒgel von Formel 1-Rennwagen anlehnt.

Ausdrucksstarke Lichtsignatur

In die FrontschĂŒrze integriert sind wie bereits beim Clio R.S. die weit außen liegenden, aus jeweils drei Modulen bestehenden LED-Zusatzscheinwerfer R.S. Vision im Zielflaggendesign. Die Multi-Reflektoren-Technologie vereint in sich die Funktionen von Nebelscheinwerfern, Kurvenlicht, Fernlicht und Positionslicht. Als weiteres Novum sind in die LED-Tagfahrlichter in Form eines asymmetrischen „C“ erstmals bei einem Renault Modell die Blinker integriert.

Die Seitenansicht prĂ€gen verbreiterte Seitenschweller, eine schwarze Leiste am unteren Fahrzeugrand und Luftauslassöffnungen hinter den vorderen RadhĂ€usern. Diese haben auch eine aerodynamische Funktion, denn sie neutralisieren die Turbulenzen, die durch die Verbreiterung der RadlĂ€ufe entstehen. Die Leitelemente lenken den Luftstrom gezielt an den Fahrzeugflanken entlang. Bestimmendes Element am Heck ist der große Diffusor zur Steigerung des Anpressdrucks. In den Diffusor integriert sind zwei zentral positionierte Auspuffendrohre in einer trapezförmigen Blende. Die Bodenhaftung steigert ebenfalls der neu gestaltete Dachspoiler. Anders als bei MĂ©gane und MĂ©gane GT, sind seine Seitenteile in Wagenfarbe gehalten. Die Heckklappe ziert das neue Markenemblem von Renault Sport.

Markanter Auftritt in Tonic-Orange

Den markanten Auftritt des MĂ©gane R.S. steigert die neue Karosserielackierung Tonic-Orange. Sie harmoniert mit dem in Carbongrau gehaltenen Cockpit mit roten ZiernĂ€hten. Fahrer und Beifahrer sitzen auf Sportsitzen mit integrierten KopfstĂŒtzen in Alcantara. Spezielle Pedale und der eigenstĂ€ndige Schalthebel vervollstĂ€ndigen die sportliche AtmosphĂ€re im Innenraum.

Zwei Fahrwerke stehen zur Wahl

Renault Sport bietet auch fĂŒr den MĂ©gane R.S. wieder zwei Fahrwerke an:

  • das serienmĂ€ĂŸige Sportfahrwerk mit straffer, aber komfortabler Feder-DĂ€mpfer-Abstimmung
  • das nochmals steifere Cup-Fahrwerk fĂŒr schnelle Rundenzeiten auf der Rennstrecke. Zur Steigerung der LenkprĂ€zision verfĂŒgt es zusĂ€tzlich ĂŒber ein neues Sperrdifferenzial mit limitiertem Schlupf an der Vorderachse. Verliert bei sportlicher Fahrweise das kurveninnere Rad Haftung, leitet dieses einen Teil des ĂŒberschĂŒssigen Antriebsmoments gezielt an das gegenĂŒberliegende Rad weiter. Dies verringert die Untersteuertendenz, verhindert Durchdrehen und ermöglicht dadurch höhere Kurvengeschwindigkeiten.

Beide Fahrwerkstypen verfĂŒgen ĂŒber maßgeschneiderte Federn, StoßdĂ€mpfer, AnschlĂ€ge und Querstabilisatoren.

Vom VorgĂ€ngermodell ĂŒbernimmt der neue MĂ©gane R.S. auch die ISAS-VorderradaufhĂ€ngung (Independent Steering Axis System) mit entkoppelter Lenkachse. Das an die Fahrwerksgeometrie der jĂŒngsten Modellgeneration angepasste, komplett in Aluminium gefertigte System verringert spĂŒrbar die EinflĂŒsse des Motordrehmoments auf das Fahrverhalten.

Dynamische Allradlenkung 4CONTROL serienmÀssig

FĂŒr noch höhere AgilitĂ€t und noch bessere Kurvenperformance statteten die Renault Sport Entwickler das Fahrwerk des neuen MĂ©gane R.S. mit einer Reihe wegweisender Neuerungen aus. So verfĂŒgt der Kompaktsportler serienmĂ€ĂŸig ĂŒber die dynamische Allradlenkung 4CONTROL, ein Technikdetail, mit dem das Renault Modell allein in seinem Segment steht. Bei niedrigen Geschwindigkeiten schlagen die HinterrĂ€der in entgegengesetzter Richtung zur Vorderachse ein. Hierdurch wirkt 4CONTROL wie ein verkĂŒrzter Radstand. Vorteil: Lenk-, Wende- und Parkmanöver werden leichter. Bei höheren Geschwindigkeiten steuern die HinterrĂ€der in die gleiche Richtung wie die VorderrĂ€der. 4CONTROL wirkt dann mit allen RĂ€dern der Fliehkraft entgegen. Ergebnisse sind eine gesteigerte Fahrsicherheit durch erhöhte SpurstabilitĂ€t und mehr Fahrspaß durch dynamischere Kurvenfahrten. Die 4CONTROL Eingriffsparameter Ă€ndern sich, je nachdem welches Fahrprogramm der Fahrer mit dem Renault MULTI-SENSE System gewĂ€hlt hat.

Neu: StossdÀmpfer mit hydraulischem Endanschlag

Weiteres Novum sind StoßdĂ€mpfer mit hydraulischem Endanschlag, eine Innovation aus dem Rallyesport. Diese sind in der Lage, deutlich effizienter Energie zu absorbieren als konventionelle DĂ€mpfer mit mechanischem Anschlag. Vorteil: Es kommt zu keiner RĂŒckfederung, so dass das Fahrzeug auf schlechten Strecken besser kontrollierbar ist. Gleichzeitig erhöht sich der Komfort ohne Kompromisse bei der Sportlichkeit. Die StoßdĂ€mpfer mit hydraulischen EndanschlĂ€gen sind sowohl beim Sportfahrwerk als auch beim Cup-Fahrwerk Standard, sind jedoch den unterschiedlichen Anforderungen angepasst.

Neuer 1,8-Liter-Turbobenziner mit 280 PS

Als Motorisierung fĂŒr die dritte Generation des MĂ©gane R.S. dient das komplett neu entwickelte 1,8-Liter-Turbobenzinaggregat von Renault. Der hochmoderne Vierzylinder leistet in dem Kompaktsportler 205 kW/280 PS bei 6.000 1/min und mobilisiert ein maximales Drehmoment von 390 Nm. Dieses steht in einem Drehzahlbereich zwischen 2.400 und 5.000 1/min bereit. Damit zĂ€hlt der MĂ©gane R.S. zu den durchzugsstĂ€rksten Modellen seiner Klasse. Der temperamentvolle Turbo ermöglicht einen kombinierten Verbrauch von 6,7 Liter Superbenzin auf 100 Kilometer. Die CO2-Emissionen liegen bei 155 Gramm pro Kilometer. Dies sind elf Prozent weniger als beim VorgĂ€ngermodell.

Merkmal des Leichtmetallmotors ist der Twin-Scroll-Turbolader. Dieser verfĂŒgt ĂŒber zwei getrennte, parallel verlaufende AbgaskanĂ€le fĂŒr jeweils zwei Zylinder sowie zwei in einem GehĂ€use liegende TurbinenlaufrĂ€der, die auf einer gemeinsamen Welle sitzen. Jedes Laufrad wird von den Abgasen eines Kanals angetrieben. Hierdurch wird der Abgasgegendruck reduziert und der Gaswechsel des Motors optimiert, wodurch sich wiederum Verbrauch, Leistung und Ansprechverhalten verbessern.

Außerdem modifizierten die Renault Sport Entwickler Zylinderkopf sowie KĂŒhlwasserkreislauf und statteten den Motor mit einem grĂ¶ĂŸeren Luftfilter aus, dessen GehĂ€use ĂŒber zwei EinlĂ€sse verfĂŒgt.

Mit Handschaltung oder Doppelkupplungsgetriebe EDC

Der Turbomotor des MĂ©gane R.S. ĂŒbertrĂ€gt seine Kraft ĂŒber das 6-Gang-Schaltgetriebe oder das 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe EDC an die VorderrĂ€der. Das EDC-Getriebe ist per Schaltwippen am Lenkrad bedienbar. Mit dem Renault MULTI-SENSE System kann der Fahrer die Geschwindigkeit der Gangwechsel und die Schaltstrategien individuell variieren.

DarĂŒber hinaus kann der MĂ©gane R.S. Fahrer zum optimalen Beschleunigen die Launch Control aktivieren, eine Funktion, die aus dem Motorsport stammt. HierfĂŒr betĂ€tigt er mit dem linken Fuß das Bremspedal, gibt mit dem rechten Fuß Vollgas und drĂŒckt rund zwei Sekunden beide Schaltwippen. Durch den Kick-down des Gaspedals erkennt die Steuerungselektronik den Launch-Modus, und die Leerlaufdrehzahl steigt an.

Sobald der Fahrer das Bremspedal loslĂ€sst, sorgen elektronische Getriebesteuerung und Antriebsschlupfregelung dafĂŒr, dass beim Anfahren exakt die Drehzahl anliegt, die das Fahrzeug ohne durchdrehende RĂ€der aus dem Stand am besten beschleunigt. Auch die folgenden GĂ€nge werden automatisch und ohne Schlupf an den VorderrĂ€dern durchgeschaltet, auf Wunsch bis zur Höchstgeschwindigkeit.

Ebenso ermöglicht es die Funktion „Multi Change Down“, beim Bremsen durch DrĂŒcken der linken Schaltwippe automatisch mehrere GĂ€nge auf einmal herunterzuschalten.

LeistungsfÀhige Bremsanlage

Die 18- oder 19-Zoll-RĂ€der des MĂ©gane R.S. ermöglichen den Einbau groß dimensionierter Bremsen. Die neuen Brembo-Bremsscheiben haben einen Durchmesser von 355 Millimetern, zehn Millimeter mehr als im VorgĂ€ngermodell. Die Bremsanlage des neuen Topmodells der MĂ©gane Baureihe zeichnet sich durch kraftvolle Wirkung, hohe Standfestigkeit und leichte Dosierbarkeit aus. Optional sind Verbundguss-Bremsscheiben aus Grauguss und Aluminium erhĂ€ltlich. Sie kombinieren exzellentes Verzögerungsverhalten bei hohen Bremstemperaturen mit niedrigem Gewicht.

Noch mehr Funktionen im R.S. Monitor

Auch im neuen MĂ©gane R.S. gibt der R.S. Monitor Auskunft ĂŒber abgerufene Motorleistung, momentanes Drehmoment, Beschleunigungswerte und Motorparameter wie Ladedruck und Öltemperatur. Die vielseitige Anzeige zeichnet sich durch neue Grafiken, verbesserte Bedienbarkeit und neue Funktionen aus. Das Spektrum umfasst jetzt:

  • den R.S. Monitor mit Anzeige der Leistungsdaten in Echtzeit auf dem Display des Online-Multimediasystems R-LINK 2,
  • den R.S. Monitor „Expert“ mit Kameraanschluss zur Aufzeichnung von Fahrsequenzen. Der Kunde kann seine Fahrt hinterher direkt ansehen und dank der im Video eingeblendeten Daten auch direkt analysieren. Außerdem kann er seine Tour in den sozialen Netzwerken teilen.
  • R.S. Replay, eine Internetseite fĂŒr die Kunden von Renault Sport, auf der diese ihre aufgezeichneten Touren hochladen, abspielen und vergleichen können.

Renault MULTI-SENSE System mit vier Fahrprogrammen

Um das Fahrerlebnis seinen persönlichen WĂŒnschen anzupassen, kann der MĂ©gane R.S. Fahrer mit dem Renault MULTI-SENSE System unter anderem die Geschwindigkeit der Gangwechsel und die Schaltstrategie bei der Variante mit Doppelkupplungsgetriebe EDC, den Widerstand am Lenkrad oder das Ansprechverhalten des elektronischen Fahrpedals (Gaspedalkennlinie) einstellen. Ihm stehen hierfĂŒr vier Programme zur Auswahl:

  • Eco optimiert das Fahrzeug auf minimalen Spritverbrauch.
  • Neutral bietet große Ausgewogenheit bei Getriebesteuerung, Motorsound und Gaspedalabstimmung.
  • Sport bietet hohe AgilitĂ€t und grĂ¶ĂŸtmöglichen Fahrspaß durch sportlichen Sound und direkte Gaspedal-Charakteristik. Die Lenkung ist dynamisch eingestellt, und das Elektronische StabilitĂ€tsprogramm ESP greift spĂ€ter ein.
  • Race ist fĂŒr Fahrten auf der Rennstrecke ausgelegt. Unter anderem ist die dynamische Allradlenkung 4CONTROL auf maximale AgilitĂ€t eingestellt, und das ESP wird deaktiviert.

Mit der „R.S. Drive“-Taste gelangt der Fahrer direkt in den Sport-Modus (kurzer Tastendruck) und in den Race-Modus.

Moderne Fahrassistenzsysteme erhöhen Sicherheit und Komfort

Der neue MĂ©gane R.S. bietet Fahrer und Passagieren aktive Sicherheit auf höchstem Niveau. Hiervon zeugt die breite Auswahl an Fahrassistenzsystemen auf Basis von Radar-, Kamera- und Ultraschalltechnik wie Sicherheitsabstand-Warner, Notbremsassistent und Toter-Winkel-Warner. Hinzu kommen Spurhalte-Warner, Verkehrszeichenerkennung mit Geschwindigkeitswarner und Fernlichtassistent. Als weiteres System ist der adaptive Tempopilot verfĂŒgbar.

ZusĂ€tzlich verfĂŒgt der MĂ©gane R.S. ĂŒber eine breite Auswahl an Komfortelementen. Hierzu gehören die Einparkhilfe vorne und hinten, die RĂŒckfahrkamera sowie der Easy-Park-Assistent, der das Fahrzeug weitgehend autonom ein- und ausparkt.

Das Online-Multimediasystem Renault R-LINK 2 mit hochformatigem 8,7-Zoll (22,1 Zentimeter)-Touchscreen ermöglicht On-Board-Infotainment mit maximalem Bedienkomfort.

Leistungsgesteigerter Mégane R.S. TROPHY kommt 2018 

Voraussichtlich bis Ende 2018 wird Renault nach dem Vorbild vorangegangener Modellgenerationen eine leistungsgesteigerte TROPHY-Variante des MĂ©gane R.S. auflegen. In der Performance-Edition leistet der 1,8-Liter-Turbomotor 220 kW/300 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 400 Nm bereit. Der serienmĂ€ĂŸige Ausstattungsumfang umfasst unter anderem Cup-Fahrwerk, 19-Zoll-RĂ€der und Verbundguss-Bremsscheiben.

Studie Symbioz: autonom, elektrisch und vernetzt fahren mit Stil

Zweite Neuheit von Renault auf der IAA ist das Concept Car Symbioz. Mit ihm demonstriert Renault, wie autonome, vernetzte und elektrische MobilitĂ€t im Jahr 2030 aussehen könnte. Die Besonderheit: die einzigartige Studie ist integraler und funktionaler Bestandteil eines futuristischen Konzepthauses, das ebenfalls in Frankfurt zu sehen ist. Das Renault Konzept verschmilzt die Fahrzeugstudie Symbioz und das Eigenheim zu einer funktionalen Einheit, in der beide Komponenten zum komfortablen und individuellen Wohn- und Lebenserlebnis beitragen. Haus und Auto sind engmaschig miteinander verknĂŒpft und teilen das Energiemanagement ebenso wie den Informationsfluss zu sĂ€mtlichen Parametern des Alltags miteinander.

WĂ€hrend der Symbioz zu Hause modularen Wohnraum bietet, vermittelt er mit seinem Interieur, das sich an modernen ArchitektenhĂ€usern orientiert, unterwegs das GefĂŒhl, die eigenen vier WĂ€nde nicht verlassen zu haben.

Wesentliche autonome Funktionen des Symbioz wird Renault mit dem deutlich seriennĂ€heren Symbioz Demonstrationsfahrzeug testen, das vernetzt, mit vollautonomen Fahrfunktionen und reinem Batteriebetrieb einen Ausblick in das Jahr 2023 gibt. Noch in diesem Jahr sind erste Straßentests mit dem Democar geplant.

Stylisher Wohnraum und autonome, vernetzte Limousine in einem

Mit einer LĂ€nge von 4,7 Metern und einer Breite von 1,98 Metern verfĂŒgt der Symbioz ĂŒber die Maße einer gehobenen Limousine. Seine Höhe von 1,35 Metern entspricht derjenigen eines Sportwagens. Die weit öffnenden und weitgehend transparenten TĂŒren erlauben es, die wegweisende Studie als zusĂ€tzlichen Wohnraum nahtlos in das Renault Konzepthaus einzubinden.

Über eine mobile Plattform lĂ€sst sich der Symbioz in das Obergeschoss transportieren. Auf der Terrasse können die Hausbewohner ihn als gemĂŒtlichen RĂŒckzugsort zur Entspannung oder als abgeschlossene Kapsel zum konzentrierten Arbeiten nutzen.

Wird der Symbioz geöffnet in das Erdgeschoss eingebunden, dient er als Wohn- und Durchgangsraum, den die Bewohner als Treffpunkt und zum Austausch nutzen können.

architekturdesign vereint mit automobiler Formensprache

Der Symbioz kombiniert auf einzigartige Weise architektonische LinienfĂŒhrung mit der klassischen Formensprache eines Automobils. Die nahezu frei schwebende und transparente Dachkonstruktion ermöglicht ein lichtdurchflutetes Ambiente wie in großen Zimmern mit breiten Fensterfronten. Die Scheiben aus Glas und Polycarbonat wurden einem speziellen Kristallverfahren unterzogen, das fĂŒr maximale LichtdurchlĂ€ssigkeit sorgt.

Bei der Verbindung von Dach und Chassis kam ein Hightech-Verfahren zum Einsatz, das auf kleinster FlĂ€che höchste Festigkeit ermöglicht. Dadurch bleibt möglichst viel Raum fĂŒr die transparenten FensterflĂ€chen. Im Fahrzeugunterbau findet sich hingegen die unverwechselbare Renault Designsprache mit fließenden Linien und dynamischen Formen wieder. Das Chassis aus kupferfarbener Kohlefaser ist im Frontbereich und an den Flanken glĂ€nzend gehalten, zu dem das matt getönte Heck einen spannenden Kontrast bildet. Das Fahrzeugheck bestimmen darĂŒber hinaus die vertikalen, flĂŒgelförmigen Steuereinheiten, in denen die Sensoren und Kameras fĂŒr die autonomen Fahrfunktionen untergebracht sind.

Unverwechselbare Renault Lichtsignatur

Weiteres eigenstĂ€ndiges Renault Stilmerkmal: die Lichtsignatur der Scheinwerfer in markentypischer C-Form. Die Hecklichter sorgen zudem mit dynamischen Effekten fĂŒr verstĂ€rkte Aufmerksamkeit: Sie leuchten je nach Funktion, zum Beispiel beim Bremsen oder Blinken, an anderen Stellen auf. Das dritte Bremslicht ist in den senkrecht wie eine Finne stehenden, vollstĂ€ndig transparenten Heckspoiler integriert und nimmt die gleichen vertikalen Grafikeffekte auf wie die Nebelschlussleuchte unterhalb des hinteren StoßfĂ€ngers. Die Lichtsignatur betonen zusĂ€tzlich die hinterleuchteten Renault Markenembleme an Front, Heck und Flanken, die wie schon bei der Studie TreZor im autonomen Modus heller werden.

Die Felgen des Symbioz erinnern mit ihrer filigranen und aerodynamischen Form an Fahrradspeichen. Die speziell von Michelin entwickelten Slimline-Reifen steigern die Energieeffizienz des Symbioz zusÀtzlich.

modularer Innenraum mit BequemeM Zugang 

Um den Komfort moderner WohnrĂ€ume auch im Symbioz zu ermöglichen, verfĂŒgt die Studie im unteren Teil ĂŒber gegenlĂ€ufig angeschlagene TĂŒren, wĂ€hrend sich im oberen, verglasten Teil zwei Portale nach Art von SchmetterlingsflĂŒgeln öffnen. Der Verzicht auf die B-SĂ€ule gestaltet den Zugang zum Fahrzeug noch großzĂŒgiger. Statt sich beim Einstieg zu bĂŒcken und am TĂŒrrahmen festzuhalten, mĂŒssen die Passagiere nur auf den automatisch schwenkbaren Sitzen Platz nehmen, um im Interieur Platz zu nehmen.

Den Innenraum des Symbioz bestimmen zeitlos elegante Materialien, wie sie sich auch in modernen ArchitektenhĂ€usern finden. Filz, Holz, Marmor und Porzellan erinnern an das vertraute Ambiente der eigenen WohnrĂ€ume. Alle Elemente wurden im Hinblick auf Gewicht und Struktur fĂŒr den Einsatz im Automobil optimiert, behalten dabei aber ihre edle OberflĂ€chenanmutung. Auch die hochwertigen Stoffe der Fahrzeugsitze greifen das Interieur des Renault Konzepthauses auf und entsprechen den BezĂŒgen des Sofas.

Der Innenraum des Symbioz ist bis ins Detail auf maximale Entspannung der Passagiere ausgelegt, wĂ€hrend die autonomen Fahrsysteme den Transfer zum gewĂŒnschten Ziel durchfĂŒhren. Sobald der autonome Modus eingeschaltet wird, verschwinden Lenkrad und LenksĂ€ule unter der Armaturentafel, wĂ€hrend die Pedale und das breite Glasdisplay um 15 Zentimeter nach außen fahren. Dadurch gewinnt der Fahrer an Raum, um an einem Bildschirm zu arbeiten oder ein Buch zu lesen. SchlĂŒssel, Smartphones und andere Utensilien finden auf der gewonnenen AblageflĂ€che Platz. Lediglich auf einem kleinen Bildschirm in Augenhöhe bleiben die wichtigsten Fahrparameter prĂ€sent.

Reisen mehrere Personen mit dem Symbioz, können Fahrer und Beifahrer ihre Sitze um 180 Grad schwenken und sich den Passagieren der zweiten Reihe zuwenden. Zusammen mit dem ausklappenden Marmor-Metalltisch in der Mitte eine Reminiszenz an die einzigartige ModularitÀt des Espace der ersten Generation.

ZusĂ€tzlichen Komfort schaffen kleine, in die Sicherheitsgurte integrierte Touchscreens in Form von Smartwatches. Sie erlauben die Steuerung sekundĂ€rer Fahrzeugfunktionen wie die Klimaregelung, Musikauswahl und LautstĂ€rke. Der Fahrer hat darĂŒber hinaus die Möglichkeit, den autonomen Fahrmodus zu deaktivieren.

Gemeinsames Energiemanagement und digital verknĂŒpft  

Die Studie Symbioz und das Konzepthaus sind ĂŒber das intelligente Stromnetz, das so genannte Smart Grid, stĂ€ndig miteinander verbunden und profitieren vom gemeinsamen Energiemanagement. Das System ist auf langfristige Energieeffizienz ausgelegt und steuert den Stromfluss entsprechend den BedĂŒrfnissen der Hausbewohner. Sind innerhalb der kommenden 48 Stunden keine lĂ€ngeren Fahrten vorprogrammiert, hĂ€lt die Batterie des Symbioz lediglich eine Mindestladung fĂŒr Kurzstrecken aufrecht. Die restliche Energie fließt in das Hausnetz ein und kann beispielsweise in Zeiten hohen Verbrauchs fĂŒr Beleuchtung, Bildschirme oder HaushaltsgerĂ€te verwendet werden. Ebenso lĂ€sst sich bei einem Stromausfall der Engpass komfortabel mit der Fahrzeugbatterie ĂŒberbrĂŒcken.

Steht hingegen eine Wochenendausfahrt mit dem Symbioz auf dem Programm, wird die Batterie von Freitag auf Samstag voll aufgeladen, wĂ€hrend gleichzeitig die Heizung im Haus runtergeregelt wird. Ein Bildschirm im Haus informiert jederzeit ĂŒber den Energiestatus.

Symbioz Demonstrationsfahrzeug fĂŒr den Horizont 2023 

Wesentliche Funktionen und technische Details der Studie Symbioz sind bereits im Symbioz Demonstrationsfahrzeug zu finden, das noch 2017 erste Straßentest absolvieren wird. Wie der Symbioz gehört dieser deutlich seriennĂ€here VersuchstrĂ€ger der vierten von fĂŒnf Stufen des autonomen Fahrens an. Dieser sogenannte „Mind-off“-Level erlaubt das autonome Fahren auf hierfĂŒr zugelassenen Straßen, ohne dass der Fahrer stĂ€ndig das Verkehrsgeschehen im Auge haben muss. Das Fahrzeug kann selbststĂ€ndig die Spur wechseln, ĂŒberholen sowie Stop-and-Go-Verkehr bewĂ€ltigen. HierfĂŒr kommuniziert es permanent mit seiner Umgebung und anderen Fahrzeugen.

Renault wird die verschiedenen Funktionen fĂŒr das autonome Fahren schrittweise unter dem Namen „Easy Drive“ in die Serie einfĂŒhren.

Drei Funktionen fĂŒr das autonome Fahren 

FĂŒr das autonome Fahren verfĂŒgt das Symbioz Demonstrationsfahrzeug ĂŒber das Fahrprogramm „AD“. Wird dieses durch DrĂŒcken des Renault Logos im Zentrum des Lenkrads aktiviert, fahren automatisch der mit einem L-förmigen Display ausgestattete InstrumententrĂ€ger und das Lenkrad um zwölf Zentimeter zurĂŒck, so dass mehr Platz zur VerfĂŒgung steht. ZusĂ€tzlich hat der Fahrer die Wahl zwischen drei Innenraumkonfigurationen:

  • Bei Alone@Home kann der Fahrer den durch das ZurĂŒckfahren von ArmaturentrĂ€ger und Volant gewonnenen zusĂ€tzlichen Raum fĂŒr andere TĂ€tigkeiten nutzen, beispielsweise zum Arbeiten und Studieren von Unterlagen. Da das Symbioz Demonstrationsfahrzeug ĂŒber keinen Getriebetunnel und keine Mittelkonsole verfĂŒgt, ist das Raumangebot vorne besonders großzĂŒgig dimensioniert.
  • Im Modus Relax kann sich der Fahrer zurĂŒcklehnen und entspannen. Ein vom Spieleentwickler Ubisoft konzipierter Helm erlaubt es ihm, in eine virtuelle Umgebung einzutauchen.
  • Sharing ermöglicht es dem Fahrer, enger zum Beifahrer aufzurĂŒcken. Die Armlehnen senken sich automatisch ab, und die Vordersitze schwenken automatisch um 15 Grad zueinander hin.

Neue Renault MULTI-SENSE Generation

Das Programm „AD“ gehört zu den drei Programmen, die im neuen Renault MULTI-SENSE 3.0 System des Symbioz Demonstrationsfahrzeugs hinterlegt sind. Lenkt der Fahrer lieber selbst, kann er hierfĂŒr zwischen zwei weiteren Modi wĂ€hlen:

  • Classic fĂŒr maximalen Fahrkomfort
  • Dynamic fĂŒr hohe AgilitĂ€t und grĂ¶ĂŸtmöglichen Fahrspaß durch sportlichen Sound und noch schnelleres Ansprechverhalten des Elektromotors, dynamischer eingestellte Lenkung und straffere Fahrwerkscharakteristik. Gleichzeitig rĂŒckt der Fahrersitz nĂ€her an die Lenkung, und der Innenraum wird in rotes Licht getaucht.

Den Umfang des Renault MULTI-SENSE 3.0 vervollstĂ€ndigen individuelle Soundsignaturen und Lichtstimmungen fĂŒr jedes Programm: Weiß fĂŒr Classic, Berrnstein fĂŒr Dynamic und Gold fĂŒr AD. Hinzu kommt fĂŒr jeden Modus ein spezieller Duft. Damit spricht das Renault MULTI-SENSE 3.0 alle Sinne an.

Unterwegs mit der Umgebung vernetzt

Weiteres Merkmal der Studie Symbioz und des Symbioz Demonstrationsfahrzeugs ist der hohe Vernetzungsgrad mit ihrer Umgebung, eine wesentliche Voraussetzung fĂŒr das autonome Fahren. Bereits beim Einsteigen erkennen die Fahrzeuge Fahrer und Passagiere und passen die Sitzeinstellung sowie die Musik- und Videoauswahl im Auto individuell an diese an. Außerdem haben die Nutzer dank Wi-Fi-Schnittstelle vom Fahrzeug aus jederzeit Zugriff auf die digitalen Medien und Dienste, die sie zu Hause oder am Arbeitsplatz nutzen. Dank der zahlreichen Displays, wie beispielsweise an InstrumententrĂ€ger und Sicherheitsgurten, sind sie stets auf dem Laufenden. Ebenso können sie unterwegs die vernetzten ElektrogerĂ€te in ihrer Wohnung ansteuern.

Permanenter Datenaustausch mit anderen Fahrzeugen

Ebenso sind die beiden Renault VersuchstrĂ€ger in der Lage, mit anderen vernetzten Fahrzeugen und Verkehrsinfrastruktureinrichtungen zu kommunizieren, so dass der Fahrer bereits frĂŒhzeitig vor UnfĂ€llen, Staus und Gefahrenstellen gewarnt wird. Auch Mautstationen auf der Autobahn können die Fahrzeuge komplett autonom passieren: Rund einen Kilometer vor der Station erhalten sie ein Signal, das sie zu einer speziellen, fĂŒr autonome Fahrzeuge reservierten Spur leitet. Die Fahrgeschwindigkeit wird automatisch an die ausgeschilderte Geschwindigkeitsbegrenzung angepasst. Mit maximal 30 km/h nĂ€hert sich das Fahrzeug der Zahlstelle, wĂ€hrend Sensoren das Auto mittig in der Spur halten. Renault hat das System bereits erfolgreich mit einem Prototyp getestet.

Zwei leistungsstarke Elektromotoren an der Hinterachse

Symbioz Studie und Symbioz Demonstrationsfahrzeug basieren auf einer komplett neu entwickelten Plattform fĂŒr Elektrofahrzeuge. FĂŒr den Antrieb sorgen in beiden Concept Cars je zwei gewichtsoptimierte Elektromotoren mit Permanentmagnet. Die Aggregate befinden sich direkt an der Hinterachse und leiten ihre Kraft jeweils getrennt an ein Hinterrad. Vorteil dieser Auslegung ist eine optimale Traktion. Durch den doppelten Heckantrieb entfallen außerdem störende AntriebseinflĂŒsse auf die Lenkung. Schließlich lĂ€sst sich je nach Fahrsituation ein unterschiedliches Drehmoment an die AntriebsrĂ€der ĂŒbertragen. ZusĂ€tzlich ermöglicht diese Bauweise einen niedrigeren Schwerpunkt und dadurch mehr Fahrdynamik. Außerdem wĂ€chst der nutzbare Innenraum, denn durch den Hinterradantrieb rĂŒcken Fahrer- und Beifahrersitz nach vorn, so dass im Fond mehr Platz zur VerfĂŒgung steht.

Beide Elektromotoren leisten im Symbioz Demonstrationsfahrzeug zusammen 500 kW/680 PS, mobilisieren ein Maximaldrehmoment von 660 Nm und beschleunigen die Studie in weniger als sechs Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Batterien des Konzeptfahrzeugs mit einer KapazitÀt von 72 kWh ermöglichen eine Reichweite von 500 Kilometern und lassen sich per Induktion in nur 20 Minuten auf 80 Prozent ihrer KapazitÀt laden. Sowohl Reichweite als auch Leistung und Ladezeit werden bis 2030 weiter steigen, wenn Fahrzeuge wie der Symbioz auf den Markt kommen.

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