Porsche Macan – erneuter RĂŒckruf

Lahr (ots) – Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat fĂŒr zahlreiche GeschĂ€digte im Abgasskandal, die einen Porsche Macan erworben haben, bereits Klagen eingereicht. Am 29.01.2018 wird ein erster Fall vor dem Landgericht Stuttgart gegen die Porsche AG verhandelt. Am 30.01.2018 wird ein weiterer Fall vor dem Landgericht Frankfurt am Main gegen einen HĂ€ndler und gegen die Porsche AG verhandelte.

Beide GeschĂ€digte verlangen von dem HĂ€ndler und der Porsche AG die RĂŒcknahme des Fahrzeugs. Sie werfen der Porsche AG eine Manipulation vor. Das Fahrzeug sei mit einer illegalen Abschalteinrichtung versehen und deshalb zurĂŒckzunehmen. Im eigentlichen VW Abgasskandal haben sowohl das Landgericht Frankfurt am Main als auch das Landgericht Stuttgart bereits die Volkswagen AG verurteilt. Es ist daher zu erwarten, dass auch die Porsche AG verurteilt wird.

Die Porsche AG behauptet in den Prozessen, im Porsche Macan keine illegale Abschalteinrichtungen verbaut zu haben. Sie beruft sich darauf, dass es keinen verpflichtenden RĂŒckruf durch das KBA gebe und 2016 eine freiwillige Servicemaßnahme angeboten worden sei in der Form eines Software-Updates. Am 26.01.2018 teilte die Porsche AG dann mit, dass erneut ein Software-Update erfolgen muss. Die Bild am Sonntag berichtet, dass es Hinweise auf eine unzulĂ€ssige Abschalteinrichtung gebe. Das Kraftfahrtbundesamt prĂŒfe nach Angaben der Bild am Sonntag ein Zulassungsverbot fĂŒr den Porsche Macan. Nach Information der Bild am Sonntag wird es am 1. Februar zu einer amtlichen Anhörung beim KBA kommen, bei dem eine Entscheidung ĂŒber ein mögliches Zulassungsverbot getroffen werden soll. Porsche reagierte bereits am 26.01.2018 und teilte mit, dass nach Freigabe durch das KBA ein weiteres Software-Update fĂŒr den Porsche Macan angeboten werde.

Damit zeigt sich, dass die Angaben der Porsche AG in den Verfahren vor dem Landgericht Frankfurt und Stuttgart nicht den Tatsachen entsprechen. Offensichtlich muss der Porsche Macan aufgrund UnzulÀnglichkeiten erneut nachgebessert werden. Nachdem in der letzten Woche bekannt wurde, dass auch Audi die 3 l Fahrzeuge manipuliert hat, ist zu vermuten, dass auch in dem Porsche Macan eine illegale Abschalteinrichtungen verbaut ist.

Rechtsanwalt Dr. Ralf Stoll, der die Verfahren federfĂŒhrend fĂŒhrt, teilt mit: “Wir sind zuversichtlich, gegen Porsche zu gewinnen. Wir konnten bereits zahlreiche Urteile gegen die Volkswagen AG erstreiten. Sollte sich herausstellen, dass auch in dem Porsche Macan an eine illegale Abschalteinrichtung verbaut ist, schuldet die Porsche AG Schadensersatz. Sie muss die Fahrzeuge gegen Zahlung des Kaufpreises zurĂŒcknehmen. GeschĂ€digte haben sehr gute Chancen, die Verfahren zu gewinnen.”

Bei der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH handelt es sich mit 5 FachanwĂ€lten fĂŒr Bank- und Kapitalmarktrecht um eine der fĂŒhrenden Kanzleien im VW Abgasskandal und im Bank- und Kapitalmarktrecht. Die Kanzlei fĂŒhrt mehr als 100 Gerichtsverfahren gegen verschiedene Autobanken wegen des Widerrufs von Autokrediten. Im Widerrufsrecht bezĂŒglich DarlehensvertrĂ€gen wurden mehr als 3.000 Verbraucher beraten und vertreten. Daneben fĂŒhrt die Kanzlei mehr als 5.500 Gerichtsverfahren im Abgasskandal bundesweit. In dem renommierten JUVE Handbuch 2017/2018 wird die Kanzlei in der Rubrik Konfliktlösung – Dispute Resolution, gesellschaftsrechtliche Streitigkeiten besonders empfohlen fĂŒr den Bereich Kapitalanlageprozesse (Anleger).

Quelle: www.vw-schaden.de

Original-Content von: Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, ĂŒbermittelt durch news aktuell

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