Optimale Planungsgrundlage: Reichweitenanzeige in Elektromodellen von Audi zeichnet verlÀssliches Bild

Reichweitenanzeige in Elektromodellen von Audi

Wir möchten unseren Kund_innen stets eine ehrliche Restreichweite anzeigen, die mit dem eigenen Fahrstil komfortabel erreicht werden kann.

„Wir möchten unseren Kund_innen stets eine ehrliche Restreichweite anzeigen, die mit dem eigenen Fahrstil komfortabel erreicht werden kann. Deshalb berĂŒcksichtigt unsere intelligente Berechnung auch sĂ€mtliche EventualitĂ€ten – egal ob Sommerzeit mit dichtem Urlaubsverkehr oder winterliches Wetter mit erhöhtem Heizbedarf. VerlĂ€sslichkeit und Ehrlichkeit bei der Reichweite sind die wichtigsten Voraussetzungen, um Vorbehalte gegenĂŒber der E-MobilitĂ€t zu beseitigen und die Reichweitenangst dauerhaft abzubauen. Mit unserer Restreichweitenanzeige verfolgen wir genau diesen Ansatz, damit jede Fahrerin und jeder Fahrer sicher sein kann, das Ziel bestmöglich und wie geplant zu erreichen“, sagt Christiane Zorn, bei Audi verantwortlich fĂŒr das Produktmarketing.

Verbrauchshistorie, Außentemperatur und weitere Parameter sorgen fĂŒr realitĂ€tsnahe Kalkulation

Vorausschauend, verlĂ€sslich und dynamisch: In den e-tron Modellen von Audi haben die Fahrer_innen grundsĂ€tzlich die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Optionen zur Berechnung der Reichweite – mit und ohne Nutzung des Routenplaners als Teil des Audi Multi Media Interfaces (Audi MMIAudi MMI). Ohne die technische UnterstĂŒtzung von Navi und Routenplaner beruht die Berechnung der verbleibenden Reichweite auf den Verbrauchswerten der jĂŒngeren Vergangenheit. Dabei fließen fahrertypische Eigenschaften wie eine besonders sportliche oder eine besonders sparsame Fahrweise in die Berechnung ein. Nur vereinzelt auftretende SondereinflĂŒsse wie energieintensive Überholmanöver werden zuverlĂ€ssig ausgemittelt. So wird eine realitĂ€tsnahe Kalkulation gewĂ€hrleistet.

Neben dem Verbrauch des Antriebs sowie des Bordnetzes als Verteilstelle und elektrisches Nervensystem im Auto werden auch das Thermomanagement – also Heizung oder Klimatisierung – oder die Nutzung von weiteren Komfort-Features wie Sitz- oder Lenkradheizung berĂŒcksichtigt. Hinzu kommen der gewĂ€hlte Fahrmodus, die individuelle Fahrzeugkonfiguration, die Beladung sowie die klimatischen Bedingungen. Die Reichweitenanzeige reprĂ€sentiert ohne die zusĂ€tzlichen Daten des Routenplaners somit die VerbrĂ€uche der jĂŒngsten Vergangenheit und projiziert sie in die Zukunft.

Clevere Algorithmen erkennen den Unterschied zwischen gemĂŒtlicher Landstraßenfahrt und Serpentinen

Bei der routenbasierten Reichweitenberechnung werden die Verbrauchswerte der jĂŒngeren Vergangenheit um weitere Daten aus der in allen e-tron Modellen verfĂŒgbaren Routenplanung ergĂ€nzt. So berĂŒcksichtigt das System die Topografie entlang der geplanten Route. Außerdem wird die geplante Fahrstrecke fĂŒr die Berechnung in Teilabschnitte eingeteilt. Jeder dieser Etappen wird dann eine zu erwartende Fahrgeschwindigkeit zugeordnet. Die feine Unterteilung in kleine Teilabschnitte fĂŒhrt zu einer hochprĂ€zisen Berechnung. Zu den weiteren Parametern dieser Gleichung gehören etwa die Wahrscheinlichkeit einer freien Fahrt auf der Autobahn und die zu erwartende Verkehrsdichte. Auch Stadtverkehr, Staus oder Sperrungen sowie Geschwindigkeitsbegrenzungen oder Ortsdurchfahrten fließen live in die Berechnung ein. Im Gegensatz zur rĂŒckblickenden Reichweitenanzeige kann die routenbasierte Berechnung somit schon zu Beginn der Fahrt unterscheiden, ob es sich um eine gemĂŒtliche Landstraßenfahrt bei durchschnittlich 80 km/h und sommerlichen Temperaturen oder um die Fahrt in den Skiurlaub mit Autobahnfahrten und Serpentinen in frostiger Umgebung bei voll aufgedrehter Heizung handelt.

Ohne externe Datenverbindung: Berechnung erfolgt in Millisekunden direkt im Fahrzeug

Zu den Highlights der Datenauswertung gehört die dynamische Anpassung der Restreichweite, fĂŒr die externe und fahrzeugbezogene Faktoren berĂŒcksichtigt werden. Zu den externen Faktoren zĂ€hlen Echtzeitdaten zur Straßenauslastung, die permanent erfasst und unmittelbar in die Berechnung integriert werden.

Zu den fahrzeugbezogenen Faktoren werden etwa ein verÀndertes Nutzungsverhalten bei den Komfort-Features oder ein plötzlich verÀndertes Fahrverhalten gezÀhlt. Wird beispielsweise die Heizung oder die Klimaanlage ein- oder ausgeschaltet, erfolgt eine sofortige Neuberechnung, aus der sich oftmals eine sichtbare Anpassung bei der Reichweitenanzeige ergibt.

Die Fahrenden sehen somit auf den ersten Blick, wie sich das persönliche Verhalten auf die Reichweite auswirkt. Die Datenberechnung dauert dabei nur wenige Millisekunden. Der Grund: Die Rechenleistung ist in den e-tron Modellen von Audi direkt im Fahrzeug verortet. Damit ist eine Verbindung zu einer externen Datenverarbeitung ĂŒberflĂŒssig. Somit funktioniert das System autark und ist nicht von einer ausreichenden Netzabdeckung fĂŒr mobile Daten abhĂ€ngig.

Der Audi e-tron Routenplaner ist eine Software-Neuentwicklung, die zuerst im Modularen Infotainment-Baukasten der Generation MIB 2+ bei vollelektrischen Modellen zum Einsatz kam. Seit 2020 bietet die dritte Generation des Modularen Infotainment-Baukastens (MIB 3) mit einer zehnmal höheren Rechenleistung nochmals verbesserte Funktionen des e-tron Routenplaners. Ein neuer Algorithmus steigert den Alltagsnutzen des erweiterten Routenplaners: Tagesaktuelle Daten zu Lademöglichkeiten und das Angebot von alternativen Strecken, die fĂŒr die Anforderungen von E-Autos optimiert sind, unterstĂŒtzen den_die Fahrer_in noch besser. Die tagesaktuellen Daten umfassen unter anderem Detailinformationen wie die Bezahl- und Authentifizierungsmöglichkeiten, genaue Betreiberdaten sowie eventuelle ZugangsbeschrĂ€nkungen.

Zeitoptimierte Routenplanung bevorzugt High Power Charging

Auch bei der Suche nach passenden Lademöglichkeiten entlang der Strecke bietet Audi dank des Routenplaners immer eine verlĂ€ssliche Planungsgrundlage. FĂŒr eine möglichst kurze Reisezeit werden nur so viele Ladestopps vorgeschlagen, wie fĂŒr das sichere Erreichen des Ziels erforderlich sind. VerĂ€ndert sich die StreckenfĂŒhrung oder hat sich der Verbrauch beispielsweise durch unvorhergesehene Staus oder die Nutzung beziehungsweise Deaktivierung von Komfort-Features verĂ€ndert, werden auch mögliche oder nötige Ladestopps angepasst. So können beispielsweise zwei kurze LadevorgĂ€nge mit hoher Ladeleistung Zeitvorteile gegenĂŒber einem langen Stopp mit niedrigerer Ladeleistung bringen. Auch alternative Strecken mit besserer Ladeinfrastruktur werden fĂŒr die Kalkulation der optimalen Gesamtreisezeit berĂŒcksichtigt. Der Audi e-tron Routenplaner bevorzugt dabei die leistungsfĂ€higen HPC-Ladestationen (HPC = High Power Charging).

ĂŒbermittelt durch Audi

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