Nebel: Tagfahrlicht allein reicht nicht aus

Tagfahrlicht bei Nebel

Auch auf das Tagfahrlicht sollten sich Autofahrer bei schlechter Sicht nicht verlassen, da hierbei nur die Leuchten vorne aktiviert werden, die R√ľckleuchten in der Regel dunkel bleiben.

M√ľnchen (ots) –¬†Viele Autofahrer verlassen sich auch in der dunklen Jahreszeit auf die Lichtautomatik, die das Abblendlicht selbstst√§ndig aktiviert. Aber: gerade Nebel und diesiges Wetter kann der Lichtsensor nicht erkennen. Schlechte Sicht und schlechte Sichtbarkeit k√∂nnen jedoch zu Unf√§llen f√ľhren. Auch auf das Tagfahrlicht sollten sich Autofahrer bei schlechter Sicht nicht verlassen, da hierbei nur die Leuchten vorne aktiviert werden, die R√ľckleuchten in der Regel dunkel bleiben. Wichtig ist daher laut ADAC, das Abblendlicht fr√ľhzeitig manuell anzuschalten, um die eigene Sicht zu verbessern

Grunds√§tzlich gilt bei eingeschr√§nkter Sicht: langsam und vorausschauend fahren und jederzeit bremsbereit sein. Bei Sichtweiten unter 50 Metern erlaubt der Gesetzgeber eine Maximalgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern. Die meisten modernen Autos besitzen neben Nebelschlussleuchten auch vorne Nebelscheinwerfer. Sie streuen das Licht flach √ľber die Stra√üe und helfen das Stra√üenbild besser zu √ľberblicken, da der Nebel im Sichtfeld des Fahrers weniger angestrahlt wird.

Wenn die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen erheblich reduziert ist, dann k√∂nnen die Nebelscheinwerfer helfen. Sobald sich die Sichtverh√§ltnisse aber bessern, m√ľssen die Nebelscheinwerfer wieder ausgeschaltet werden. Die Nebelschlussleuchte wiederum darf inner- wie au√üerorts nur bei einer Sichtweite unter 50 Metern eingeschaltet werden. Wird die Leuchte bei besserer Sicht eingesetzt, verkehrt sich der Effekt ins Gegenteil und der nachfolgende Verkehr wird geblendet. Wer eine Nebelschlussleuchte missbr√§uchlich verwendet, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Verwarnungsgeld von 20 Euro rechnen. Werden dadurch andere Verkehrsteilnehmer gef√§hrdet oder kommt es zu einem Unfall, liegt das Verwarnungsgeld bei 25 bzw. 35 Euro.

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