Mobile Radaranlagen werden 60 Jahre alt

Mobile Radaranlage

Seit fast 62 Jahren gibt es nun Tempolimits f√ľr Autofahrer, die es einzuhalten gilt.

Berlin (ots) –¬†Ein Thema, was viele Autofahrer wohl immer wieder besch√§ftigt – Blitzer. Seit fast 62 Jahren gibt es nun Tempolimits f√ľr Autofahrer, die es einzuhalten gilt. Nach anf√§nglicher Geschwindigkeitsmessung mit Hilfe von Stoppuhren, sorgen seit 1957 Messanlagen f√ľr die Kontrolle der Geschwindigkeiten in Deutschland.

Vor dem 1. September 1957 gab es in Deutschland zwischenzeitlich kein Tempolimit f√ľr Auto- und Motorradfahrer. Im Zuge der Einf√ľhrung wurde das erste Radarger√§t 1957 in Deutschland getestet und seit dem 15. Februar 1959 blitzt die Polizei mobil. In Nordrhein-Westfalen war es mit der Einf√ľhrung des neuen mobilen Radarger√§tes m√∂glich, an einer Stra√üe zwischen D√ľsseldorf und Ratingen, offiziell die ersten Geschwindigkeitsverst√∂√üe durch die Polizei mobil zu erfassen. Ab 1961 wurden Polizisten auf die mobile Radarmessung in NRW vorbereitet. Das damalige Schulungsfahrzeug, ein T1 Bulli-Wagen von 1953, war einer der ersten Blitzer-Bullis am deutschen Stra√üenrand. Der Wagen wurde mit moderner Technik ausgestattet, um die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer zu kontrollieren. Zuletzt stand der Radarwagen 54 Jahre in Werkst√§tten und Hallen, bis VW ihn entdeckte. Nun wird der Bulli in einer Oldtimersammlung ausgestellt. Die Radaranlage funktioniert noch bis heute, mit nur sehr geringen Abweichungen.

Mit Messanlagen und besonders Bu√ügeldvorw√ľrfen kennt sich auch die 2013 gegr√ľndete Berliner Coduka GmbH aus. Da es, damals wie heute, auch Vorschriften f√ľr die Beh√∂rden hinsichtlich Aufbau und Betrieb mobiler Blitzer gibt, um fehlerfreie bzw. rechtlich verwertbare Ergebnisse zu erzielen, bietet das Berliner Legal Tech Unternehmen Betroffenen die Pr√ľfung der Vorw√ľrfe √ľber seinen Service Geblitzt.de kostenfrei an.

Dass diese Pr√ľfung notwendig erscheint, zeigten unter anderem 2013 die Experten der “VUT-Sachverst√§ndigengesellschaft mbH & Co KG” mit Sitz im Saarland. Die Ergebnisse offenbarten, dass von 14.783 Geschwindigkeitsverfahren, die zwischen April 2007 und Januar 2013 vor Gericht gelandet waren, nur 44 Prozent frei von M√§ngeln waren. √úberraschend war, dass sogar 8 Prozent der Tatvorw√ľrfe falsch waren oder auf ungenauen Messwerten beruhten.

Auf Basis der Erfahrung aus ca. 200.000 √ľber www.geblitzt.de eingereichten F√§llen, √§u√üert sich Gesch√§ftsf√ľhrer Jan Ginhold dazu: “Zu Beginn der Nutzung mobiler Blitzer gab es noch keine M√∂glichkeit, die Vorw√ľrfe der Bu√ügeldstelle kostenfrei zu √ľberpr√ľfen. Heute kann √ľber uns ein solcher Service gew√§hrleistet werden. F√ľr Betroffene ist dies zu empfehlen, da bei der Messung und im Verfahren nach wie vor Fehler passieren, was unsere Erfolgsquoten belegen.”

Die Coduka GmbH arbeitet f√ľr die √úberpr√ľfung der Vorw√ľrfe eng zusammen mit zwei gro√üen Anwaltskanzleien, deren Verkehrsrechtsanw√§lte bundesweit vertreten sind. Die Zahlen k√∂nnen sich sehen lassen. T√§glich erreicht das Geblitzt.de-Team eine Flut von Anfragen. 12 % der betreuten F√§lle werden eingestellt, bei weiteren 35 % besteht die M√∂glichkeit einer Strafreduzierung. Und wie finanziert sich das kostenfreie Gesch√§ftsmodell? Durch die Erl√∂se aus Lizenzen einer selbst entwickelten Software, mit der die Anw√§lte ihre F√§lle deutlich effizienter bearbeiten k√∂nnen. Somit leistet die Coduka GmbH aufgrund des Einsatzes von Legal-Tech-L√∂sungen Pionierarbeit auf dem Gebiet der Prozessfinanzierung.

Original-Content von: CODUKA GmbH, √ľbermittelt durch news aktuell

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