Leasing mit Kilometervertrag so beliebt wie noch nie

Studie “CVO Fuhrpark-Barometer 2017” zeigt aktuelle Trends im Flottenmanagement

Das aktuelle CVO Fuhrpark-Barometer 2017 bestĂ€tigt es deutlich: Leasing mit Kilometervertrag wird fĂŒr das Fuhrparkmanagement immer wichtiger. Das gilt insbesondere fĂŒr den deutschen Markt. Die Vorteile fĂŒr Fuhrparkmanager liegen dabei auf der Hand: mehr FlexibilitĂ€t bei der Vertragsgestaltung, volle Kostentransparenz, messbare Einsparpotentiale. Durch Outsourcing des Flottenmanagements bietet sich vielen Firmen zudem die Chance, die administrativen Strukturen des Unternehmens weiter zu verschlanken. Damit können Unternehmen sich noch stĂ€rker auf ihr KerngeschĂ€ft konzentrieren und Mehraufwand vermeiden. Denn: Neben den klassischen Dienstleistungen wie Wartungs- und Reifenservices bieten Leasingunternehmen auch Online Reporting-Tools und flexible Mietmodelle an. Damit setzt sich ein Trend fort, der nun bereits seit mehreren Jahren anhĂ€lt. FĂŒr das CVO Fuhrpark-Barometer 2017 wurden im Auftrag von Arval Deutschland im Januar und Februar 2017 3.632 Fuhrparkentscheider in zwölf europĂ€ischen LĂ€ndern sowie der TĂŒrkei befragt – davon 300 in Deutschland. Die gesamte Studie kann ab sofort kostenlos unter www.arval.de angefordert werden.

Das CVO Fuhrpark-Barometer 2017 nimmt Branchen in den Fokus, fĂŒr die das Thema Flottenmanagement besonders wichtig ist: Baugewerbe, Industrie, Dienstleistung und Handel. Die GrĂ¶ĂŸe der befragten Firmen reicht dabei von weniger als zehn bis hin zu mehr als 1.000 Mitarbeitern. FĂŒr die Studie wurden folgende FuhrparkgrĂ¶ĂŸen in den Blick genommen: kleiner Fuhrpark (1 bis 9 Fahrzeuge), mittlerer Fuhrpark (10 bis 49 Fahrzeuge), großer Fuhrpark (ab 50 Fahrzeuge). “Mit dem CVO Fuhrpark-Barometer 2017 haben wir es erneut geschafft, einen umfassenden Überblick ĂŒber den Status quo und die Zukunftsperspektiven der beruflichen MobilitĂ€t in Deutschland und Europa zu geben”, sagt Katharina Schmidt, Head of Consulting & Corporate Vehicle Observatory bei Arval Deutschland und Sprecherin fĂŒr den CVO in Deutschland. Neben klassischen Managementthemen wie Fuhrparkmerkmale und Finanzierungsformen nimmt die Studie in ihrer neuesten Ausgabe auch wieder technologische Zukunftsthemen in den Blick. Hierzu zĂ€hlen, wie schon in den vergangenen Jahren, Telematik und alternative Antriebslösungen.

Leasing mit Kilometervertrag in Deutschland so beliebt wie keine andere Finanzierungsmethode
Bei der Frage nach der Finanzierungsmethode, welche deutsche Flottenmanager bevorzugt nutzen, favorisieren fast die HĂ€lfte der Befragten (47%) Leasing mit Kilometervertrag. Damit ist dies die hierzulande mit Abstand am hĂ€ufigsten verwendete Finanzierungsmethode fĂŒr Fahrzeugflotten – gefolgt vom Kauf (30%), dem Leasing mit Restwertvertrag (17%) und dem Autokredit (6%). Deutschland ĂŒbernimmt damit eine Ausnahmestellung, greifen doch im gesamteuropĂ€ischen Vergleich nur 28% der Fuhrparkverantwortlichen auf Leasing mit Kilometervertrag zurĂŒck. 39% bevorzugen europaweit gesehen im Flottenmanagement nach wie vor den Kauf. Mit steigender Mitarbeiterzahl des Unternehmens bzw. mit wachsender GrĂ¶ĂŸe des Fuhrparks wĂ€chst aber auch in Europa die Bereitschaft, auf Leasing mit Kilometervertrag zurĂŒckzugreifen. In Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern entscheiden sich bereits mehr als die HĂ€lfte der Fuhrparkmanager (52%) dafĂŒr. In Deutschland allein sind es 67%. Insgesamt hat sich in Unternehmen ab 100 Mitarbeitern in den letzten Jahren die Bereitschaft, Flotten durch Leasing mit Kilometervertrag zu finanzieren, spĂŒrbar erhöht. Lag die Zustimmungsrate fĂŒr diese Finanzierungsmethode 2013 noch bei 40%, so sind es 2017 bereits 58%. “Dies zeigt uns, dass wir mit unserem Angebot an individuell kombinierbaren Dienstleistungen fĂŒr die Flotte den Nerv der Branche treffen. Durch unsere jahrelange Erfahrung und Recherche sind wir in der Lage, die BedĂŒrfnisse unserer Kunden frĂŒhzeitig zu erkennen, diese entsprechend zu beraten und mit passgenauen Services, wie dem Langzeitmietmodell Arval Mid-Term Rental und dem Kundenportal My Arval Community, aber auch mit digitalen Konzepten wie e-Learning oder Clear Drive, einem webbasierten Spritspartraining, darauf zu reagieren”, sagt Katharina Schmidt.

Hybrid, ElektromobilitĂ€t und Co. – Wachsendes Interesse fĂŒr Nutzung alternativer Antriebstechnologien in Deutschland
Bei der Nutzung neuer und alternativer Antriebstechnologien sind deutsche Fuhrparkmanager zwar nach wie vor skeptischer als ihre europĂ€ischen Kollegen. Im gesamteuropĂ€ischen Vergleich liegt Deutschland immer noch im hinteren Feld und belegt vor Portugal und Tschechien den drittletzten Platz, was auf die mangelnde finanzielle Förderung von Seiten des Staates zurĂŒckzufĂŒhren ist. Allerdings wĂ€chst die Akzeptanz im deutschen Markt fĂŒr Alternativen zum klassischen Verbrennungsmotor. Dabei gilt: Je grĂ¶ĂŸer das Unternehmen, desto grĂ¶ĂŸer die Offenheit fĂŒr Hybridtechnologien, ElektromobilitĂ€t, Gas- und Brennstoffzellenantriebe. In Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitern denkt mit 47% der Verantwortlichen bereits fast die HĂ€lfte darĂŒber nach, alternative Technologien einzusetzen – Tendenz steigend. Waren es 2015 noch 23% der Flottenmanager grĂ¶ĂŸerer Unternehmen ab 100 Mitarbeitern in Deutschland, die angaben, mindestens eine alternative Antriebstechnologie bereits implementiert zu haben, so ist fĂŒr 2017 mit 24% ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Hybrid- und Elektroantriebe werden in diesem Zusammenhang mit Abstand am stĂ€rksten bevorzugt. Alternativen auf Gas- oder Brennstoffzellenbasis spielen nahezu keine Rolle. Dies gilt sowohl fĂŒr den deutschen als auch fĂŒr den gesamteuropĂ€ischen Markt.

Telematik und MobilitÀtsalternativen: Deutsche Flottenmanager bleiben konservativ
Ähnlich wie bei alternativen Antriebstechnologien verhĂ€lt sich der deutsche Markt auch beim Thema Telematik vergleichsweise konservativ. In Deutschland antworten lediglich 8% der Fuhrparkverantwortlichen auf die Frage, ob sie in einem Teil ihres Fuhrparks Telematik nutzen, mit “Ja”. Auf gesamteuropĂ€ischer Ebene sind es 20%. Bezogen auf die Mitarbeiterzahl eines Unternehmens ist die Tendenz bei Telematik Ă€hnlich wie bei den Antriebstechnologien: je grĂ¶ĂŸer das Unternehmen, desto grĂ¶ĂŸer die Akzeptanz. Bei Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern setzt bereits jeder fĂŒnfte Flottenmanager auf Telematik. Erstmals wurde in diesem Jahr fĂŒr das CVO Fuhrpark-Barometer abgefragt, aus welchen GrĂŒnden Unternehmen diese Technologie verwenden. FĂŒr deutsche Flottenmanager ist es am wichtigsten, ihre Fuhrparkkosten zu reduzieren. Die Ortung der Fahrzeuge ist hierfĂŒr ein wichtiger Hebel. Denn im Flottenmanagement spielt als elementarer Kostenfaktor die perfekte Disposition und Allokation der Fahrzeuge eine bedeutende Rolle. De facto nutzen damit deutsche Fuhrparkmananger aus den gleichen GrĂŒnden Telematik wie ihre europĂ€ischen Kollegen, die allerdings auf die entsprechende Frage hin direkt die Ortung der Fahrzeuge als vornehmlichsten Grund fĂŒr den Einsatz dieser Techologie nennen. FĂŒr das CVO Fuhrpark-Barometer 2017 wurden darĂŒber hinaus zum ersten Mal Zahlen zum Thema MobilitĂ€tsalternativen, wie Carsharing, Fahrgemeinschaften und MobilitĂ€tsbudget/-karten erhoben. Auch hier reagieren deutsche Fuhrparkmanager konservativer als ihre europĂ€ischen Kollegen: Nur jeder vierte Verantwortliche in Deutschland (26%) ĂŒberlegt, eine der Alternativen in den kommenden drei Jahren in seinem Unternehmen einzufĂŒhren. Aus gesamteuropĂ€ischer Sicht ist es fast jeder zweite Flottenmanager (45%). Dabei stoßen Fahrgemeinschaften auf die grĂ¶ĂŸte Zustimmung wenn es darum geht, ĂŒber MobilitĂ€tsalternativen nachzudenken. Und auch hier gilt: je grĂ¶ĂŸer das Unternehmen, desto grĂ¶ĂŸer die Akzeptanz fĂŒr Carsharing, Fahrgemeinschaften und MobilitĂ€tsbudget/-karten. Kaum ein Unterschied zwischen Deutschland und Gesamteuropa besteht bei der Frage, ob es denkbar wĂ€re, dass alternative MobilitĂ€tsansĂ€tze den klassischen Fuhrpark komplett ablösen. Flottenmanager schließen dies gegenwĂ€rtig nahezu geschlossen aus. Einzig in Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitern sieht man hierfĂŒr eine gewisse Wahrscheinlichkeit.

Öffentliche Diskussion um den Diesel: Deutsche Unternehmen ĂŒberwiegend unbeeindruckt
Ein Thema, welches seit Herbst 2015 die Automobilbranche wie kein anderes prĂ€gt und das Vertrauen von Verbrauchern tief erschĂŒttert hat, ist die öffentliche Diskussion um den Diesel. FĂŒr das CVO Fuhrpark-Barometer 2017 wurden Fuhrparkmanager gefragt, welche Folgen dies fĂŒr sie hat. Deutsche Unternehmen reagieren jedoch weitgehend besonnen darauf. 83% geben an, dass sich dadurch keine Konsequenzen fĂŒr ihre Dienstwagenpolitik im Blick auf Modelle oder CO2-Grenzwerte ergeben. Damit liegt Deutschland fast gleichauf mit dem europĂ€ischen Durchschnitt (89%). Einzig deutsche Unternehmen mit Fuhrparks ĂŒber 50 Fahrzeugen sind skeptischer. Hier geben lediglich 73% an, dass die öffentliche Diskussion um den Diesel keine Auswirkungen auf ihr Fuhrparkmanagement haben wird – 10 Prozentpunkte weniger als im gesamteuropĂ€ischen Schnitt.

Die Studie sowie hochauflösendes Bildmaterial erhalten Sie via arval@maisberger.com

Über Arval
Arval wurde 1989 als 100Prozentige Tochter der BNP Paribas Gruppe gegrĂŒndet und hat sich auf Full-Service-Leasing spezialisiert. Arval bietet seinen Kunden – Firmenkunden, KMUs sowie großen internationalen Gesellschaften – maßgeschneiderte Lösungen, die die MobilitĂ€t der Fahrer optimieren und den Unternehmen die mit dem Flottenmanagement verbundenen Risiken abnehmen. Arval hat sich im Dienste seiner Kunden der fachkundigen Beratung und Service-QualitĂ€t verschrieben. Das Unternehmen ist derzeit in 28 LĂ€ndern mit mehr als 6.000 Mitarbeitern vertreten. Die Leasingflotte umfasst eine Million Leasing-Fahrzeuge weltweit. Arval ist ein GrĂŒndungsmitglied der Element-Arval Global Alliance, der am lĂ€ngsten bestehenden Allianz im Flottenmanagement fĂŒr Unternehmen und weltweit fĂŒhrend mit drei Millionen Fahrzeugen in 50 LĂ€ndern. Innerhalb der BNP Paribas Gruppe gehört Arval zum KerngeschĂ€ftsfeld des Retail Banking.
www.arval.de

Über BNP Paribas in Deutschland
BNP Paribas ist eine fĂŒhrende europĂ€ische Bank mit internationaler Reichweite. In Deutschland ist die BNP Paribas Gruppe seit 1947 aktiv und hat sich mit 13 Gesellschaften erfolgreich am Markt positioniert. Privatkunden, Unternehmen und institutionelle Kunden werden von rund 5.000 Mitarbeitern bundesweit in allen relevanten Wirtschaftsregionen betreut.
www.bnpparibas.de

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