Handy am Steuer – so kommen Autofahrer sicher ans Ziel

Handy am Steuer

Nur noch schnell eine Nachricht eintippen oder einen Anruf entgegennehmen: Viele Autofahrer können selbst am Steuer nicht auf ihr Handy verzichten.

Saarbr√ľcken (ots) – Laut einer aktuellen forsa-Umfrage (1)¬†im Auftrag von CosmosDirekt telefonieren 12 Prozent der unter 30-J√§hrigen w√§hrend der Autofahrt h√§ufig mit dem Handy ohne Freisprechanlage.

  • 21 Prozent der jungen Autofahrer geben sogar an, h√§ufig w√§hrend der Fahrt Nachrichten auf dem Handy zu lesen oder zu schreiben.
  • Frank B√§rnhof, Kfz-Versicherungsexperte bei CosmosDirekt, erkl√§rt, mit welchen Bu√ügeldern Autofahrer bei Verst√∂√üen rechnen m√ľssen und gibt Tipps f√ľr die sichere Fahrt.

Nur noch schnell eine Nachricht eintippen oder einen Anruf entgegennehmen: Viele Autofahrer k√∂nnen selbst am Steuer nicht auf ihr Handy verzichten. Wie eine repr√§sentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland, belegt, telefoniert ein Drittel aller Autofahrer (33 Prozent) ohne Freisprechanlage zumindest hin und wieder hinter dem Steuer, 35 Prozent lesen und schreiben zumindest hin und wieder Nachrichten auf dem Handy. “Wer sich durch Smartphone, Tablet und Co. bei der Fahrt ablenken l√§sst, handelt grob fahrl√§ssig und setzt die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer aufs Spiel”, warnt¬†Frank B√§rnhof. Der CosmosDirekt-Kfz-Versicherungsexperte und Jurist erkl√§rt, was Autofahrer zum Thema Bu√ügeld und Versicherungsschutz wissen sollten.

TELEFONIEREN AM STEUER: AUCH BEIM AMPEL-STOPP VERBOTEN

Technik macht das Leben leichter, kann aber bekanntlich auch Risiken mit sich bringen. W√§hrend der Autofahrt wird das Navigationsger√§t bedient oder schnell online Bescheid gesagt, dass es wegen eines Staus sp√§ter wird? Gerade die j√ľngeren Autofahrer nutzen laut forsa-Umfrage das Handy h√§ufiger am Steuer. 12 Prozent der unter 30-J√§hrigen nutzen das Handy ohne Freisprechanlage und weitere 21 Prozent der jungen Autofahrer geben sogar an, h√§ufig w√§hrend der Fahrt Nachrichten auf dem Handy zu lesen oder zu schreiben. Ablenkungen wie diese erh√∂hen jedoch das Risiko, einen Unfall zu verursachen. Die Neufassung der Stra√üenverkehrsordnung (StVO ¬ß 23) regelt das Handy-Verbot daher seit Ende 2017 umfassender: Smartphone, Tablet und Co. d√ľrfen am Steuer nur genutzt werden, wenn sie der Fahrer weder hochnehmen noch halten muss. Wer keine Sprachsteuerung oder Vorlesefunktion nutzt, darf kurz w√§hrend der Fahrt auf das Ger√§t schauen. (2) Aber: “Nehmen Autofahrer im Stra√üenverkehr ihre H√§nde vom Lenkrad, um beispielsweise das Handy zu bedienen, machen sie sich strafbar”, sagt¬†Frank B√§rnhof. “Telefonieren ohne Freisprechanlage ist nur erlaubt, wenn das Auto steht und der Motor vollst√§ndig ausgestellt wurde. Das Abschalten bei einer Start-Stopp-Automatik gen√ľgt hierbei nicht.”

H√ĖHERE BU√üGELDER F√úR SMARTPHONE-NUTZER

Autofahrer, die sich nicht an die neuen Regelungen halten und zum Beispiel mit dem Smartphone am Ohr von der Polizei gestoppt werden, m√ľssen seit 2017 auch mit deutlich h√∂heren Bu√ügeldern rechnen.¬†Frank B√§rnhof: “Bei Handynutzung am Steuer droht ein Bu√ügeld in H√∂he von 100 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Werden dabei andere Verkehrsteilnehmer gef√§hrdet, kostet es 150 Euro und zwei Punkte. Zus√§tzlich wird ein einmonatiges Fahrverbot verh√§ngt.” Bei einer Sachbesch√§digung muss der Unfallfahrer 200 Euro Strafe zahlen und erh√§lt zudem zwei Punkte in Flensburg sowie einen Monat Fahrverbot. (3) F√ľr Autofahrer hei√üt dies jedoch nicht, dass Handy und Co. aus dem Wagen verbannt werden m√ľssen. Moderne Technologien wie Head-up-Displays oder Sprachsteuerung sorgen daf√ľr, dass elektronische Ger√§te auch w√§hrend der Fahrt sicher benutzt werden k√∂nnen.

DIGITAL UND MOBIL: SICHERHEIT GEHT VOR!

Doch was passiert, wenn es durch den un√ľberlegten Smartphone-Gebrauch tats√§chlich zum Unfall kommt?¬†Frank B√§rnhof¬†erkl√§rt die Situation aus Perspektive des Versicherers: “Wer durchs Handy am Steuer abgelenkt ist, riskiert bei einem verursachten Unfall seinen Kasko-Versicherungsschutz ganz oder teilweise, je nach Leistungen seiner Police.” Um die eigene und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer nicht zu gef√§hrden, sollte man generell am Steuer nicht zum Handy greifen.

(1) Repr√§sentative Umfrage “Kfz-Sicherheit” des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im April und Mai 2018 wurden 1.506 Autofahrer ab 18 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland befragt.

(2) Straßenverkehrsordnung §23: http://ots.de/O65mEE

(3) Bußgeldkatalog 2018: www.bussgeldkatalog.org/handy/     Bei Übernahme des Originaltextes im Web bitten wir um Quellenangabe: www.cosmosdirekt.de/versicherungstipp-handy-am-steuer-2018   Weitere Veröffentlichungen zu dieser und zu weiteren Umfragen finden Sie unter: www.cosmosdirekt.de/presse/veroeffentlichungen/

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