Ford beginnt mit der Auslieferung des Ford GT-Supersportwagens in Europa

Köln (ots)

  • Zu den ersten europĂ€ischen Besitzern des neuen Ford GT zĂ€hlt der dĂ€nische Rennfahrer Jason Watt, der ein behindertengerecht modifiziertes Exemplar bekommt
  • Watt: “Mein Ford GT ist wahrscheinlich das schnellste Auto der Welt, das auch auf BehindertenparkplĂ€tzen abgestellt werden darf” Im April 2016 bewarben sich 6.506

Auto-Enthusiasten aus aller Welt um den Kauf eines von zunĂ€chst auf 500 StĂŒck limitierten neuen Ford GT-Supersportwagens. Jetzt hat das Warten fĂŒr die ersten europĂ€ischen Kunden ein Ende – Ford beginnt mit der Auslieferung auf dem “alten” Kontinent. Zu den ersten GlĂŒcklichen zĂ€hlt Jason Watt, ein Motorsportler aus DĂ€nemark. Er bekam dieser Tage die SchlĂŒssel fĂŒr seinen Ford GT ĂŒbergeben. Das Besondere: Genau wie der Ford GT der Generation 2005, den Watt zuvor besaß, wurde auch sein neuer Ford GT so modifiziert, dass er ihn ausschließlich mit den HĂ€nden steuern kann. Denn nach einem schweren Motorradunfall im Jahre 1999 ist Watt von der Brust an abwĂ€rts gelĂ€hmt. Im neuen Ford GT wird Watt auch seinen Rollstuhl problemlos transportieren können. “Mein Ford GT ist wahrscheinlich das schnellste Auto der Welt, das auch auf BehindertenparkplĂ€tzen abgestellt werden darf”, witzelte Watt bei der Übergabe in Kopenhagen.

Das Video zeigt Jason Watt bei der Auslieferung seines neuen Ford GT

Der Ford GT gewann als Rennsportversion im Jahre 2016 das legendĂ€re 24-Stunden-Langstreckenrennen von Le Mans in seiner Klasse gleich auf Anhieb. Auch in der Straßenversion kommen modernste Verbundwerkstoffe und Kohlefaserteile zum Einsatz. Die Verwendung dieser innovativen Leichtbau-Materialien, das Leergewicht des Ford GT betrĂ€gt 1.385 Kilogramm, wirkt sich positiv auf alle Fahrdynamik-Bereiche des High Tech-Sportwagens aus – so zum Beispiel auf die Beschleunigung (unter drei Sekunden von 0 auf 100 km/h), den Bremsweg (27,7 Meter von 97 auf 0 km/h), das Handling, den Verbrauch. Hinzu kommt: Kohlefaser zĂ€hlt trotz ihrer geringen Masse zu den rigidesten Materialien und eignet sich daher dank der hohen Steifigkeit hervorragend als tragende Grundstruktur fĂŒr die Fahrwerks-Komponenten. Ebenfalls aus Karbon ist die Sicherheitszelle, die die maximal zwei Insassen schĂŒtzt. Spitzengeschwindigkeit der Ford GT-Straßenversion: 347 km/h.

Zu Jason Watt

Jason Watt, 1970 im dĂ€nischen Frederiksberg geboren, begann seine Motorsport-Karriere 1983 im Kart-Sport, 1992 gab er in der dĂ€nischen Formel Ford sein DebĂŒt im Formel-Sport. Ein Jahr spĂ€ter gewann er in der Winterserie der britischen Formel Vauxhall seinen ersten Meistertitel im Formel-Sport. 1994 folgte ein weiterer Titel in der britischen Formel Ford. Mit dem Gewinn der Formula Opel Euroseries gewann Watt 1995 im dritten Jahr in Folge den Titel einer Formel-Meisterschaft.

1997 wechselte Watt in die Formel 3000 und startete dort aus Respekt fĂŒr seinen Hauptsponsor fĂŒr das von Super Nova Racing betreute Den BlĂ„ Avis-Team. 1999 – in seiner dritten Formel-3000-Saison – wechselte Watt ins erste Team von Super Nova Racing, das in den beiden Jahren zuvor den Fahrer- und Teamtitel gewonnen hatte. Watt, der als einer der Favoriten in die Meisterschaft 1999 gestartet war, musste seine Titelambitionen allerdings frĂŒh aufgeben und konzentrierte sich daher auf dem Kampf um die Vizemeisterschaft, die er mit Rennsiegen in den letzten zwei Rennen in Spa und auf dem NĂŒrburgring gewann.

Knapp einen Monat nach dem Gewinn des Formel 3000-Vize-Europameistertitels verunglĂŒckte der damals 29-JĂ€hrige mit einem Motorrad bei Foto-Aufnahmen fĂŒr ein dĂ€nisches Magazin. Watt ist seitdem querschnittsgelĂ€hmt.

Im Jahr 2000 kehrte Watt in den Rennsport zurĂŒck und startete in einem speziell fĂŒr ihn umgebauten Fahrzeug in der Danish Touringcar Championship (DTC), die er 2002 gewann.

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