E-Scooter – Das ist jetzt wichtig fĂŒr sicheres Fahren

E-Scooter

Wendig, klein, flott! Neuerdings kann man auch in deutschen StĂ€dten mit elektrischen Tretrollern – sogenannten E-Scootern – von A nach B dĂŒsen.

Frankfurt (ots)

  • Auf Radwegen, nicht zu zweit, Promillegrenze
  • Versicherungsregeln fĂŒr E-Scooter

Wendig, klein, flott! Neuerdings kann man auch in deutschen StĂ€dten mit elektrischen Tretrollern – sogenannten E-Scootern – von A nach B dĂŒsen. Die Versicherungsexperten der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) fassen zusammen, was man hierzu wissen sollte:

Wenn’s der eigene ist

Auch wenn sie harmlos aussehen, mit Geschwindigkeiten bis 20 km/h ohne eigenen Kraftaufwand braucht jeder E-Scooter eine Kfz-Haftpflichtversicherung. “Viele Versicherungen bieten den Schutz schon fĂŒr weniger als 40 Euro an. Dabei orientieren sich die meisten Versicherungsangebote fĂŒr E-Roller an den Angeboten fĂŒr Mofas”, so die Versicherungsprofis der DVAG. Wichtig: Beim Kauf darauf achten, vom Hersteller eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) zu erhalten – ansonsten ist der kleine Flitzer nicht versicherbar.

Fix mal ausgeliehen

Wer sich hingegen einen E-Scooter leiht, kann direkt losfahren, ohne sich Gedanken ĂŒber die Haftpflichtversicherung machen zu mĂŒssen. Denn dafĂŒr ist der EigentĂŒmer verantwortlich – sprich der Verleiher. Die Versicherung haftet dann fĂŒr SchĂ€den, die Dritten durch den E-Scooter zugefĂŒgt werden. Aber Achtung: Die Bedingungen variieren je nach Anbieter. Oft mĂŒssen Fahrer mit einer Selbstbeteiligung rechnen. Andere tragen die Kosten nur dann, wenn die Schadensursache zweifelsfrei auf den E-Scooter zurĂŒckgefĂŒhrt werden kann. Um wirklich sicher zu gehen, sollten Fahrer vorab die Allgemeinen GeschĂ€ftsbedingungen (AGB) des jeweiligen Anbieters genau lesen – so kommt es im Schadensfall zu keinen bösen Überraschungen.

Selbst Unfallopfer?

Was aber, wenn ich auf dem Roller selbst Unfallopfer bin? “Wer in der Freizeit recht aktiv unterwegs ist und die Folgen von bleibenden Verletzungen nicht aus eigener Tasche zahlen will, sollte ĂŒber eine private Unfallversicherung nachdenken”, raten die DVAG-Profis.

Die wichtigsten Regeln fĂŒrs Scootern:

  • Mindestalter

Die Fahrer mĂŒssen mindestens 14 Jahre alt sein.

  • Helmpflicht

Eine Helmpflicht besteht nicht.

  • Nicht zu zweit

Die kleinen ZweirĂ€dersind nur fĂŒr eine Person zulĂ€ssig. Das gilt z. B. auch dann, wenn man mit seinem Kind fahren und das zulĂ€ssige Gesamtgewicht nicht ĂŒberschreiten wĂŒrde.

  • Radweg

Mit E-Scootern darf man ĂŒberall dort fahren, wo auch FahrrĂ€der erlaubt sind.

  • Promillegrenze

FĂŒr E-Scooter-Fahrer gilt die gleiche Alkoholwertgrenze wie fĂŒr Autofahrer: Wer ab 0,3 Promille auffĂ€llig fĂ€hrt oder mit 0,5 bis 1,09 Promille im Blut erwischt wird, macht sich strafbar. Es drohen ein Bußgeld oder, bei FĂŒhrerscheinbesitzern, auch Punkte in Flensburg bis hin zu einem generellen Fahrverbot.

  • Fahrzeugsicherheit

GrundsĂ€tzlich gilt fĂŒr Elektro-Tretroller die Straßenverkehrsordnung. Sie mĂŒssen damit die Mindestanforderungen der Verkehrssicherheit erfĂŒllen. Dazu gehören zum Beispiel ein funktionierendes Brems- und Lichtsystem sowie eine Warnklingel.

Original-Content von: DVAG Deutsche Vermögensberatung AG, ĂŒbermittelt durch news aktuell

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