Der BMW iX5 Hydrogen in der finalen Wintererprobung am Polarkreis

BMW iX5 Hydrogen

CO2-freie Fahrfreude unter allen Witterungsbedingungen: Der BMW iX5 Hydrogen in der finalen Wintererprobung am Polarkreis.

Der BMW iX5 Hydrogen absolviert derzeit ein anspruchsvolles Erprobungsprogramm unter besonders herausfordernden Witterungsbedingungen. Damit durchl√§uft das Fahrzeug seine finale Wintererprobung auf √∂ffentlichen Stra√üen sowie im Testzentrum der BMW Group im nordschwedischen Arjeplog. Die integrierte Funktionserprobung und Absicherung des Brennstoffzellen-Systems, der Wasserstoff-Tanks, der Leistungspuffer-Batterie und des zentralen Fahrzeug-Steuerger√§ts macht deutlich, dass diese zus√§tzliche Option f√ľr CO2-freie Mobilit√§t auch bei extremen Minustemperaturen zuverl√§ssig f√ľr nachhaltige Fahrfreude mit hohem Komfort und uneingeschr√§nkter Leistung sorgen kann.

Mit den Fahrtests am Polarkreis setzt die BMW Group den Entwicklungsprozess f√ľr den BMW iX5 Hydrogen fort und wird noch im Laufe dieses Jahres eine Kleinserie dieses Modells produzieren. Parallel dazu setzt sich das Unternehmen f√ľr den Ausbau des Wasserstoff-Tankstellen-Netzes ein. ‚ÄěDie Wintererprobung unter Extrembedingungen zeigt deutlich, dass der BMW¬†iX5 Hydrogen auch bei Temperaturen von minus 20 Grad die volle Performance bietet und damit eine valide Alternative zum BEV darstellt. Um unseren Kunden mit einer Brennstoffzelle ein attraktives Angebot f√ľr nachhaltige Mobilit√§t machen zu k√∂nnen, ist auch eine ausreichende Wasserstoff-Infrastruktur erforderlich‚Äú, sagt Frank Weber, Mitglied des Vorstands der BMW AG f√ľr Entwicklung.¬†

BMW iX5 Hydrogen: BMW typische Fahrdynamik, Reichweite und Alltagstauglichkeit zu jeder Jahreszeit.
Wie zuverl√§ssig, komfortabel und leistungsstark der Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb bereits heute die Mobilit√§tsanforderungen im Alltagsbetrieb abdecken kann, zeigt der BMW iX5 Hydrogen bei den Testfahrten auf Eis und Schnee in der Region rund um Arjeplog. Dort absolviert er nach Hunderten von Testl√§ufen auf Pr√ľfst√§nden und einer intensiven Praxiserprobung auf der Stra√üe nun einen weiteren Entwicklungsschritt.

Dabei zeigt sich, dass der Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb gerade bei sehr tiefen Temperaturen die gleiche Alltagstauglichkeit aufweist wie ein herk√∂mmlicher Verbrennungsmotor. Bereits kurz nach dem Start steht die vollst√§ndige Systemleistung zur Verf√ľgung. Die Reichweite des Antriebsystems bleibt bei klirrender K√§lte uneingeschr√§nkt erhalten. Au√üerdem nimmt das Auff√ľllen der Wasserstoff-Tanks auch im tiefsten Winter nur drei bis vier Minuten in Anspruch. ‚ÄěGanz unabh√§ngig von der Jahreszeit und den Au√üentemperaturen verbindet der Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb das Beste aus beiden Antriebswelten miteinander: die lokal emissionsfreie Mobilit√§t eines elektrischen Fahrzeugs und die uneingeschr√§nkte Alltagstauglichkeit einschlie√ülich kurzer Tankstopps, wie sie von Modellen mit Verbrennungsmotor bekannt ist‚Äú, sagt J√ľrgen Guldner, Leiter BMW Group Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technologie und -Fahrzeugprojekte.

Das Antriebssystem des BMW iX5 Hydrogen kombiniert Brennstoffzellen-Technologie mit einem Elektromotor aus der f√ľnften Generation der BMW eDrive Technologie. Als Energietr√§ger dient Wasserstoff, der in zwei 700-bar-Tanks aus carbonfaserverst√§rktem Kunststoff (CFK) gespeichert wird. Die Brennstoffzelle wandelt den Wasserstoff in Strom um und erzeugt dabei eine Leistung von 125¬†kW/170¬†PS. Zus√§tzlich kann der Elektromotor die in einer Leistungsbatterie gespeicherte Energie nutzen. Diese wird entweder durch Rekuperation oder die Brennstoffzelle geladen. Dadurch steht f√ľr besonders dynamische Fahrsituationen eine Systemleistung von 275¬†kW/374¬†PS zur Verf√ľgung. Als einzige Emission setzt die Brennstoffzelle Wasserdampf frei. Ihre Abw√§rme wird auf besonders effiziente Weise zum Aufheizen des Innenraums genutzt.

Einzigartiges Antriebssystem f√ľr jeden Bedarf.
In der Winterlandschaft Lapplands bestehen s√§mtliche Antriebs-, Energiespeicher und Steuerungssysteme ihren ultimativen H√§rtetest. Dar√ľber hinaus bieten speziell pr√§parierte Eisfl√§chen und schneebedeckte Stra√üen ideale Bedingungen f√ľr die integrierte Applikation aller Antriebs- und Fahrwerkssysteme. Dies betrifft auch die Lenkung, Federung und D√§mpfung, die Fahrwerksregelsysteme sowie das Zusammenwirken zwischen der Reibbremse und der Verz√∂gerung mittels Rekuperation. Auch hier kann der BMW iX5 Hydrogen seine Vorteile ausspielen, da das Fahrzeuggewicht geringer ist als das eines vergleichbaren batterieelektrischen Modells.

Mit der Kombination aus Brennstoffzelle und Leistungspuffer-Batterie verf√ľgt der BMW iX5 Hydrogen √ľber ein weltweit einzigartiges Antriebssystem. Seine Technologie besitzt das Potenzial, eine weitere S√§ule im Antriebsportfolio der BMW Group f√ľr lokal CO2-freie Mobilit√§t zu bilden. Die vollst√§ndig auf lokal emissionsfreie Mobilit√§t ausgerichtete Marke BMW i k√∂nnte in Zukunft neben batterieelektrischen Modellen auch Fahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb anbieten. Auf diese Weise lassen sich insbesondere die Mobilit√§tsanforderungen von Kunden erf√ľllen, die keinen eigenen Zugang zu elektrischer Ladeinfrastruktur haben, h√§ufig auf Langstrecken unterwegs sind oder eine hohe Flexibilit√§t w√ľnschen.

BMW Group unterst√ľtzt Schaffung einer fl√§chendeckenden Wasserstoff-Infrastruktur.
Eine wichtige Voraussetzung f√ľr nachhaltige individuelle Mobilit√§t in Form von Brennstoffzellen-Fahrzeugen ist neben der Erzeugung von Wasserstoff mithilfe von regenerativ gewonnener Energie auch eine fl√§chendeckende Versorgungs-Infrastruktur. ‚ÄěAls BMW Group unterst√ľtzen wir daher die Bestrebungen der EU-Kommission zur Umsetzung der AFIR (Alternative Fuels Infrastructure Regulation) zum parallelen Aufbau von Wasserstoff-Tankstellen und einer elektrischen Lade-Infrastruktur‚Äú, sagt J√ľrgen Guldner. ‚ÄěWir w√ľnschen uns sogar eine noch ambitioniertere Ausgestaltung und fr√ľhere Umsetzung.‚Äú Im Rahmen des Green Deal Gesetzespaktes ‚ÄěFit for 55‚Äú strebt die Europ√§ische Kommission die Schaffung einer verbindlichen Basisinfrastruktur an. Mit dem Umsetzen des AFIR-Entwurfs sollen europaweit in allen Mitgliedsstaaten 700-bar-Wasserstoff-Tankstellen in einem maximalen Abstand von 150 Kilometern zueinander entlang der Hauptverkehrsstra√üen errichtet werden. Die BMW Group begr√ľ√üt diese Initiative und fordert, die Abst√§nde bis 2027 auf 100 Kilometer zu verringern.

Ebenso begr√ľ√üt und unterst√ľtzt die BMW Group aktuelle Aktivit√§ten zur F√∂rderung von Innovationen in Deutschland und Europa, die dazu dienen, eine Wasserstoffwirtschaft aufzubauen und die Erzeugung von gr√ľnem Wasserstoff zu forcieren. Dazu geh√∂ren insbesondere die in den IPCEI (Important Projects of Common European Interest)zusammengefassten Wasserstoff-Gro√üprojekte. Die in Deutschland vom Bundeswirtschafts- und Bundesverkehrsministerium sowie von den Bundesl√§ndern gef√∂rderte Initiative der Europ√§ischen Union bildet mit ihren Projekten die gesamte Wertsch√∂pfungskette ab ‚Äď von der Wasserstofferzeugung, √ľber den Transport bis hin zu verschiedenen Anwendungen in den Bereich Geb√§udeheizung, Energieversorgung, Industrie und Mobilit√§t. Die BMW Group hat bereits im Jahr 2021 ihr Interesse an einer Beteiligung an dieser Initiative bekundet. Im Rahmen von IPCEI k√∂nnte das Unternehmen die Entwicklung von Brennstoffzellen- und Tanksystemen wesentlich vorantreiben und dadurch einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Industrialisierung der Wasserstoff-Technologie f√ľr die individuelle Mobilit√§t vollziehen.

√ľbermittelt durch die BMW Group

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