Audi trotz Corona-Krise mit robuster Performance im Geschäftsjahr 2020

Audi trotz Corona-Krise mit robuster Performance im Geschäftsjahr 2020

Audi hat sich den Herausforderungen im vergangenen Jahr entschlossen gestellt und alles daf√ľr getan, um gest√§rkt aus der Krise zu kommen.

‚ÄěAudi hat sich den Herausforderungen im vergangenen Jahr entschlossen gestellt und alles daf√ľr getan, um gest√§rkt aus der Krise zu kommen‚Äú, sagt Markus Duesmann, CEO der AUDI¬†AG. ‚ÄěDie globalen Auswirkungen der Corona-Pandemie haben unser Gesch√§ftsjahr ma√ügeblich beeinflusst. Nachdem in allen Weltregionen die Nachfrage nach Autos eingebrochen war, haben sich die M√§rkte im weiteren Jahresverlauf stabilisiert ‚Äď zun√§chst in China, sp√§ter auch in Europa und USA. Im vierten Quartal konnten wir das Jahr schlie√ülich mit einem Rekord bei den Auslieferungszahlen abschlie√üen ‚Äď es war das erfolgreichste Quartal der Unternehmensgeschichte. Insgesamt haben wir im Gesch√§ftsjahr 2020 eine Operative Umsatzrendite vor Sondereinfl√ľssen von 5,5¬†Prozent erwirtschaftet. Diese Performance ist auch das Ergebnis eines verantwortungsvollen Corona-Krisenmanagements und vor allem einer starken Teamleistung. Die Ver√§nderungsbereitschaft und Flexibilit√§t der Mitarbeitenden von Audi begeistern mich.‚Äú

Die Auslieferungen an Kund_innen der Marke Audi lagen im Jahr 2020 bei 1.692.773 (2019: 1.845.573) Fahrzeugen. Dabei war der pandemiebedingte R√ľckgang mit rund 8¬†Prozent deutlich geringer als der um knapp 15¬†Prozent r√ľckl√§ufige weltweite Gesamtmarkt. Nach einem schwierigen Jahresstart erholten sich die M√§rkte deutlich: Mit 505.583 (Q4/2019: 488.471) Auslieferungen beendete Audi das Gesch√§ftsjahr sogar mit dem erfolgreichsten Quartal der Unternehmensgeschichte. Grund f√ľr den starken Endspurt im Jahr 2020 waren das aktive Corona-Krisenmanagement des Unternehmens sowie eine sp√ľrbare Erholung der Kernm√§rkte. Auch durch den Ausbau digitaler Vertriebs- und Serviceangebote hat Audi flexibel auf die Herausforderungen der Corona-Pandemie reagiert.

Besonders erfolgreich waren 2020 die Oberklasse- und SUV-Modelle. So stiegen die Auslieferungen beim Audi¬†Q3 und Audi¬†A6 um 18,1 bzw. 11,8¬†Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der vollelektrische Audi¬†e-tron war zusammen mit dem Audi¬†e-tron¬†Sportback das weltweit meistverkaufte Elektrofahrzeug unter deutschen Premiumherstellern mit einem Nachfrage-Zuwachs von fast 80¬†Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit tr√§gt die e-tron Baureihe ma√ügeblich zur Erf√ľllung der konzerninternen CO2-Ziele bei. Einen neuen Bestwert verzeichnete auch die Audi Sport GmbH im Gesch√§ftsjahr 2020 mit einem Auslieferungsplus von 16,1¬†Prozent gegen√ľber Vorjahr.

Im Zuge der Volumenentwicklung lagen die Umsatzerl√∂se des Audi Konzerns im Jahr 2020 bei ‚ā¨49.973¬†(2019: 55.680)¬†Mio. Das Operative Ergebnis vor Sondereinfl√ľssen lag bei ‚ā¨2.739¬†(2019: 4.509)¬†Mio. Dies entspricht einer Operativen Umsatzrendite vor Sondereinfl√ľssen von 5,5¬†(2019: 8,1)¬†Prozent. Insbesondere das vierte Quartal trug mit einem Operativen Ergebnis vor Sondereinfl√ľssen von ‚ā¨2.456¬†(2019: 1.271)¬†Mio. und einer Operativen Umsatzrendite von 14,7¬†(2019: 8,9)¬†Prozent dazu bei, die Verluste aus dem ersten Halbjahr mehr als auszugleichen. Diese starke Performance ist zum einen auf die deutlich gestiegenen Zahl der Fahrzeugauslieferungen im Zuge der Markterholung zur√ľckzuf√ľhren. Zudem hat Audi seine strikte Kosten- und Investitionsdisziplin auch zum Jahresende beibehalten.

Einen positiven Beitrag zur finanziellen Entwicklung lieferte auch die erfolgreiche Umsetzung des Audi¬†Transformationsplans (ATP). So konnten Ma√ünahmen in H√∂he von insgesamt ‚ā¨2,6¬†(2019: 2,5)¬†Mrd. umgesetzt werden. Ein bedeutender Teil davon wirkt im Operativen Ergebnis und zudem nachhaltig in den Folgejahren. Seit seinem Startschuss vor zwei Jahren hat das Effizienzprogramm ‚ā¨7¬†Mrd. eingespielt. Ziel bis 2022 ist es, rund ‚ā¨15¬†Mrd. durch Ma√ünahmen auf der Kosten- und Erl√∂sseite zu erreichen. Aufgrund des pandemiebedingten Volumenr√ľckgangs kann es jedoch zu einer leichten zeitlichen Verz√∂gerung kommen. Auch die 2019 geschlossene Vereinbarung ‚ÄěAudi.Zukunft‚Äú tr√§gt mit geringeren Personalkosten sp√ľrbar zum Erfolg bei. Das Unternehmen steht weiterhin zur Besch√§ftigungsgarantie bis 2029 und sichert langfristig Wettbewerbsf√§higkeit durch plattformorientierte Werkbelegung.

‚ÄěAuch in diesem turbulenten Jahr 2020 hat sich gezeigt: Audi ist robust aufgestellt und wirtschaftlich wetterfest‚Äú, sagt Arno Antlitz, Vorstand f√ľr Finanz und Recht der AUDI¬†AG. ‚ÄěIn¬†der Corona-Pandemie haben wir unsere Investitions- und Kostendisziplin weiter gest√§rkt, ohne Kompromisse an der Produktsubstanz oder der Zukunftsf√§higkeit der Marke Audi zu machen. Sowohl der Audi Transformationsplan als auch die Grundsatzvereinbarung Audi.Zukunft sind gut etabliert. Beide Programme haben einen wichtigen Beitrag zum mehr als respektablen Audi Konzern-Abschluss geleistet und uns in die Lage versetzt, weiterhin in Elektrifzierung und Digitalisierung unserer Produkte investieren zu k√∂nnen.‚Äú

Das Finanzergebnis des Audi Konzerns erh√∂hte sich im Vergleich zum Vorjahr auf ‚ā¨1.618¬†(2019: 713)¬†Mio. Grund daf√ľr war vor allem die gute Performance der Marke Audi¬†in¬†China, wo bereits ab M√§rz¬†2020 wieder ein Aufwind zu sp√ľren war und ab April die monatlichen Auslieferungen des Vorjahres √ľbertroffen wurden. Kumuliert lagen die Auslieferungen in China bei 5,4¬†Prozent √ľber Vorjahr ‚Äď trotz einer r√ľckl√§ufigen Marktentwicklung. Dar√ľber hinaus hat auch die konzerninterne Ver√§u√üerung der Audi¬†Electronics¬†Venture¬†GmbH das Finanzergebnis mit ‚ā¨589¬†Mio. positiv beeinflusst. Schlussendlich lag das Ergebnis vor Steuern bei ‚ā¨4.187¬†(2019: 5.223)¬†Mio.

F√ľr ihren Einsatz in einem sehr herausfordernden Jahr 2020 beteiligt Audi die Belegschaft am Ergebnis. F√ľr eine_n Facharbeiter_in in den deutschen Werken betr√§gt die Audi Ergebnisbeteiligung 2020 ‚ā¨1.080¬†(2019: 3.880). Grundlage daf√ľr ist die im Tarifvertrag festgelegte Berechnungsformel, die sich am Operativen Ergebnis orientiert. In Audi-Tochtergesellschaften gibt es ebenfalls Regelungen zu Erfolgsbeteiligungen. Zus√§tzlich zahlt Audi den Tarif-Besch√§ftigten der AUDI AG als Zeichen der Wertsch√§tzung f√ľr ihre Flexibilit√§t und ihren¬†Einsatz w√§hrend der Corona-Pandemie einen Sonderbonus in H√∂he von ‚ā¨1.200.

Der traditionell starke Netto-Cashflow des Audi Konzerns erh√∂hte sich im herausfordernden Jahr 2020 auf ingesamt ‚ā¨4.589¬†(2019: 3.160)¬†Mio. Dies ist √ľberwiegend auf die verst√§rkte Investitions- und Kostendisziplin des Unternehmens zur√ľckzuf√ľhren. Insbesondere die Sachinvestitionen reduzierte Audi deutlich: Die Quote belief sich auf 3,8¬†(2019: 4,9)¬†Prozent. Auch wirkten sich konzerninterne Beteiligungsverk√§ufe von rund ‚ā¨1,5¬†Mrd. positiv auf den Netto-Cashflow aus. Damit bleibt die Netto-Liquidit√§t mit 22.377¬†(2019: 21.754)¬†Mio. weiterhin auf einem hohen Niveau stabil.

Um die Herausforderungen der Transformation in der Automobilbranche zu meistern, b√ľndelt der Volkswagen Konzern seine Kr√§fte. Deshalb stimmten auf der Hauptversammlung¬†2020 die Aktion√§re f√ľr einen aktienrechtlichen Squeeze-Out. Dadurch gingen alle Aktien der Minderheitsaktion√§re der AUDI¬†AG auf die Volkswagen¬†AG √ľber. Ein wichtiger Schritt, damit Audi auch in Zukunft stark und wettbewerbsf√§hig auftreten kann. Synergien im Volkswagen¬†Konzern werden nun noch effizienter ausgesch√∂pft. Ein zentrales Beispiel f√ľr enge Kooperationen im Konzern ist die Car.Software¬†Organisation, in der die Software-Kompetenzen der Marken des Volkswagen Konzerns zusammengef√ľhrt und weiter ausgebaut werden. Die neue Volkswagen-Konzerngesellschaft, in der Audi-CEO Markus Duesmann den Aufsichtsratsvorsitz √ľbernommen hat, entwickelt eine einheitliche Elektronikarchitektur und ein Betriebssystem f√ľr alle Marken. Ende 2024 wird diese Softwareplattform ihre Premiere im ersten Audi-Modell feiern, das auf dem Projekt Artemis basiert. Schrittweise kommt das Betriebssystem dann in allen Fahrzeugen des Volkswagen Konzerns zum Einsatz. Durch den Budgettransfer von Entwicklungskosten zur Car.Software¬†Organisation und Effizienzsteigerungen in der Technischen Entwicklung reduzierte sich die Quote f√ľr Forschungs- und Entwicklungskosten im Berichtsjahr auf 7,3¬†(2019: 7,9)¬†Prozent.

Unangetastet bleiben bei den Vier Ringen die Investitionen in Modelle und Technologien der Zukunft. So schreitet Audi auch in Zeiten der Pandemie bei der Elektro-Offensive mit gro√üen Schritten voran. Dieses unternehmerische und strategische Vorgehen l√§sst sich auch an den geplanten Vorleistungen f√ľr die n√§chsten f√ľnf Jahre ablesen. Knapp die H√§lfte der vorgesehenen Gesamtinvestitionen von ‚ā¨35¬†Mrd. flie√üen in Zukunftstechnologien ‚Äď rund ‚ā¨15¬†Mrd. sind allein f√ľr Elektromobilit√§t und Hybridisierung vorgehalten.

Erstmals sind √ľber die H√§lfte der neu eingef√ľhrten Modelle in 2021 elektrifiziert. Den Auftakt machte bereits im Februar die Weltpremiere des Audi¬†e-tron¬†GT<sup consumption-data=”Audi e-tron GT quattro: Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 19,6 – 18,8 (NEFZ), 21,6 ‚Äď 19,9 (WLTP); CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 0″ type=”WLTP” class=”inline-consumption-data”/>, des ersten vollelektrischen Audi, gefertigt in Deutschland. Schon Mitte des Jahres stehen der Audi¬†Q4¬†e-tron und der Audi Q4¬†e-tron Sportback in den Startl√∂chern: Mit diesen Modellen erm√∂glicht das Unternehmen seinen Kund_innen erstmals im Kompaktsegment den Einstieg in die elektrische Welt von Audi. Zudem st√§rkt Audi sein PHEV-Angebot: In gut jeder zweiten Verbrenner-Baureihe gibt es im laufenden Jahr ein Plug-in-Hybrid-Modell. Bis 2025 plant Audi mehr als 20¬†vollelektrische Modelle im Angebot zu haben und den Ausbau des PHEV-Portfolios deutlich voranzutreiben. Das Unternehmen prognostiziert, dass bis dahin rund ein Drittel der weltweiten Auslieferungen an Kund_innen mit vollelektrischen und hybridisierten Automobilen erzielt wird.

Bei der Umsetzung der E-Roadmap spielt auch der Markt China eine entscheidende Rolle. Hier baut das Unternehmen seine Pr√§senz weiter aus und setzt die Neuausrichtung seines Gesch√§ftsmodells konsequent um. Einen wichtigen Meilenstein legt Audi mit der Gr√ľndung der¬†‚ÄěAudi¬†FAW¬†New¬†Energy¬†Vehicle¬†Company‚Äú, einem Kooperationsunternehmen mit dem langj√§hrigen Partner¬†FAW. Auf Basis der zusammen mit Porsche entwickelten ‚ÄěPremium Platform Electric‚Äú (PPE) werden ab 2024 in Changchun¬†(China) Elektrofahrzeuge f√ľr den chinesischen Markt produziert. ‚ÄěChina ist f√ľr uns ein relevanter technologischer Impulsgeber und eine zentrale S√§ule f√ľr den nachhaltigen Erfolg von Audi‚Äú, sagt der Audi-Vorstandsvorsitzende Markus Duesmann. ‚ÄěGerade im Premium-Segment sehen wir in China noch enormes Potenzial und werden unser Produktportfolio in unserem gr√∂√üten Markt deshalb weiter st√§rken.‚Äú Bis Ende¬†2021 werden bei dem langj√§hrigen Joint Venture FAW-Volkswagen zw√∂lf Audi-Modelle in China produziert.

Mit Blick auf 2021 erwartet der Audi Konzern vorbehaltlich der weiteren Entwicklung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie eine Erholung der Weltwirtschaft. ‚ÄěWir blicken vorsichtig optimistisch auf das Jahr 2021‚Äú, sagt Arno Antlitz. ‚ÄěWir wollen an das starke Momentum vom vierten Quartal ankn√ľpfen. Unser ambitioniertes Ziel ist es, im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu wachsen.‚Äú

Aufgrund seiner attraktiven Produktsubstanz erwartet der Audi Konzern eine deutliche Steigerung bei Auslieferungen und Umsatzerl√∂sen gegen√ľber dem Vorjahr. Das Unternehmen plant f√ľr 2021 mit einer Operativen Umsatzrendite zwischen 7¬†und¬†9¬†Prozent und will sich damit dem strategischen Korridor von 9¬†bis¬†11¬†Prozent ann√§hern. Dabei priorisiert der Premiumhersteller produktbezogene Investitionen und reduziert seinen strategischen Zielkorridor f√ľr die Sachinvestitionen um einen Prozentpunkt auf 4¬†bis¬†5¬†Prozent der Umsatzerl√∂se. Demgegen√ľber intensiviert Audi die Vorleistungen in Produkte und Zukunftstechnologien. Statt bisher 5¬†bis¬†6¬†Prozent sieht Audi k√ľnftig 6¬†bis¬†7¬†Prozent der Umsatzerl√∂se f√ľr Forschung und Entwicklung vor ‚Äď damit untermauert Audi seinen Innovationsanspruch und forciert den Wandel hin zu einem Anbieter von nachhaltiger und vernetzter Premiummobilit√§t.

Ausgewählte Kennzahlen des Audi Konzerns im Überblick

2020 2019
Auslieferungen Marke Audi 1.692.773 1.845.573
Umsatzerlöse Audi Konzern in Mio. EUR 49.973 55.680
Operatives Ergebnis vor Sondereinfl√ľssen Audi Konzern¬†in Mio. EUR 2.739 4.509
Operative Umsatzrendite vor Sondereinfl√ľssen Audi Konzern¬†in Prozent 5,5 8,1
Operatives Ergebnis Audi Konzern in Mio. EUR 2.569 4.509
Operative Umsatzrendite Audi Konzern in Prozent 5,1 8,1
Netto-Cashflow Audi Konzern in Mio. EUR 4.589 3.160
Netto-Liquidität Audi Konzern in Mio. EUR 22.377 21.754
Kapitalrendite (RoI) Audi Konzern in Prozent 7,4 12,7

Download Audi Report

√ľbermittelt durch Audi

Das könnte Sie auch interessieren:

%d Bloggern gefällt das: