VW-Abgasskandal: Erfolgreicher Eilantrag gegen Stilllegungsverf√ľgung

D√ľsseldorf (ots) – Die in der rechtlichen Aufarbeitung des Diesel-Abgasskandals f√ľhrende D√ľsseldorfer Rechtsanwaltskanzlei Rogert & Ulbrich teilt mit, dass sie erfolgreich gerichtlich gegen eine Stilllegungsverf√ľgung bez√ľglich eines VW Amarok vorgegangen ist. “Das ist ein Meilenstein in der weiteren Interessenvertretung unserer Mandanten im Abgasskandal, weil wir die Mandanten aus der Erpressungssituation befreien, in die sie durch die Beh√∂rden gebracht wurden”, erl√§utert Rechtsanwalt Prof. Dr. Marco Rogert, Gr√ľndungspartner der Soziet√§t. “Wir k√∂nnen nunmehr in Ruhe die zivilrechtlichen Anspr√ľche auf Schadenersatz/R√ľcktritt durchsetzen, was wir sehr erfolgreich tun und der Mandant nutzt das Fahrzeug einfach weiter, bis die Entscheidung gefallen ist”, so Rogert weiter.

Der Rechtsanwalt betont, dass die besondere Brisanz dieser Entscheidung in ihrer Begr√ľndung liege: “Die Einlassung der Stra√üenverkehrsbeh√∂rde im Rahmen des Verfahrens geht dahin, dass ihr ein Gutachten vorliege, wonach eine technische Sch√§digung des betreffenden Fahrzeugs durch das Softwareupdate nicht ausgeschlossen werden k√∂nne. Damit best√§tigt das Stra√üenverkehrsamt die von vielen technischen Sachverst√§ndigen und von der f√ľr die Europ√§ische Kommission t√§tige VELA herausgegebenen Informationen.”

Rogert gibt sich k√§mpferisch und optimistisch: “Es ist zu erwarten, dass dieselben technischen Nachteile, die das Gutachten beschreibt, f√ľr s√§mtliche vom EA-189-Abgasskandal betroffenen Fahrzeuge betrifft (eine Liste finden Sie unter http://www.auto-rueckabwicklung.de). Zudem werden nach den Amarok-Fahrern nach der Logik des R√ľckrufs die n√§chsten zur√ľckgerufenen Fahrzeuge wie etwa der Audi A 4 stillgelegt. Wir werden das zu verhindern wissen.”

Die Rechtsanw√§lte weisen Mandanten und Interessenten darauf hin, dass Anspr√ľche wegen des EA 189-Skandals noch bis mindestens 31.12.2018 durchgesetzt werden k√∂nnen; lediglich Anspr√ľche gegen Vertragsh√§ndler aus Gew√§hrleistung werden nach dem 31.12.2017 verj√§hrt sein. Des Weiteren betonen die Anw√§lte, dass die T√§tigkeit gegen√ľber den Stra√üenverkehrs√§mtern wegen der Stilllegung von den Rechtsschutzversicherungen gedeckt werden m√ľssen. “Im vorliegenden Fall wurden die Kosten allerdings vollst√§ndig von der Beh√∂rde √ľbernommen – wir gehen davon aus, dass dies auch in anderen F√§llen so sein wird”, gibt Prof. Dr. Rogert zu diesem Aspekt zu verstehen.

Original-Content von: Rogert & Ulbrich, √ľbermittelt durch news aktuell

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