Vorsicht Wild: auch Motorradfahrer in Gefahr

ADAC warnt vor Unfallgefahren – Langzeitstudie zur Wirksamkeit von Wildwarnreflektoren wird im Dezember vorgestellt

MĂŒnchen (ots) – WildunfĂ€lle machen etwa fĂŒnf Prozent aller StraßenverkehrsunfĂ€lle aus. Kollisionen mit Rehen, Hirschen und Wildschweinen passieren dabei nicht nur mit Pkw und Lkw, auch Motorradfahrer sind davor nicht gefeit. Biker sind naturgemĂ€ĂŸ schlechter geschĂŒtzt als Autofahrer. Umso wichtiger ist es laut ADAC, dass sie in entsprechenden Gebieten defensiv und vorausschauend fahren.

GrundsĂ€tzlich sind die Verhaltensregeln fĂŒr Motorradfahrer die gleichen wie fĂŒr Pkw-Fahrer. Der Fahrer sollte durch eine Vollbremsung so viel Geschwindigkeit wie möglich abbauen. ABS und vor allem das schrĂ€glagentaugliche ABS helfen dabei die Kontrolle ĂŒber das Motorrad zu behalten. Die Kollision mit Rehen, die von allen Wildtieren am hĂ€ufigsten in UnfĂ€lle verwickelt sind, geht oft glimpflich aus, da Rehe meist nur 20 bis 25 Kilo wiegen. Aber selbst bei einen Zusammenstoß mit einem Hirsch oder einem Wildschwein sind die Folgen eines Sturzes auf der Fahrbahn in der Regel geringer als ein Frontalaufprall mit dem Gegenverkehr oder einem Baum nach einem missglĂŒckten Ausweichmanöver.

Jedes Jahr kommen bei UnfĂ€llen mit Wildtieren rund 2.500 Menschen zu Schaden, zehn bis zwanzig verunglĂŒcken dabei tödlich. Nach Angaben des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV) kommt jedes Jahr mehr als eine Million Wildtiere bei UnfĂ€llen ums Leben.

Welche Maßnahmen am ehesten gegen WildunfĂ€lle helfen, darĂŒber diskutieren bei einer Fachtagung am 7. Dezember in Hannover ADAC, Deutscher Jagdverband (DJV) und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft. Vorgestellt werden dabei die Ergebnisse mehrerer Studien ĂŒber die Wirksamkeit von Wildwarnreflektoren.

Original-Content von: ADAC, ĂŒbermittelt durch news aktuell

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